Altach ante portas


In der Auftaktrunde der Tipico-Bundesliga-Saison 2019/20 bekommt es der LASK am Sonntag um 17:00 in der heimischen Raiffeisen-Arena mit dem SCR Atlach zu tun. Die Vorarlberger belegten in der abgelaufenen Spielzeit Rang neun, unter Neo-Trainer Alex Pastoor ging es zuletzt jedoch steil bergauf.

Auch auf dem Transfermarkt waren die Rheindörfler hochaktiv. Nicht weniger als elf Spieler, darunter der Ex-LASKler Florian Jamnig, wechselten im Sommer ins Ländle. Genauso viele Akteure, darunter Spieler wie Piesinger, Nutz, Zech und Lienhart stehen umgekehrt auf der Liste der Abgänge. Mit Valentino Müller wechselte dabei auch ein Spieler zur Ismaël-Truppe.

Aus den beiden direkten Duellen der Vorsaison holten die Linzer vier Punkte. Im letzten Heimspiel trennte man sich nach einem späten Dobras-Gegentreffer mit einem 1:1-Unentschieden. Generell musste Altach in der Vorsaison nur vier Auswärtsniederlagen hinnehmen. Die Linzer sind seit nunmehr bereits neun Pflichtspielen gegen die Vorarlberger ungeschlagen. Die letzte Niederlage mussten die Athletiker im Jahr 2011 hinnehmen, als man in einem Zweitliga-Spiel mit 0:2 unterlag.

„Entscheidend ist, was wir machen!“

Seit der Niederländer Alex Pastoor den Trainerstuhl der Rheindörfler bekleidet, ging es aus Sicht der Vorarlberger jedoch kontinuierlich bergauf. In der elf Spiele andauernden Ära holte die Elf aus dem Ländle bislang im Schnitt zwei Punkte pro Match. Zehn Spiele davon bestritt man im unteren Play-off.

Die erste Runde im UNIQA ÖFB-Cup konnten die Altacher, genau wie die Linzer (6:2 in Vöcklamarkt) ohne Probleme gestalten. Die Pastoor-Elf ließ Kufstein (6:1) keine Chance. Jan Zwischenbrugger sah bei dieser Begegnung nach 23 Minuten die Rote Karte, fehlt damit im Spiel gegen die Athletiker gesperrt.

„Wir erwarten einen gut organisierten Gegner. Altach verfügt über Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Auch ist die Philosophie des Trainers gut erkennbar. Wir wissen, was auf uns zukommt und sind vorbereitet. Der entscheidende Punkt ist aber, was wir am Sonntag machen. Das werden wir auch im Abschlusstraining noch einmal deutlich machen!“, blickt Cheftrainer Valérien Ismaël auf sein erstes Bundesliga-Spiel auf der LASK-Trainerbank voraus. Die Athletiker müssen für die Auftaktrunde verletzungsbedingt auf Markus Wostry und Fabian Benko verzichten.