Ismaël-Elf zu Gast in Wolfsberg


Die letzte Auswärtsreise des Jahres 2019 führt die Athletiker nach Kärnten, wo es im Rahmen der 17. Runde der Tipico Bundesliga zum Topspiel zwischen dem Tabellendritten WAC und dem Tabellenzweiten LASK kommt. Schwarz-weiß reist mit einer atemberaubenden Serie zu diesem Gastspiel.

So gewannen die Linzer alle acht Auswärtsspiele der laufenden Spielzeit. Saisonübergreifend hält der LASK bei neun Auswärtserfolgen in Serie. Entsprechend beeindruckend ist die Dominanz der Athletiker in der Gästewertung der Bundesliga, die man mit fünf Punkten Vorsprung auf Rapid anführt. Der WAC belegt umgekehrt in der Heimtabelle den zweiten Platz, holte jedoch – genau wie die Athletiker und das Gros der restlichen Ligateams – auf fremden Plätzen bislang mehr Punkte als vor heimischem Publikum. Rekordhalter bei Auswärtssiegen zu Saisonbeginn ist Austria Wien. Die Elf vom Verteilerkreis gestaltete 1985/86 ihre ersten neun Gastspiele siegreich.

In sechs der acht bisherigen Auswärtspartien blieben die Linzer zudem ohne Gegentor, was zuletzt vor 15 Jahren Austria Wien gelungen war. Das letzte Team, welches zu diesem Zeitpunkt der Saison lediglich zwei Gegentore in Auswärtsspielen hinnehmen musste, war im Jahr 2001 der FC Tirol.

Von den bisherigen neun direkten Duellen auf Bundesliga-Ebene entschied der LASK fünf für sich. Zweimal ging der WAC als Sieger vom Platz, zwei Begegnungen endeten mit einer Punkteteilung. In der Lavanttal-Arena sind die Linzer bei zwei Siegen und zwei Remis ungeschlagen.

Besonders gefährlich agierten die Wolfsberger im bisherigen Saisonverlauf nach Standards. So erzielten Liendl und Co nicht weniger als elf Treffer aus ruhenden Bällen. Nur Salzburg traf mit 13 öfter. Die Kärntner waren darüber hinaus zehnmal per Kopf erfolgreich. Kein Team war in dieser Disziplin besser. Der LASK kassierte umgekehrt kein einziges Gegentor nach einem Kopfball.

Cheftrainer Valérien Ismaël vor dem Spiel:

„Das ist das nächste Topspiel für uns. Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir den Fokus auf uns legen und wir die Lehren aus dem Rapid-Spiel gezogen haben. Wir wollen mit der gewohnten Intensität und Motivation in dieses Spiel reingehen und wissen, dass wir auf einen starken Gegner treffen. Wir haben das Hinspiel verloren, das wollen wir wiedergutmachen. Wir gehen sehr, sehr konzentriert in dieses Spiel rein.“

 Es fehlen:

Christian Ramsebner (verletzt), Emanuel Pogatetz (krank); Thomas Goiginger (gesperrt)