Filip Dmitrovic & Fabian Miesenböck im Gespräch!

Filip Dmitrovic & Fabian Miesenböck im Gespräch!

Gegen Ende der Transferperiode wurde der LASK nochmals aktiv und verpflichtete die beiden ehemaligen Klagenfurter Filip Dmitrovic sowie Fabian Miesenböck. Wir haben uns mit dem Tormann beziehungsweise Offensivspieler über ihre ersten Eindrücke vom LASK, den Fans sowie ihrer neuen Heimat unterhalten.

 

LASK: Filip und Fabian ihr seid jetzt sein ein paar Wochen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Ihr beide habt schon Einsätze gehabt – welche Impressionen habt ihr sammeln können?

Dmitrovic: Für mich war der Sommer beziehungsweise die Transferperiode keine einfache Zeit, denn ich wusste ja nicht, bei welchem Verein es für mich weitergeht. In erster Linie ging es mir zuletzt darum, noch bei einem Verein unterzukommen und Spielzeit zu bekommen. Dass es dann mit einem Wechsel zum LASK klappte, ist für mich umso schöner. Nach der Verletzung von Pavao hat Jürgen Werner mit mir sehr schnell Kontakt aufgenommen. Ich weiß, welche Ambitionen der LASK hat und ich möchte diesen Weg gemeinsam gehen und am Ende erfolgreich sein. In Hinblick auf die Fans kann ich nur sagen, dass das eine ganz andere Welt als in Klagenfurt ist. Als ich mir das Derby im TV angesehen habe, wusste ich ja noch nicht, dass ich selbst bald Teil dieser Mannschaft sein darf. Die Stimmung ist enorm und ich bin schnell und super freundlich integriert worden. Außerdem haben wir ja im letzten Jahr vier Mal gegeneinander gespielt und uns dabei beschimpft (Filip lacht). Von Linz habe ich derweilen noch nicht so viel gesehen, aber das wird sich ändern, sobald meine Freundin da ist – denn dann heißt’s wohl Shopping, Shopping und nochmals Shopping (lacht).

Miesenböck: Ich hatte ja schon einige Zeit mittrainiert und bin von der Mannschaft sehr schnell aufgenommen worden. Linz ist eine schöne Stadt, aber jeder Wohnortwechsel ist mit einer Umstellung verbunden. Meine Wohnung habe ich schon bekommen und bisher bin ich nur auf super Leute gestoßen. Ich bin echt froh, hier zu sein.

 

LASK: Filip, dein Einstand war bitter, denn gegen Liefering musstest du gleich vier Mal hinter dich greifen.

Dmitrovic: Tore hin oder her, am Ende haben wir einen in Reichweite liegenden Sieg aus der Hand gegeben. Als Torhüter ist es natürlich bitter, wenn man vier Türln bekommt. In solchen Partien lernt man aber auch einiges und man entwickelt sich weiter. Ich lerne beispielsweise meine Vorderleute besser kennen, sehe, wie sie ticken. Die Pleite haben wir aus unseren Köpfen bekommen und wir schauen nach vorne. Umso wichtiger war es, dass wir zuletzt drei Siege am Stück feiern konnten und in zwei Partien sogar ohne Gegentreffer geblieben sind. Diesen Aufwärtstrend wollen wir fortsetzen, indem wir auch Kapfenberg knacken, was uns auch gelingen wird, wenn wir rasch in unserer Spiel finden, Stichwort Pressing – dann hat es gegen uns jeder Gegner schwer.

 

LASK: Fabian, du hast zuletzt für Klagenfurt gespielt. Was hat dich schlussendlich dazu bewegt, vom Wörthersee an die Donau zu wechseln? Was sind deine sportlichen Ziele?

Miesenböck: Kurz gesagt: die sportliche Perspektive. Diese ist hier in Linz eine ganz andere, als in Klagenfurt. Wir haben dort im letzten Jahr eine ordentliche Herbstsaison gespielt. In der Relegation waren noch 5000 Zuseher, bei den Meisterschaftsspielen selten mehr als 1000 Zuseher. Ich bin sehr froh, jetzt in Linz zu sein. Da lebt man den Sport als Fußballer ganz anders, wenn man einläuft und diese Stimmung spürt. Die Ziele sind für mich auch klar abgesteckt: Als Mannschaft haben wir ein großes gemeinsames Ziel, als einzelner Spieler möchte ich mir so rasch als möglich einen Stammplatz erspielen, ich weiß aber, wie schwierig das in einem so starken Kader ist.

 

LASK: Am Freitag wartet auf den LASK der Schlager in Kapfenberg. Die Steirer sind furios in die neue Saison gestartet. Sind alle Vorzeichen auf ein Spitzenspiel ausgerichtet?

Dmitrovic: Das kann man wohl so sagen. Kapfenberg hat einen super Lauf, den es zu stoppen gilt. Wir werden alles dran setzen, in Kapfenberg einen Sieg einzufahren. Wenn wir konzentriert auf den Platz gehen und unser Pressing spielen, haben wir gute Chancen.

 

Miesenböck: Aufpassen muss man bei Kapfenberg auf die beiden Brasilianer und die schnellen Außenspieler. Ansonsten erwarte ich mir eine lässige Partie, an deren Ende wir drei Punkte mit nach Linz nehmen können. Mit dem vierten Sieg am Stück könnten wir zufrieden in die Länderspielpause gehen.

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