„Bleiben weiterhin hungrig“



Athletiker empfangen St. Pölten und wollen wieder zurück auf die Siegerstraße. Gernot Trauner blickt auf die Partie voraus.

Zweifelsohne war die letzte Woche für das Team und den schwarz-weißen Anhang schmerzhaft, doch für die Elf von Oliver Glasner sind das Cup-Aus und die Niederlage gegen Salzburg bereits kein Thema mehr. „Das Cup-Spiel haben wir abgehakt, wenngleich es schon einige Zeit geschmerzt hat. Es blieb ja auch gar nicht viel Zeit, weil bereits am Sonntag Salzburg vor der Tür gestanden ist. Es war eine harte Woche, aber die beiden Spiele sind erledigt“, sagt Gernot Trauner.

Mit dem Heimspiel gegen die Niederösterreicher geht es nun erneut um wichtige Punkte. „Jetzt geht es darum, die guten Leistungen, die wir auch in den letzten beiden Spielen gezeigt haben, in gute Ergebnisse umzuwandeln. Wir sind gut in Form und werden natürlich schauen, dass wir gegen St. Pölten wieder so gut performen wie im Cup“, weiß Trauner, der aber sagt: „Man darf nicht davon ausgehen, dass es wieder eine so eindeutige Geschichte wird. St. Pölten wird sich anders verhalten als im ersten Spiel und wird vielleicht mit langen Bällen agieren.“

Am bewährten System der Glasner-Elf wird es nichts zu ändern geben, waren doch die Leistungen zuletzt ansprechend. „Für uns bleibt das egal wie der Gegner spielt, denn wir werden das so machen wie wir es wöchentlich machen und wenn wir das auf den Platz bringen wie in den letzten beiden Spielen und wir dieses Mal in der Chancenverwertung besser dastehen, haben wir sicher gute Karten, als Sieger vom Platz zu gehen“, so Trauner.

Sieben Punkte liegen die Athletiker hinter Salzburg, acht vor dem Dritten Sturm Graz. „Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft und eine halbwegs komfortablen Vorsprung auf den Dritten. Jetzt gilt es natürlich gegen St. Pölten die wichtigen Punkte mitzunehmen, was genau so wichtig ist, als wenn wir gegen Salzburg gewonnen hätten. Wir bleiben hungrig und wollen die nächsten Wochen weiterhin viele Punkte holen, damit wir so gut wie möglich am Ende in der Tabelle dastehen“, erklärt der Innenverteidiger.