Athletiker feiern klaren Sieg über Alashkert FC


Click here for an English match report.

Der LASK besiegt Armeniens Meister Alashkert FC auswärts mit 3:0 und hält damit nach drei Spieltagen in der Gruppenphase der UEFA Europa Conference League bei sieben Punkten. Die Tore für die Linzer, die sich in Halbzeit eins noch schwer taten und Zeugen zweier Aluminiumtreffer der Hausherren wurden, erzielten Hyunseok Hong, Thomas Goiginger und Peter Michorl.

Die Athletiker, bei denen Marvin Potzmann, Hyunseok Hong, Christoph Monschein und Mamoudou Karamoko in die Startelf rotierten, legten im zweiten Auswärtsspiel der Gruppenphase früh den Vorwärtsgang ein, konkrete Torchancen konnten zunächst aber nicht erspielt werden. Nach zehn Minuten wurde es dann – quasi aus dem Nichts – auf der anderen Seite des Spielfelds brandgefährlich. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Alashkerts Embalo aus kurzer Distanz zum Kopfball, sein Versuch landete an der Querlatte.

In der Folge ebbte das Spiel etwas ab. Die Hausherren zeigten sich kämpferisch, im Spiel der Linzer war der Faden zwischenzeitlich hingegen gerissen. Nach 29 Minuten ereignete sich schließlich der nächste Aufreger der Begegnung. Christoph Moschein spielte an der rechten Strafraumecke den Ball mit der Ferse retour, wo Kadio den Ball im Fallen mit dem Kopf berührte, was der dänische Referee allerdings als strafbares Handspiel auslegte. Monschein stellte sich anschließend selbst der Ausführung des Strafstoßes, traf dabei aber nur den rechten Torpfosten.

In der 35. Minute gingen die Athletiker jedoch standesgemäß in Führung. Im Zuge eines Angriffs über Christoph Monschein gelangte das Leder über die gegnerische Abwehr zum zentral knapp innerhalb des Sechzehners postierten Hyunseok Hong, der das Spielgerät gefühlvoll und platziert in die rechte Ecke schickte. Acht Minuten nach der Linzer Führung kamen die Athletiker aber ein weiteres Mal defensiv in Bedrängnis, als Embalo nach Papikyan-Zuspiel von links erneut das Lattenkreuz zum Beben brachte.

Schlusspunkt durch Peter Michorl

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten beide Teams offensive Akzente, die nächste hochkarätige Torchance ließ jedoch bis zur 58. Minute auf sich warten. Unmittelbar nach einem Dreifachtausch von Cheftrainer Andreas Wieland lief Thomas Goiginger nach Zuspiel von Alexander Schmidt allein auf das Tor der Armenier zu, umkurvte Torhüter Cancarevic, Alashkerts Kryuchkov klärte aber in höchster Not. In Minute 68 gelang den Linzern schließlich die Vorentscheidung. Der rechts im Strafraum postierte Mamoudou Karamoko sah am langen Pfosten Thomas Goiginger, der aus kurzer Distanz eiskalt vollstreckte.

Die Linzer blieben auch nach dem zweiten Treffer am Drücker. In der 71. Minute prüfte Balic aus spitzem Winkel Keeper Cancarevic, der den Schuss gut parierte. Der Ball fiel dabei vor die Füße von Alexander Schmidt, dessen Abschluss jedoch von der armenischen Defensive von der Linie gekratzt wurde. Nur wenige Augenblicke später versuchte es Alexander Schmidt per Kopf, Cancarevic machte sich aber ganz lang und kratzte den Ball von der Linie. Den Schlusspunkt der Partie setzte in der zweiten Minute der Nachspielzeit Peter Michorl. Der Mittelfeldmotor wuchtete den Ball aus der Distanz kompromisslos in die rechte Ecke.

So spielte der LASK: Schlager – Boller (57. Holland), Maresic, Luckeneder – Potzmann, Hong (57. Grgic), Michorl, Renner – Monschein (57. Schmidt), Karamoko, Goiginger (79. Gruber)

Tore: Hong (35.), Goiginger (68.), Michorl (90.+2)

Gelb: Boller (27.), Potzmann (62.)

 

Cheftrainer Andi Wieland nach dem Spiel:

„Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit der Leistung nicht. In vielen Bereichen haben wir noch Luft nach oben, das hat man heute gesehen. Wir müssen mutiger auftreten, was uns in der aktuellen Situation nicht leicht fällt – aber wir blasen nicht Trübsal, sondern blicken nach vorne und sehen jedes Spiel als neue Herausforderung. Wir hatten jetzt einige Spiele nach dem Schema “Leistung gut, Ergebnis nein” oder umgekehrt “Ergebnis gut, Leistung nein” – wir wollen das wieder in Einklang bringen, so dass in Zukunft wieder beides gut ist.”