LASK vor Gastspiel in Lissabon


Nach dem 1:0-Auftaktsieg über Rosenborg Trondheim bekommt es der LASK am Donnerstag um 21:00 im Rahmen der zweiten Runde der UEFA-Europa-League-Gruppenphase auswärts mit Sporting Lissabon zu tun.

Der 18-fache portugiesische Meister musste sich in der ersten Runde auswärts dem niederländischen Vertreter PSV Eindhoven knapp mit 2:3 geschlagen geben, bekleidet in Gruppe D damit aktuell den dritten Platz.

Sporting Lissabon bekam es in der Vergangenheit mit bereits vier österreichischen Vertretern zu tun. Die Portugiesen setzten sich dabei mit einem Gesamtscore von 10:0 immer durch. Zuletzt konnte im UEFA Cup der Saison 2004/05 Rapid Wien mit 2:0 bezwungen werden.

Trainerwechsel in der Vorwoche

Der Klub aus der portugiesischen Hauptstadt qualifizierte sich als nationaler Pokalsieger direkt für die Gruppenphase. In der Liga belegten die Grün-Weißen in der Vorsaison Rang drei. Besonders bekannt ist Sporting unter anderem für seine herausragende Nachwuchsarbeit. So entstammen Weltstars wie Cristiano Ronaldo, Figo, Quaresma oder Nani der Lissaboner Talenteschmiede. Seine Heimspiele trägt der Lissaboner Traditionsklub im Estádio José Alvalade XXI aus. Bekannt ist das über 50.000 Zuschauer fassende EM-Stadion von 2004 unter anderem für seine bunte Fassade.

Sportings Trainer Silas übernahm die Mannschaft erst am vergangenen Freitag, 27. September. Der in Lissabon geborene ehemalige Mittelfeldspieler arbeitete bereits unter José Mourinho und Jorge Jesus. Kurz vor seinem Engagement bei Sporting war Silas bei Liga-Rivale Belenenses entlassen worden. Zum Debüt erreichte der neue Trainer am Montag einen 1:0-Auswärtssieg bei Tabellenschlusslicht CD Aves.

Der LASK muss für das Spiel in Lissabon verletzungsbedingt auf Christian Ramsebner und Markus Wostry verzichten. Letzterer wird den Schwarz-Weißen für zwei bis drei Wochen fehlen.

Cheftrainer Valérien Ismaël vor dem Spiel:

„Wir erwarten ein intensives Spiel gegen eine Mannschaft, die sicherlich im Moment unter Druck steht, aber das spielt für uns keine Rolle. Es geht für uns darum, unser Spiel durchzuziehen. Wir wollen einen mutigen Auftritt hinlegen. Wir freuen uns auf das Spiel. Das Stadion riecht nach Fußball und Historie. Wir müssen bereit sein, einen Fight abzuliefern!“ 

Kapitän Gernot Trauner vor dem Spiel:

„Wir kommen mit breiter Brust hierher, wissen was wir können. Wir wollen hier sehr mutig auftreten und werden versuchen, hoch zu attackieren und ihnen unser laufintensives Spiel aufzuzwingen. Wir wissen aber auch, dass wir die Außenseiterrolle einnehmen werden und um die Qualität des Gegners. Aber ich denke, wir haben unsere Mittel und wissen, wie wir das Spiel anlegen müssen. Wir kommen mit viel Zuversicht hierher und wollen natürlich Punkte mitnehmen!“

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