LASK vor Europacup-Abenteuer in Jerewan


Der LASK geht wieder auf Reisen. Am Donnerstag, den 21. Oktober (18.45 Uhr, live auf Sky Sport Austria) gastiert der LASK beim armenischen Meister Alashkert FC. Der LASK geht als Zweiter der Gruppe A ins Spiel, die Gastgeber sind bis dato noch ohne Punktgewinn.

Rund 2500 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Linz und Jerewan, der armenischen Hauptstadt. Für den LASK ist es die bisher weiteste Pflichtspiel-Reise der Klubgeschichte. Im Republikanischen Stadion, das nach dem ehemaligen armenischen Premierminister Wasken Sarkissjan benannt ist, treffen die Schwarz-Weißen auf den Alashkert FC.

Für die Armenier ist es die erste Teilnahme an einer Europacup-Gruppenphase – überhaupt ist Alashkert der erste armenische Verein, dem der Sprung in eine europäische Gruppenphase gelang. Das Ticket für den Europacup lösten die Gelb-Schwarzen, indem sie sich in der Vorsaison zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte zum armenischen Meister krönten.

 

Von der CL- und EL-Quali in die UECL-Gruppenphase

In der CL-Quali setzte sich Alashkert zunächst gegen den walisischen Meister Connah’s Quay Nomads durch, ehe gegen Sherriff Tiraspol das Ausscheiden und der Umstieg in die Europa-League-Quali folgte. Dort bezwang das Team den kasachischen Klub Kairat Almaty, scheiterte aber schließlich knapp an den Glasgow Rangers (0:1, 0:0) und tritt nun in der neuen Conference League an. In der UECL-Gruppenphase setzte es für die Armenier zum Auftakt eine 1:4-Auswärtsniederlage gegen Maccabi Tel-Aviv, gegen HJK Helsinki endete das Heimspiel 2:4.

Auch in der heimischen Liga läuft es für die Gastgeber noch nicht nach Wunsch – Alashkert liegt nach sieben Runden mit sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Allerdings hat die Elf von Trainer Milan Milanovic zwei Spiele weniger als die Liga-Konkurrenz absolviert.

 

Schwarz-weiße Auswärtsstärke

Der LASK hat auf Europacup-Reisen seine Stärke in den letzten Jahren regelmäßig unter Beweis gestellt: Sechs der letzten sieben internationalen Auswärtsspiele konnten die Schwarz-Weißen gewinnen, lediglich gegen Tottenham Hotspur setzte es im Oktober 2020 eine Auswärtsniederlage.

Dennoch ist am Donnerstag gegen Alashkert selbstverständlich Vorsicht geboten. Besonders aufzupassen gilt es auf die beiden Stürmer José Embaló und Aleksandar Glišić, die gemeinsam die jüngsten sieben Europacup-Tore der Armenier erzielten.

Personell muss Cheftrainer Andi Wieland neben den Fixausfällen Lawal und Letard auf Marko Raguž (Leistenbeschwerden) verzichten. Petar Filipovic ist nach einem Magen-Darm-Infekt noch nicht einsatzbereit. Auch für den wieder ins Mannschaftstraining eingestiegenen Philipp Wiesinger kommt ein Einsatz  noch zu früh, Andi Gruber wird dagegen am Donnerstag erstmals wieder im Kader stehen.

 

Cheftrainer Andreas Wieland:

„Wir haben uns sehr genau mit Alashkert beschäftigt, wissen um ihre Qualitäten und sind bereit für morgen. Wenn wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren und unseren Matchplan durchziehen, werden wir etwas Zählbares mitnehmen.“

 

Kader-Situation:

Verletzt/Ausfall: Filipovic, Lawal, Letard, Raguž
Wieder im Mannschaftstraining: Wiesinger