WSG Tirol vor der Brust


In der ersten Tipico-Bundesliga-Begegnung nach der länderspielbedingten Pause trifft der LASK am Samstag um 17:00 auswärts auf Aufsteiger WSG Tirol. Die Wattener Sportgemeinschaft ist eines von nur drei Teams, welches den Athletikern im bisherigen Saisonverlauf Punkte abluchsen konnte. 

Die Bilanz der Athletiker ist eine beeindruckende. So konnte Schwarz-weiß in 14 Bundesliga-Spielen bei einer Niederlage und zwei Unentschieden elf Siege einfahren. Das Hinspiel gegen die Wattener endete im Sommer mit einem 1:1-Unentschieden. Für die Linzer trug sich dabei Philipp Wiesinger in die Torschützenliste ein.

Der LASK gewann in der laufenden Saison jedes seiner sieben Auswärtsspiele. Saisonübergreifend halten die Athletiker bereits bei acht Erfolgen in der Fremde in Serie. Den Rekord hält in dieser Disziplin Austria Wien. Die Favoritner gewannen im Jahr 1985 neun Auswärtspartien en suite. Die Athletiker erzielten in ihren letzten 17 Auswärtsspielen zudem immer zumindest einen Treffer, was zuvor in der Vereinsgeschichte noch nie gelungen war.

Besonders gefährlich waren die Wattener bislang in den ersten 15 Minuten des Spiels. So erzielte die Silberberger-Elf im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Tore in der Anfangsviertelstunde. Nur Salzburg war in diesem Spiel-Abschnitt mit sechs Treffern erfolgreicher. Auch die Athletiker trafen in der ersten Viertelstunde fünfmal. Zwischen der 61. und 75. Minute sowie zwischen den Minuten 76 und 90 konnten die Linzer gar jeweils siebenmal vollstrecken.

Am Samstag kommt es auch zum Duell der Assistgeber. So bereitete Benjamin Pranter aufseiten der Wattener bisher 28 Schüsse direkt vor, Peter Michorl aufseiten der Athletiker gar 37. Nur Michael Liendl vom Wolfsberger AC servierte öfter (63-mal).

LASK-Cheftrainer Valérien Ismaël:

„Wir gehen mit Vorfreude in diesen letzten Block, in welchem WSG Tirol das erste Spiel sein wird. Es ist wichtig, dass wir in diesem Spiel wieder an die Intensität anknüpfen, schnell wieder unser Leistungsniveau erreichen. Im Hinspiel war das keine leichte Aufgabe, wir haben damals aber auch an acht Positionen rotiert, sodass das nun eine andere Konstellation darstellt. Wir wollen von der ersten Minute an am Drücker sein!“

Verletzungsbedingt nicht dabei:

Petar Filipovic, Christian Ramsebner