Felix Luckeneder im Fokus nach dem Derbysieg!

Felix Luckeneder im Fokus nach dem Derbysieg!

Eine echte Schlacht lieferten sich der LASK und Blau-Weiß im Linzer Derby. Am Ende siegten die Athletiker verdient mit 2:1, dominierten sie doch über weite Strecken des Spiels den Gegner. Die Statistik spricht eine klare Sprache: 67% Ballbesitz hatte der LASK über die 90 Minuten, eine Passquote von 79,4% sowie eine Quote von 55,5% gewonnener Zweikämpfe. Fünf Torschüsse verbuchte der LASK, sechs Blau-Weiß Linz. Felix Luckeneder war der Matchwinner bei den Athletikern. Doch nicht nur seine zwei Treffer waren sensationell, sondern auch seine Passquote: Der Innenverteidiger spielte 63 Pässe, Topmann war Christian Ramsebner mit 70 gespielten. Luckeneder kam auf eine Passquote von 88,6, Luckeneder auf 84,1 und Paulo Otavio Rosa Silva auf 85. Fasst man diese Zahlen zusammen, wird deutlich, dass der Sieg des LASK hochverdient gewesen ist und man sich zurecht als Nummer eins in der Stahlstadt sehen kann. Wir haben uns heute mit dem Doppeltorschützen Felix Luckeneder unterhalten:

LASK: Felix, du warst gestern der Matchwinner im Derby. Kannst du für uns auf die letzten Stunden zurückblicken?

Luckeneder: Das war gestern eine ganz neue und auch einzigartige Erfahrung für mich. Es war mein erstes Derby von Beginn an. Zusätzlich Motivation war bei keinem von uns nötig. Spätestens als wir dann aus dem Spielertunnel hinausgingen, hatte jeder Gänsehaut bekommen. Schon während dem Aufwärmen haben unsere Fans gezeigt, dass es ein ganz besonderes Heimspiel wird.

LASK: Zu Beginn war die Partie relativ offen uns ausgeglichen. Wie habt ihr dann nach der ersten Viertelstunde das Spiel so unter Kontrolle gebracht?

Luckeneder: Blau-Weiß hat uns zuerst ein wenig den Schneid abgekauft. Nach und nach sind wir aber über die Zweikämpfe besser ins Spiel gekommen. Die Zweikampf sowie Ballbesitz-Statistik zeigt dies sehr schön, dass wir dannmehr und mehr die Fäden zogen. Zwar hatten wir nicht die zwingenden Torchancen herausspielen können, am Ende haben wir aber alles richtig gemacht.

LASK: Du sprichst den Treffer vor der Pause an?

Luckeneder: Ja, genau. Der Führungstreffer war zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als verdient. Wir haben uns selbst belohnt und was gibt es Schöneres, als in einem Derby ein Tor zu schießen. Bei den Standards waren wir in diesem Spiel sehr effizient. „Pezi“ Michorl hat das hervorragend gemacht.

LASK: Dem ersten Tor hast du ein zweites nachgesetzt. Die schönsten Geschichten schreibt der Fußball, oder?

Luckeneder: Wahnsinn, was da abgegangen ist. Da gelingt mir das 1:0 und dann geht der Ball vor dieser schwarz-weißen Menschenmauer auch noch ins Tor – das war für mich ein unglaublicher Moment, den ich nicht mehr vergesse!

LASK: Gegen Spielende wurde es noch einmal knapp?

Luckeneder: Der Trainer hat uns schon in der Halbzeit gesagt, es besser mit flachen Bällen zu probieren, da der Gegner da so seine Mühe hat. Leider ist uns aus unserem spielerischen Übergewicht nicht der vorentscheidende Treffer zum 3:0 gelungen. Am Ende war es nochmals knapp, aber wir haben das gut gemeistert und am Ende verdient gewonnen. Das steht außer Zweifel.

LASK: Wie habt ihr den Derby-Sieg gefeiert?

Luckeneder: Schön, dass wir diesen großartigen Fans gestern den Sieg schenken konnten. Wir hatten aber auch unseren Spaß – es ist schon ein wenig länger geworden. Der Trainer hat uns auch ein Geschenk gemacht und uns für den Derby-Sieg einen freien Tag gegeben. Es hat also für alle super gepasst (sagt „Lucki“ lachend).

LASK: Kommende Woche wartet dann bereits der nächste Gradmesser?

Ja, mit Lieferung wartet auf uns ein starker Gegner, denn die Salzburger starteten mit zwei Siegen in die Meisterschaft. Ich denke, dass es wieder ein schönes Spiel wird, da beide Teams auf eine ordentliche Spielkultur setzen.

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