Ab in die Südstadt – der LASK trifft auf die Admira


Der LASK gastiert am Sonntag, den 21. Februar (14.30 Uhr, live auf Sky Sport Austria 3) beim FC Flyeralarm Admira. Für LASK-Cheftrainer Dominik Thalhammer ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Die 18. Runde der Tipico Bundesliga führt den LASK nach Maria Enzersdorf. In der Südstadt kommt es zum Duell mit der Admira. Die Niederösterreicher sind aktuell Tabellenletzter, konnten im Frühjahr aber einen Aufwärtstrend einleiten: In drei von fünf Spielen erreichte das Team von Damir Buric einen Punktgewinn, gegen den Tabellennachbarn SCR Altach gelang im letzten Heimspiel ein wichtiger 3:1-Erfolg.

Die steigende Formkurve kann unter anderem auf die starken Leistungen einiger Winterneuzugänge zurückgeführt werden: Mittelstürmer Andrew Wooten wechselte vom MLS-Team Philadelphia Union in die Südstadt – der 31-Jährige erzielte in den letzten beiden Spielen drei Tore. Und auch David Atanga, Rechtsaußen-Leihspieler von Holstein Kiel, sammelte bereits zwei Scorer-Punkte.

 

Rekordverdächtige Serie

Äußerst erfolgreich liest sich die jüngere Bilanz des LASK gegen die Admira: Die Schwarz-Weißen konnten die letzten sieben Aufeinandertreffen gewinnen. So viele Siege in Serie gelangen dem LASK in der Tipico Bundesliga sonst nur gegen den SK Vorwärts Steyr – von Mai 1995 bis November 1998. Das Hinspiel der laufenden Saison endete mit 4:0. In einer dichten Nebelsuppe auf der Linzer Gugl trafen Gernot Trauner, Johannes Eggestein, Reinhold Ranftl und Lukas Grgic.

Sonnenschein statt Nebel ist für das sonntägliche Rückspiel in Maria Enzersdorf vorhergesagt. LASK-Cheftrainer Dominik Thalhammer wird die BSFZ-Arena somit in voller Pracht genießen können. Für Thalhammer ist es gewissermaßen eine Rückkehr zu den eigenen Trainer-Wurzeln: In der Saison 2004/05 war er Cheftrainer der Admira – es war seine erste Bundesliga-Station.

Personell kehrt beim LASK der zuletzt angeschlagene Lukas Grgic in den Kader zurück.

 

Cheftrainer und Sportdirektor Dominik Thalhammer vor dem Spiel:

„Die Admira zeigt sich im Frühjahr stark verbessert: Sie haben gute Transfers getätigt und einen Aufwärtstrend gestartet. Unabhängig vom Gegner konzentrieren wir uns aber wie immer auf unsere eigene Leistung: Die positive Entwicklung, die wir mit den Siegen gegen St. Pölten und Sturm gestartet haben, wollen wir am Sonntag fortsetzen.“

 

Kader-Situation (Stand: 19. Februar):

Verletzt: Filipović (Sprunggelenk), Karamoko (Muskelfaserriss), Madsen (Rücken), Raguž (Kreuzbandriss), Reiter (Oberschenkel)
Fraglich: Succar (Ferse)