1:1 – Das Topspiel der Runde endet unentschieden 


Der LASK und der SK Sturm Graz trennen sich vor einer ausverkauften Raiffeisen Arena Pasching mit 1:1 (0:0). In einer temporeichen Partie bringt René Renner die Linzer nach Wiederbeginn mit einem satten Distanzschuss in Führung, ehe Emanuel Emegha noch der Ausgleich für Sturm gelingt.

Bis auf eine Änderung vertraute LASK-Cheftrainer Didi Kühbauer derselben Elf wie beim Auswärtsspiel gegen Rapid, Thomas Goiginger rückte für den kurzfristig ausgefallenen Peter Michorl in die Startelf. Der LASK und Sturm lieferten sich vor ausverkauftem Haus von Beginn an einen temporeichen Schlagabtausch. Die erste Chance des Spiels gehörte dem LASK: In der sechsten Minute tankte sich Marin Ljubicic über links in den Strafraum und bediente Robert Zulj im Rückraum, doch der Abschluss der Linzer Nummer 10 wurde von der Grazer Abwehr geblockt.

Vier Minuten später probierten es die Steirer ihrerseits über die linke Seite, Alexander Prass schlug eine Flanke Richtung des einschussbereiten Albian Ajeti, die Philipp Ziereis gerade noch rechtzeitig abgrätschen konnte. In der 17. Minute klopfte Sturm kräftig ans Linzer Tor, im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Hereingabe von Jusuf Gazibegovic landete bei Ajeti, der den Ball an die linke Stange spitzelte. Der Abpraller landete erneut beim Schweizer Stürmer, aus spitzem Winkel traf er diesmal die rechte Stange.

Der LASK kam nach einer halben Stunde wieder gefährlich vor das Grazer Tor: Nach einem Foul an Keito Nakamura trat Robert Zulj zum Freistoß an und feuerte einen Gewaltschuss Richtung kurzes Eck – Sturm-Keeper Siebenhandl parierte. Zwei Minuten später probierte es René Renner mit einer scharfen Hereingabe, die Marin Ljubicic an der ersten Stange Richtung Tor bugsierte, doch erneut war Siebenhandl zur Stelle.

 

Blitzstart in Halbzeit Zwei, Sturm gleicht aus

Den zweiten Durchgang eröffnete der LASK blitzartig: Eine Flanke auf Marin Ljubicic verteidigte Sturm mangelhaft, Amoudou Dante köpfte direkt vor die Füße von René Renner. Und der zog aus 20 Metern direkt ab und versenkte den Ball platziert links unten (46.) In der 52. Minute bewies Alexander Schlager beste Staubsauger-Qualitäten: Einen zu kurz geratenen Rückpass ereilte der LASK-Schlussmann gerade noch rechtzeitig vor Albian Ajeti und verhinderte so den Ausgleich.

In der 65. Minute fand der LASK die nächste Großchance vor: Thomas Goiginger und Robert Zulj kombinierten sich vorzüglich durch den Strafraum der Gäste, Goiginger legte ab auf Marin Ljubicic, doch der brachte den Ball nicht an der vor sich postierten Grazer Menschenmauer vorbei. Vier Minuten später wurden die Grazer wieder gefährlich: Eine Eckball-Flanke köpfte Stankovic wuchtig Richtung Tor, Marin Ljubicic rettete ebenfalls per Kopf auf der Linie. In der 76. Minute kam Sturm zum Ausgleich: Ein langer Wechselpass landete rechts außen bei Jusuf Gazibegovic, der den Ball gefährlich vors LASK-Tor schlug, wo der eingewechselte Emmanuel Emegha zur Stelle war – 1:1.

In der Schlussphase zeigte der LASK in der 85. Minute einen blitzsauber vorgetragenen Tempogegenstoß über Sascha Horvath, der den mitgelaufenen Keito Nakamura bediente. Der Japaner ließ seinen Gegenspieler aussteigen, scheiterte aber am gut parierenden Siebenhandl. In der 90. Minute tauchte Emegha alleine vor Alexander Schlager auf – da auch er den Ball nicht im Tor unterbringen konnte, endete das Topspiel der Runde 1:1-Unentschieden.

 

So spielte der LASK: Schlager – Stojkovic, Ziereis, Luckeneder, Renner – Jovicic, Horvath (90+4. Zirngast) – Goiginger (79. Flecker), Zulj (89. Celic), Nakamura – Ljubicic

Tor: Renner (46.); Emegha (76.)
Gelb: Goiginger (26.), Horvath (69.); /

 

 

Cheftrainer Didi Kühbauer zum Spiel:

„Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gezeigt, ein Dreier wäre absolut drin gewesen. Wir wussten genau, dass uns von Beginn an eine hochintensive Partie erwartet, das haben meine Jungs gut angenommen und waren besser im Spiel. Durch den Doppel-Stangenschuss von Sturm wäre das Spiel dann fast aus der Bahn geraten, stattdessen ist uns dann direkt nach Wiederbeginn die Führung gelungen. Leider ist uns dann in einer Situation ein Stellungsfehler unterlaufen – das kann passieren, kein Vorwurf an die Mannschaft. Sturm hat diese Chance eiskalt genutzt und so steht am Ende eben ein X. Schade drum, aber die Jungs haben es heute gut gemacht.“

 

Pressekonferenz:

 

Zusammenfassung: