Athletiker zu Gast in Hartberg


Nur drei Tage nach dem UEFA-Europa-League-Spiel bei Sporting Lissabon gastiert der LASK am Sonntag um 14:30 beim TSV Hartberg. Schwarz-Weiß kann vor dieser Begegnung der zehnten Runde der Tipico Bundesliga auf eine fulminante Auswärtsbilanz verweisen.   

So konnten die Linzer die letzten sechs Bundesliga-Gastspiele allesamt für sich entscheiden, was in der Vereinsgeschichte zuvor bislang noch nie gelungen war. Generell konnten seit Aufzeichnung der Bundesliga-Statistiken nur sieben Teams sechsmal in Folge reüssieren. Zuletzt gelang dieses Kunststück im Jahr 2011 dem FC Red Bull Salzburg.

Der LASK erzielte dabei in den letzten 15 Auswärtsspielen auch immer zumindest ein Treffer. Eine derart imposante Serie gelang den Linzern zuvor nur von August 1997 bis August 1998. Auch bei den „weißen Westen“ liegt die Ismaël-Elf ganz vorne. So blieb Schwarz-Weiß im bisherigen Saisonverlauf fünfmal ohne Gegentreffer, was ansonsten nur dem WAC gelang.

Hartberg erfolgreicher als im Aufstiegsjahr

Die Hartberger stehen nach den ersten neun Runden der aktuellen Spielzeit mit zwölf Punkten besser da als noch im Aufstiegsjahr. Damals benötigte die Elf von Markus Schopp elf Runden, um dieses Punkteausmaß zu erreichen.

Auf Bundesligaebene trafen die beiden Teams bislang zweimal aufeinander. Im ersten Duell landete der LASK im August 2018 einen 1:0-Auswärtssieg, im Heimspiel im Dezember trennte man sich mit einem 3:3-Unentschieden. Getrost als Hartberg-Experte bezeichnet werden kann Philipp Wiesinger. Er stand den Oststeirern bereits achtmal gegenüber. Umgekehrt erzielte Dario Tadic bereits drei Treffer gegen die Linzer. Verletzungsbedingt fehlen werden aufseiten der Athletiker Christian Ramsebner und Markus Wostry.

Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Walter Altmann. Der Tiroler wird an den Linien von Andreas Staudinger und Santino Schreiner assistiert. Als vierter Offizieller fungiert DI Lukas Gnam.

„Wir haben ein schweres Auswärtsspiel gegen einen starken Gegner vor der Brust. Sie sind sehr gut im Umschaltspiel und auch kämpferisch gut. Deswegen ist es wichtig, dass wir konzentriert in dieses Spiel reingehen und unsere Vorgaben sehr gut umsetzen. Es gilt, unser Spiel durchzuziehen und natürlich die Intensität in den Zweikämpfen anzunehmen.“, sagt Cheftrainer Valérien Ismaël im Vorfeld der Begegnung.