10-Tore-Kantersieg gegen SV Taufkirchen


Dank einem erneuten Offensivfeuerwerk nehmen die Athletikerinnen in der fünften Runde der LT1 OÖ Liga drei Punkte aus Taufkirchen mit nach Hause. Großen Anteil am Sieg hatte Simone Krammer, die einen Hattrick zum 10:0-Erfolg beisteuerte.

Gegen einen tiefstehenden Gegner tat sich der LASK zu Beginn schwer und agierte nach vorne zu langsam. In Minute 14 diente schließlich ein Eckball als Dosenöffner: Jana Koflers Corner verwertete Florentina Sensenberger zum 1:0. Dann ging es Schlag auf Schlag: Celina Prieler – die für die verletzte Lisa Feilmayr in die Startelf gerückt war – schoss nach 24 Minuten ihren Premierentreffer für den LASK.

Drei Minuten später durfte sich auch Nadine Wiener in die Torschützenliste eintragen. Mit einem Traumtor aus weiter Distanz schoss Simone Krammer den LASK zur 4:0-Führung nach nur  30 Minuten. Auch Katharina Mayr überwand Taufkirchen-Torfrau Michelle Kalteis vor der Pause noch zwei Mal sehenswert. Mayr knackte dabei die magische Marke von 200 Pflichtspiel-Treffern. Mit einer ungefährdeten 7:0-Führung ging es in die Pause.

 

Krammer schnürt Hattrick

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: mit einem Tor des LASK. Florentina Sensenberger traf drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 8:0. In der darauffolgenden Spielphase setzten sich die Athletikerinnen zwar vor dem Tor des SV Taufkirchen fest, scheiterten aber mehrmals an der Abwehr der Innviertler. Nach 73 Minuten ließ Simone Krammer die Schwarz-Weißen erneut jubeln. Den Schlusspunkt setzte erneut Krammer – in Minute 93 schnürte sie einen Hattrick und besiegelte den 10:0-Endstand.

 

Cheftrainerin Lisa Alzner

“Wir haben unser Spiel heute von Beginn an durchgezogen, auch wenn die Chancenverwertung in den ersten Minuten nicht optimal war. Durch das Standardtor nach einer Viertelstunde war das Spiel für uns dann so richtig eröffnet und wir konnten befreit aufspielen. Sechs verschiedene Torschützinnen und zehn Tore veranschaulichen das Potential, das in diesem Team steckt. Nun richten wir den Blick auf das kommende Spiel gegen den Tabellendritten SPG Antiesenhofen/Weilbach. Für noch mehr Schwung wünschen wir uns eine magische Kulisse mit vielen Fans im Stadion.”