Souveräner Auswärtssieg in St. Pölten


Der LASK schlägt den SKN St. Pölten mit 3:0 und holt damit den sechsten Auswärtssieg in Serie. Die Linzer gingen bereits früh durch einen Potzmann-Treffer in Führung. Dominik Frieser erhöhte noch vor dem Seitenwechsel auf 0:2, der Schlusspunkt eines überaus erfolgreichen Samstagabends gebührte James Holland.

Der LASK agierte von Beginn an präsent und zwang dem SKN St. Pölten so schon früh sein Spiel auf. Die Linzer setzten in diesem Sinne erste Nadelstiche in der Offensive und wurden dafür prompt belohnt. Nach sieben Minuten war es Dominik Frieser, der eine Flanke von der linken Seite in den Strafraum brachte. Von dort gelangte das Spielgerät schließlich zu Marvin Potzmann, der sich aus kurzer Distanz keine Blöße gab und eiskalt zum 0:1 verwertete.

Die Athletiker blieben auch nach der frühen Führung präsent und sorgten für rollende Angriffe auf das Tor der Gäste. Nach 14 Minuten stach Thomas Goiginger von rechts in den Strafraum, sein Abschluss aus spitzem Winkel strich nur knapp am linken Pfosten vorbei. Nur wenige Sekunden später verfehlte ein Kopfball von Marko Raguz nach Ecke von Peter Michorl sein Ziel nur knapp.

In der 20. Minute traten erstmals die Gäste offensiv in Erscheinung. Balic tankte sich über links durch, LASK-Keeper Alexander Schlager war bei seinem Abschluss aber auf dem Posten. 18 Minuten später gelang den Linzern das zweite Tor des Abends. Reinhold Ranftl flankte nach einer Kombination über mehrere Stationen von rechts zur Mitte, wo Dominik Frieser goldrichtig stand und auf 0:2 erhöhte.

Athletiker legen das dritte Tor nach

Die Ismaël-Elf nahm auch nach Wiederbeginn sofort das Heft in die Hand. In der 49. Minute schrammte Marko Raguz nach Zuspiel von Peter Michorl im Strafraum stehend nur knapp am Torerfolg vorbei. Unmittelbar danach schepperte es aber erneut im Kasten der Wölfe. Peter Michorl brachte von der rechten Seite einen Eckball ins Zentrum, wo sich James Holland hochschraubte und per Kopf auf 0:3 erhöhte.

In Minute 56 fanden die Niederösterreicher ihre bis dato beste Torchance vor. Balic zog von der linken Seite in den Strafraum, Alexander Schlager reagierte im Eins-gegen-Eins jedoch glänzend und verhinderte damit den St. Pöltener Anschlusstreffer. Neun Minuten später zeichnete sich der 23-Jährige, der am Vortag seinen Vertrag beim LASK bis 2023 verlängert hatte, gegen Luxbacher aus. In der 72. Minute wurde es wie so oft in diesem Spiel auf der anderen Seite gefährlich. Der eingewechselte Joao Klauss nahm sich aus etwa 20 Metern ein Herz, sein Schuss ging knapp über das Tor der Schmidt-Elf. Auch in der Nachspielzeit wurde es nach einer gefährlichen Flanke von Reinhold Ranftl noch einmal so richtig heiß, die St. Pöltener konnten die Situation jedoch bereinigen.

„Kompliment an die Mannschaft. Das war heute das erwartet schwierige und intensive Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir alles unter Kontrolle und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. In der zweiten Hälfte haben wir aus meiner Sicht teilweise zu viel zugelassen. Dies ist jedoch der Qualität des Gegners geschuldet. So ist St. Pölten auch gegen Salzburg immer wieder zu gefährlichen Torchancen gekommen. Wir wussten also, dass wir gut verteidigen müssen. Ich denke, dass wir insgesamt nichts anbrennen haben lassen und die Kontrolle über das Spiel hatten!“, analysiert Cheftrainer Valérien Ismaël das Spiel.

 

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