Austria Wien ante portas


Die 13. Runde der Tipico Bundesliga hält für den LASK ein Heimspiel gegen Austria Wien bereit. Parallel zu den Erfolgen auf internationaler Ebene sowie im UNIQA ÖFB Cup blicken die Athletiker auf den erfolgreichsten Saisonstart aller Zeiten zurück. 

So eroberte Schwarz-Weiß aus den ersten zwölf Bundesliga-Spielen nicht weniger als 29 Punkte, darunter neun Siege. Dies gelang dem LASK zum ersten Mal überhaupt. Darüber hinaus musste die Elf von Cheftrainer Valérien Ismaël im bisherigen Saisonverlauf erst acht Gegentreffer hinnehmen. Noch nie war eine schwarz-weiße Defensive damit in den ersten zwölf Runden stabiler. Die Linzer stellen mit drei Gegentoren Abstand die beste Abwehr der Liga.

Wenngleich die Austria in der ewigen Bundesliga-Bilanz mit 71 zu 36 Siegen vor den Athletikern liegt, spricht die jüngere Bilanz ganz klar für die Schwarz-Weißen. So sind die Athletiker seit bereits acht Spielen gegen die Wiener ungeschlagen, was ebenfalls zuvor noch nie gelungen war.

Linzer Abwehr bei Standards besonders stabil

Nach der Statistik gefährlichster Akteur der „Veilchen“ ist Christoph Monschein. Er erzielte zehn der 18 Treffer der Favoritner in der laufenden Saison. Im bisherigen Karriereverlauf traf der Stürmer bereits dreimal gegen den LASK. Thomas Goiginger war umgekehrt bereits viermal gegen Violett erfolgreich.

Die Wiener trafen in der aktuellen Saison als einziges Team der Tipico Bundesliga bislang immer aus dem laufenden Spiel heraus. Der LASK kassierte lediglich ein Gegentor aus Standards, keine Mannschaft weniger.

Cheftrainer Valérien Ismaël zum Spiel:

„Das ist ein wichtiges Spiel für uns, aus meiner Sicht ein Topspiel. Austria ist ein Gegner, der in dieser Saison sicher viele Probleme, sportlich und neben dem Platz, hat. Trotzdem befinden sich in ihren Reihen viele gute Spieler. So auch Christoph Monschein, mit zehn Toren bester Torjäger der Austria. Ich denke, dass wir einfach sehr konzentriert in dieses Spiel gehen müssen. Wir wissen, dass das keine einfache Aufgabe wird. Ich denke, dass wir auf uns schauen müssen. So wird es unser Ziel sein, von der ersten Minute an genauso griffig zu sein wie zuletzt im Cupspiel gegen Altach. Wir wollen vor unseren Fans zuhause wieder nachlegen. Es liegt uns am Herzen, jetzt auch eine Heimserie in der Liga zu starten!“

 Petar Filipovic zum Spiel: 

„Wir müssen auf unser Spiel schauen. Wir wissen, dass – obwohl es bei der Austria heuer nicht so gut läuft – sie trotzdem über Qualität im Kader verfügen. So auch über gefährliche Spieler in der Offensive, wie vor allem Christoph Monschein. Wir müssen hellwach sein und von Anfang an konzentriert an die Aufgabe herangehen!“ 

Verletzungsbedingt nicht dabei: 

Christian Ramsebner, Markus Wostry, Emanuel Pogatetz