Später Sieg im Spitzenspiel


Mit einem 4:0-Erfolg gegen die SPG Steyr konnten die Athletikerinnen ihrer Favoritenrolle auch im Spitzenspiel gerecht werden. Dank später Tore von Feilmayr, Prieler und Schneiderbauer nimmt der LASK drei Punkte aus Steyr mit und bleibt an der Tabellenspitze.

Die Anfangsminuten des Spitzenspiels waren geprägt von Unsicherheiten beider Teams. Der LASK fand nur schwer ins Spiel und tat sich lange Zeit schwer, die Abwehr der SPG Steyr zu durchbrechen. Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten übernahmen die Schwarz-Weißen die Kontrolle, kamen aber hauptsächlich durch Standards vor das Tor von Jennifer Greinöcker. Kurz vor der Pause musste auch LASK-Torfrau Julia Forstner eingreifen: Sie klärte einen Abschluss von Katharina Strauchs gerade noch auf der Linie. Somit ging es mit 0:0 in die Pause.

Spannende zweite Hälfte

Die zweite Halbzeit begannen die Athletikerinnen mit mehr Druck und erspielten sich dadurch auch einige Torchancen, die noch nicht von Erfolg gekrönt waren. In Minute 57 musste Mittelfeldmotor Jana Kofler verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden. Für sie kam Lisa Eisner aufs Feld. Cheftrainerin Lisa Alzner brachte kurz darauf Celina Prieler für Katharina Mayr. Prieler avancierte in den folgenden Minuten zur Matchwinnerin. In Minute 77 konnte sie das 1:0 für Lisa Feilmayr vorbereiten. Nur drei Minuten später erzielte sie selber das wichtige 2:0 – vorbereitet von Lisa Feilmayr. Einen lang gespielten Ball nahm Prieler in Minute 88 direkt und konnte die Athletikerinnen mit einem sehenswerten Schuss zum 3:0 in Führung bringen. Kurz darauf holte die Flügelspielerin auch noch einen Elftmeter für den LASK heraus. Dieser konnte von Isabell Schneiderbauer in der Nachspielzeit verwertet werden.

In nur 13 Minuten entschieden die Athletikerinnen das Spiel gegen die SPG Steyr und bleiben damit weiterhin auf dem ersten Platz der LT1 OÖ Liga.

Schon nächste Woche steht wieder ein Highlight auf dem Programm: Das Heimspiel-Doppel des LASK! Am Sonntag, den 17. Oktober geht es zuerst in der Bundesliga gegen den WAC zur Sache und danach zeigen die Athletikerinnen gegen die Union Nebelberg ihr Können.

 

Cheftrainerin Lisa Alzner

“Uns war die Wichtigkeit des Spieles natürlich bewusst, weshalb auch die Anspannung in der vergangenen Trainingswoche und am Matchtag deutlich spürbar war. Dennoch sind wir sehr gut in die Partie gestartet und konnten uns in der ersten Halbzeit viele Chancen herausspielen. Aufgrund ungenauer Finalpässe oder Abschlüsse haben wir diese Chance aber nicht verwertet. Hervorzuheben ist die Glanzparade von Julia Forstner kurz vor der Pause, die sicher sehr viel zum Sieg beigetragen hat. In der zweiten Halbzeit sackte unsere Spielleistung etwas ab und der Druck aufgrund der fortgeschrittenen Spielzeit nahm zu. Das Tor in der 77. Minute brachte dann endlich die Erlösung. Herausragend war die Leistung von Celi Prieler, die mit einem Assist, zwei Toren und einem herausgeholten Elfmeter ihrer Jokerrolle in diesem Spiel mehr als gerecht wurde.”

 

Jana Kofler

“Mir geht es soweit gut, die Schmerzen halten sich zum Glück in Grenzen. Ich war gestern noch zur Untersuchung im Krankenhaus, wo festgestellt wurde, dass es sich vermutlich um eine Bänderverletzung am Knöchel handelt. Den genauen Grad der Verletzung werde ich aber erst im Laufe der Woche erfahren. Aber alles halb so wild – mein Ziel ist es, am Wochenende wieder am Platz zu stehen!”