Heimsieg zum Abschluss der Vorbereitung


Im letzten Test der Vorbereitung traf der LASK in der heimischen Raiffeisen Arena Pasching auf den 1.FC Heidenheim. Die Schwarz-Weißen konnten den deutschen Zweitligisten 1:0 bezwingen. Michorl besorgte den Siegtreffer per Elfmeter.

Es fühlte sich an wie früher: Endlich hallten wieder Sprechchöre durch die Raiffeisen Arena Pasching: „Wenn wir hier steh’n, die Fahnen weh’n, dann wollen wir die Jungs in Schwarz-Weiß siegen sehen!“ – Und die Wünsche des Publikums wurden erfüllt. Der Spielfilm:

Der LASK zeigte sich über die gesamte erste Halbzeit klar dominant, ließ in der Defensive keine Chancen der Heidenheimer zu. Offensiv taten sich die Athletiker gegen die gut organisierte Hintermannschaft des FCH zu Beginn etwas schwer.

Nach 19 Minuten dann das erste Mal ein Raunen auf den Zuschauerrängen: Thomas Goiginger narrte in altbekannter Manier die Heidenheimer Hintermannschaft, um schlußendlich im Strafraum zu Fall gebracht zu werden. Die Pfeife von Schiedsrichter Greinecker blieb stumm, der Unparteiische beurteilte die Situation als nicht strafbar.

Nach einer knappen halben Stunde probierte es schließlich noch Marvin Potzmann mit einem Schuss von knapp außerhalb des Strafraums. Sein strammer Versuch wurde abgeblockt und nachdem sich bis zum Halbzeitpfiff  beide Mannschaften neutralisierten, ging es torlos in die Pause.

 

Frischer Wind in zweiter Hälfte

LASK-Trainer Thalhammer nahm in der zweiten Hälfte drei Veränderungen vor, neben Nik Polster im Tor waren nun auch die Neuzugänge Florian Flecker und Christoph Monschein im Einsatz. Und dieser zweite Durchgang sollte wesentlich ereignisreicher werden:

Nach 48 Minuten startete Husein Balic nach einer Maßflanke von Thomas Goiginger ideal in die Tiefe. Bei der Ballannahme sprang ihm der Ball dann vom Fuß – beinahe wäre es zu einer 1:1-Aktion mit FCH-Keeper Eicher gekommen. In der 51. Minute ist es Flo Flecker, der seine Gefahr erstmals aufblitzen lässt: Er dringt von rechts in den Strafraum ein, seine flache Hereingabe kann Heidenheim vor dem herannahenden Monschein gerade noch zur Ecke klären. Die bleibt folgenlos.

Und dann der Durchbruch: In der 55. Minute wurde Renner von Balic ideal in den Strafraum geschickt und dort von Heidenheim-Verteidiger Marnon Busch gelegt. Strafstoß. Eine Angelegenheit für die neue alte Nummer 8. Peter Michorl ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und besorgte nach 56 Minuten die 1:0-Führung.

Zehn Minuten später kam Heidenheim erstmals in diesem Spiel gefährlich vor das Linzer Tor: Nach toller Flanke von links scheiterte der eingewechselte Schimmer per Direktabnahme an der eigenen Präzision: Sein Schuss segelte über den Kasten von Nik Polster.

Direkt im Gegenzug lieferten die LASK-Neuzugänge ihre nächste Talentprobe: Balic schickte Monschein am linken Flügel auf die Reise, dessen Pass in den Rückraum landete bei Flecker und dessen Direktabnahme rauschte nur knapp links am Gästetor vorbei.

Im Finish ereignete sich in der 82. Minute die zweite nennenswerte Chance der Gäste: Jonas Föhrenbachs Schussversuch aus spitzem Winkel verfehlte das LASK-Gehäuse nur knapp. Danach kamen beide Teams zu keinen Einschusschancen mehr. Und damit feierten die Athletiker im letzten Test vor dem Saisonstart (Cup-Spiel gegen FC Marchfeld, 17.07.) einen hochverdienten Sieg gegen den 1. FC Heidenheim.

 

Cheftrainer & Sportdirektor Dominik Thalhammer nach dem Spiel

Über den Test gegen Heidenheim:

„Heute habe ich einen guten Auftritt meiner Mannschaft gesehen: In Halbzeit Eins haben wir das Spiel kontrolliert, hatten im letzten Drittel aber noch zu wenig Tiefgang. In der Pause haben wir dann reagiert und sind besser aus der Kabine gekommen. Unsere zweiten 45 Minuten waren intensiver, wir sind öfter in den Strafraum gekommen und haben uns einige Torchancen erspielt. Somit war es ein hochverdienter Sieg.“

Über die drei Testspiele (0:3, 3:0, 1:0) des LASK:

“Nach dem schlechten ersten Test haben wir jetzt zwei Leistungen gezeigt, auf denen wir absolut aufbauen können. In den noch verbleibenden Tagen der Vorbereitung werden bis besonders an unserer Durchschlagskraft im letzten Drittel arbeiten – dann sind wir gut vorbereitet auf die neue Saison.“