Voller Fokus auf WAC


Drei Tage nach der 1:2-Niederlage in Brügge bekommt es der LASK am Samstag um 17:00 in der heimischen Raiffeisen-Arena mit dem WAC zu tun. Die Kärntner konnten in ihren letzten beiden Partien jeweils fünf Treffer erzielen.

Die Elf von Neo-Trainer Gerhard Struber wies damit sowohl den SV Mattersburg (5:0) als auch den SCR Altach (5:2) eindrucksvoll in die Schranken. Da in der Auftaktrunde auch Admira Wacker mit 3:0 besiegt werden konnte, rangieren die Kärntner analog zur Vorsaison auf dem dritten Platz.

Der LASK hat an die Bundesliga-Begegnungen mit dem WAC prinzipiell gute Erinnerungen. So sind die Linzer seit bereits vier direkten Duellen gegen die Wolfsberger ungeschlagen. Dreimal gab es dabei einen Sieg, dazu kommt ein Unentschieden. In drei dieser vier Spiele blieben die Athletiker ohne Gegentor. Der WAC gewann in acht Duellen generell erst einmal gegen den LASK. Dieser einzige Kärntner Sieg datiert vom 20. Mai 2018. Damals gewannen die Lavanttaler auswärts mit 3:1.

Der LASK blieb in den ersten fünf Spielen dieser Tipico-Bundesliga-Saison ungeschlagen, wie zuvor nur 1994/95 unter dem damaligen Cheftrainer Walter Skocik. Die 13 Punkte aus den ersten fünf Runden sind für den LASK gleichbedeutend mit einem weiteren Bundesliga-Rekord.

WAC brandgefährlich

Mit zwei Gegentoren verfügen die Linzer zudem gemeinsam mit Sturm Graz über die beste Abwehr der Liga. Mit 15 erzielten Toren rangiert der WAC dafür in der Offensiv-Tabelle auf dem zweiten Platz. Nur Salzburg erzielte mit 22 mehr Treffer als die Struber-Elf.

„Uns erwartet ein intensives Spiel. Der WAC ist eine starke, offensive Mannschaft. Sie stehen zurecht auf ihrer aktuellen Position. Wir müssen vor der Länderspielpause noch einmal alles abrufen. Wir spielen zuhause. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir daher mit Motivation, Energie und Elan gewinnen. Wir wissen aber, dass uns der Gegner alles abverlangen wird!“, blickt Cheftrainer Valérien Ismaël auf die nächsten 90 Minuten voraus. Er muss für dieses Spiel auf die Verletzten Christian Ramsebner und Dominik Reiter verzichten.

Geleitet wird dieses Duell zweier heimischer Europacup-Vertreter von Ing. Sebastian Gishamer. Der Salzburger wird an den Linien von Jasmin Sabanovic und Gerald Bauernfeind assistiert. Als vierter Offizieller fungiert Christian-Petru Ciochirca.

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