1:1-Unentschieden beim WAC


Philipp Wiesinger markiert Ausgleich




Die 17. Runde der Tipico Bundesliga bescherte dem LASK ein Auswärtsspiel beim Wolfsberger AC. Im Duell des Vierten gegen den Zweiten ging es für die Linzer dabei um wichtige Punkte. Im Mittelpunkt des Interesses stand im Vorfeld dieser Begegnung vor allem der jüngst zum Spieler des Monats November gewählte Dominik Frieser, der in der Vorsaison noch für die Kärntner spielte.

In der Lavanttal-Arena zu Wolfsberg entwickelte sich von Beginn an ein offenes Spiel. Sowohl die Kärntner als auch die Linzer kamen in der Anfangsphase dieser mit Spannung erwarteten Begegnung jedoch nicht über Halbchancen hinaus. Die beste Gelegenheit hatte in diesem Abschnitt die Ilzer-Elf. Beim Schuss von Michael Liendl aus rund 30 Metern hatte LASK-Schlussmann Alexander Schlager aber keine Probleme.

In der 16. Minute schlugen die Hausherren dann jedoch eindrucksvoll zu. Nach einer eigentlich misslungenen Flanke von Wernitznig landete der Ball bei Lukas Schmitz, der aus spitzem Winkel volley draufhielt und das Leder auf diese Weise in die Maschen knallte.

Der LASK war in der Folge bemüht, rasch zu reagieren. Gegen kompakt stehende Wolfsberger schien es zunächst jedoch kein Durchkommen zu geben. Den Hausherren gelang es, die Linzer immer wieder im Angriffsdrittel zu stoppen. In der 30. Minute fanden die Kärntner eine weitere gute Gelegenheit vor. Michael Liendl zog von der Strafraumgrenze ab, sein Schuss konnte jedoch von James Holland zur Ecke abgefälscht werden.

In der 39. Minute wurde es auf der anderen Seite des Spielfelds gefährlich. Nach einer Flanke von Maximilian Ullmann gelangte der Ball zu Thomas Goiginger, dessen Schuss jedoch in letzter Minute von der WAC-Defensive geblockt werden konnte. Vier Minuten später war es aber soweit. Nach einem kurz abgespielten Freistoß von halblinks war es Philipp Wiesinger, der sich aus 30 Metern ein Herz fasste und draufhielt. Dem 24-Jährigen gelang es, mit diesem satten Schuss, an dem Wolfsbergs Keeper Kofler noch dran war, auf 1:1 zu stellen.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff fanden die Linzer eine weitere gute Möglichkeit vor. Nach einem Eckball von Peter Michorl kam Christian Ramsebner per Kopf an den Ball, sein Versuch ging nur knapp über das Tor der Hausherren. Danach ebbte das Spiel etwas ab. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken und fanden in dieser Phase keine Torchancen vor.

In der 68. Minute musste LASK-Keeper Schlager einen Wernitznig-Freistoß aus der Gefahrenzone klären, der Nachschuss von Gerald Nutz landete jedoch über dem Tor der Linzer. Es dauerte in der Folge bis zur 85. Minute, ehe es wieder so richtig gefährlich wurde. Nach einem „Flipper“-Zuspiel von Thomas Goiginger auf Joao Victor wurde Letzterer von WAC-Goalie Kofler im Strafraum von den Beinen geholt. Der Torhüter der Kärntner spielte in dieser Situation Ball und Gegenspieler, Schiedsrichter Lechner entschied in dieser äußerst schwierig zu beurteilenden Situation auf Weiterspielen.

In der 88. Minute wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Nach einer weiten Flanke von Ritzmaier kam Dever Orgill jedoch nicht an den Ball. Die letzte Gelegenheit dieses Spiels fanden in der 94. Minute die Linzer vor. Nach einem Freistoß von Goiginger konnte Alexander Kofler den Ball aus der Gefahrenzone wegfausten. Der WAC und der LASK trennten sich daher am Ende mit einem 1:1-Unentschieden. Die Athletiker sind damit bereits seit sieben Runden ungeschlagen.

„Das war heute nicht das schönste Spiel, den Punkt nehmen wir aber mit. Ich denke, dass der Fehler beim Gegentor von mir ausgegangen ist. Zum Glück ist mir dann aber noch der Ausgleich gelungen. Das Unentschieden war im Endeffekt ein gerechtes!“, analysiert Torschütze Philipp Wiesinger das Spiel.