LASK Christmas – Von echten Glücksbringern und Tränen des Präsidenten!

LASK Christmas – Von echten Glücksbringern und Tränen des Präsidenten!

„Bei den Video-Beiträgen hatte ich Tränen in den Augen. Ich bin so stolz auf Euch!“ – Mit diesen Worten eröffnete LASK-Präsident Dr. Siegmund Gruber sein Statement an der Weihnachtsfeier des Nachwuchses der Spielgemeinschaft LASK Linz / FC Pasching am Dienstag, den 22. November 2016 im Raiffeisen-Forum Linz.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die rund 180 Kinder und etwa 25 Betreuer sowie Gäste und Medienvertreter bereits mehrere Beiträge aus den eigenen Reihen erlebt.
Über eine riesige Leinwand liefen selbst zusammengestellte Video-Clips, etwa unserer Jüngsten oder auch lustige Szenen aus dem Sommer-Trainingslager der U-16. Musikalisch unterlegt waren die Beiträge vom unverwüstlichen, mittlerweile 18 Jahre alten Schürzenjäger-Song „Tooorjägerzeit“ („Hey, Hey, ho“).
Von der U-13 bekamen die Freunde und Gäste des Linzer ASK ein kleines Schauspiel zu sehen, das in zwei Akten die beiden unterschiedlichen Modelle im Mannschaftssport aufzeigte. In Szene 1 unterhielten sich mehrere Burschen über ihre Torjägerqualitäten und übertrumpften einander genüsslich mit der Anzahl der jeweils von ihnen selbst erzielten Tore. Nicht zu Unrecht fragte im Übergang zur 2. Szene der auch von einem Spieler dargestellte „Moderator“: „Wie konnten die bloß Meister werden?“ In dieser Szene 2 allerdings zeigten uns die mutigen Schauspiel-Jungs wie sie es tatsächlich auch auf den Spielfeldern in der vergangenen Saison gemacht haben: mit Kameradschaft, Respekt, Teamwork und Freude am Spiel. Nicht nur auf dem Rasen, auch auf der Bühne zeigte unsere U-13 Talent und Klasse!
Nach diesem Beitrag bat der Moderator des Abends, einer unserer zwei Stadionsprecher, Georg Hochedlinger, den Gastgeber des Abends, Raiffeisen-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller, auf die Bühne. Dieser verwies darauf, dass ein Veranstaltungssaal mit so vielen jungen Leuten etwas sehr Motivierendes sei und sich damit auch die Frage nach dem Warum des Engagements der Raiffeisen-Bank beim LASK und insbesondere im Nachwuchs LASK / Pasching praktisch von selbst beantworte. Als DER oberösterreichische Traditionsverein liege ihm zudem der LASK besonders am Herzen. Das zeigte sich dann auch in der Frage nach seinen Vorbildern in der Jugend: Wie aus der Pistole geschossen kam die Antwort: Heli Köglberger, Jahrhundertfußballer des LASK und vor wenigen Jahren auch selbst sehr engagierter und erfolgreicher Nachwuchsleiter beim LASK. Zudem nannte Dr. Schaller auch noch die – zumindest für die älteren Besucher nicht ganz unbekannten – Herren Pele und Gerd Müller als ehemalige Vorbilder.
Für sein verlässliches jährliches Kommen zur Nachwuchs-Weihnachtsfeier dankte im Anschluss LASK-Präsident Dr. Siegmund Gruber Herrn Schaller und erntete dafür verdienten Applaus. Schon zwei Sätze zuvor hatte unser Präsident wieder einmal unter Beweis gestellt, dass er dem Verein nicht nur mutig vorangeht, sondern ihm auch als echter Fan zur Seite steht. Welcher Präsident würde sonst voller Stolz der versammelten Feiergemeinschaft verraten, dass er bei den Beiträgen der Kinder und Jugendlichen Tränen in den Augen hatte? Dr. Gruber vergaß auch nicht, allen Trainern unter der Leitung von Oliver Ablinger, deren Arbeit er als „großartig“ würdigte, zu danken. Neuerlich brandete Applaus auf. Es gefiele ihm auch, dass die LASK / Pasching – Nachwuchsteams überall – auch dort, wo sie nicht Erster geworden sind – die meisten Tore geschossen haben.
Die meisten Tore geschossen – das hatte auch jenes Team (gemeinsam mit Liefering) bis zu diesem Abend, dessen Vertreter in der Folge die Bühne betraten. Pavao Pervan, Felix Luckeneder, Christian Ramsebner und Rene Gartler vertraten unser Erste-Liga-Team. Gemeinsam standen sie nicht nur Georg Hochedlinger , sondern auch den Kindern und Jugendlichen für Fragen zur Verfügung.

Von Pervan gab es zu erfahren, dass die Verletzung gut heile, ein Comeback noch vor Weihnachten aber auszuschließen sei. Luckeneder erntete Lacherfolge als er erzählte, dass er früher einmal Stürmer war, jedoch wenig getroffen habe. So wurde er von seinen Trainern immer weiter zurückgezogen und jetzt, wo er am weitesten hinten spielt, klappt es plötzlich auch vorne mit dem Tore schießen. Auf die Frage nach seiner Lieblingsmarke bei der Ausrüstung merkte er an, dass er seine Tore immer mit dem Kopf erziele und dabei die Marke der Schuhe egal sei. Ramsebner und Gartler verwiesen bei der Antwort auf die Frage nach ihren schönsten Spielen auf ihre Europacup-Vergangenheit mit Austria Wien und Rapid Wien. Ramsebner denkt besonders gerne an ein 0:0 in der Champions-League gegen Zenit Sankt Petersburg zurück, Gartler bleibt sein Siegestor für Rapid zum 3:2 gegen Aston Villa in der Europa-League unvergessen. Gemeinsam betonten sie auch wie wichtig und schön für sie der 2:1-Derbyerfolg heuer in der 2. Runde mit der anschließenden Feier mit den Fans war. Man hege gegen Blau-Weiß Linz keinerlei feindschaftliche Gedanken, sei auch mit einigen Spielern befreundet, aber der Lieblingsgegner, den man besonders gern besiegt, seien die Blauen allemal.
Vermutlich nicht so schnell als Gegner des LASK kommen jene Mannschaften in Frage, die die Vier als Ihre Lieblingsmannschaften – natürlich unisono mit gebührendem Abstand zum LASK – nannten: Bayern München und Real Madrid (Pervan), Barcelona und Juventus Turin (Gartler), Liverpool und ebenfalls Juve (Ramsebner). Aus der Reihe dieser weltbesten Klubs fallen dabei bloß Dynamo Zagreb, das für Pavao Pervan die fußballerische Bindung an sein Herkunftsland darstellt und 1860 München, das Felix Luckeneder den zahlreichen jugendlichen Bayern-Verehrern etwa so vorstellte: „Ihr habt schon viel vom FC Bayern München gehört, auch hier und heute, aber in München gibt es noch einen anderen Klub, der viel toller ist … und der heißt 1860 München!“


Dass der LASK mittlerweile in ruhigerem Fahrwasser unterwegs ist als die immer wieder krisengebeutelten „Löwen“ sah man auch an der positiven Stimmung im weiteren Verlauf des Abends. Nachdem Mag. Michael Ehrengruber noch den Raiffeisen Club Oberösterreich vorgestellt hatte, ging es ab zu den Köstlichkeiten des Buffets. Die Profis mischten sich „unters Volk“ und waren beliebte Ansprechpartner für Autogramme und Selfies.
Dann wurden sie aber selbst noch einmal beschenkt. Unsere Jüngsten aus der U-6 und U-7 zogen mit blinkenden Weihnachtsmannmützen und Schlitten durch den Saal und zur Bühne und ließen von dort noch einmal Pavao Pervan und Felix Luckeneder aufrufen. Alle fünf- bis siebenjährigen Kinder wünschten den beiden Profis verbal und /oder durch Abklatschen viel Glück für den Aufstiegskampf. Dazu übergaben sie Pavao ein vornehm aussehendes Geschenk. In der tatsächlich edlen Holzkiste befand sich der Glücksbringer schlechthin – ein Hufeisen mit Zertifikat, das bestätigte, dass es tatsächlich einmal getragen wurde. Nicht nur Pervan und Luckeneder waren gerührt über diese Aufmerksamkeit, auch Präsident Dr. Gruber filmte das Geschehen fleißig mit seinem Handy mit. Einmal mehr wurde deutlich: Gemeinsam sind wir LASK!
Abschließend erhielten noch alle Nachwuchsspieler ihr – von der Raiffeisenbank gesponsertes – Weihnachtspäckchen. Nach etwa zwei Stunden endete eine Feier, die schon etwas Weihnachtsfreude vermittelte und ebenso den neuen, so positiven Geist unseres Herzensklubs zum Ausdruck brachte.

 

Günther Waldhör

 

(Bilder: Günther Waldhör, außer: Geschenk „Hufeisen“: Marko Filipovic)

> Zum News Archiv