LASK vor Heimspiel gegen Rapid


Drei Tage nach dem 2:1-Erfolg in Trondheim empfängt die Elf von Cheftrainer Valérien Ismaël am Sonntag um 17:00 in der ausverkauften Raiffeisen-Arena den SK Rapid Wien. 

Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte gelang es dem LASK, 12 Siege in den ersten 15 Spielen einzufahren. Damit steht der erneute Einzug der Athletiker in die Meistergruppe bereits sieben Runden vor der Tabellen- und Punkteteilung offiziell fest.

Auch die jüngere Bilanz gegen Rapid Wien spricht für die Mannschaft aus Linz. So konnte man die letzten drei Bundesliga-Duelle allesamt für sich entscheiden. Zuletzt feierte der LASK im Hinspiel im August einen 2:1-Auswärtssieg. Marko Raguz trug sich dabei als Doppeltorschütze ein. Die Bilanz der letzten sechs Heimspiele ist völlig ausgeglichen. Dreimal war der LASK erfolgreich, dreimal Rapid.

Der LASK holte vor heimischer Kulisse bislang im Schnitt 2,0 Punkte pro Spiel. Nur Tabellenführer Salzburg war zuhause erfolgreicher. Der SK Rapid liegt in der Auswärtstabelle mit 16 Punkten aus sieben Spielen auf Rang vier. Die Hütteldorfer gewannen fünf von sieben Gastspielen, was zuletzt im Jahr 2003 gelungen war.

Einer der schwarz-weißen Erfolgsfaktoren ist unter anderem die Stabilität der Defensive. Mit nur acht Gegentoren ließen die Linzer die wenigsten der gesamten Liga-Konkurrenz zu. Nach 15 gespielten Runden derart wenige Gegentreffer zuzulassen, gelang zuletzt im Jahr 2006 Salzburg.

 LASK-Cheftrainer Valérien Ismaël vor dem Spiel:

„Wir freuen uns auf das Topspiel. Ich denke, das ist für uns das richtige Spiel nach Rosenborg. Da brauche ich als Trainer nicht viel zu sagen, um die Jungs zu motivieren. Das ist mittlerweile ein Schlager in Österreich. LASK gegen Rapid sind immer intensive und sehr emotionsgeladene Spiele. Für uns geht es um die Chance, in den Duellen gegen direkte Konkurrenten vor der Winterpause, den Abstand zu vergrößern. Das ist es, was uns antreibt und motiviert. Wir nehmen den Schwung der letzten Wochen mit in dieses Spiel rein und so werden wir auch von der ersten Minute an agieren.“

LASK-Spieler Peter Michorl vor dem Spiel:

„Es geht uns sehr gut. Wir sind ins Sechzehntelfinale der UEFA Europa League aufgestiegen, da gibt es keine Müdigkeit. Rapid ist ein Topgegner in Österreich, wir sind alle sehr fokussiert auf dieses Spiel und wollen natürlich drei Punkte holen!“

Verletzungsbedingt nicht dabei:

Valentino Müller, Christian Ramsebner