
3.5.2026
Derbysiegerinnen! LASK besiegt Blau-Weiß in Unterzahl
Der LASK feiert einen 1:0-Derbysieg durch einen frühen (10.) Treffer von Bety Nemcova. Nach einer überlegenen ersten Hälfte folgten ein notbremsenbedingter Ausschluss von Siena Breitwieser sowie eine intensive Defensivleistung. Durch einen energischen Kampf und eine überragende Schlussfrau hüllen die Athletikerinnen die drei Punkte in Schwarz-Weiß.
Nach fast einmonatiger pflichtspielfreier Zeit (bedingt durch die Länderspielpause und eine Spielabsage) ging es für die Athletikerinnen am Sonntagnachmittag nicht nur um drei Punkte, sondern um jede Menge Prestige, denn es war: Derbytime!
Sie waren zu Gast bei den Stadtrivalinnen der SPG Union Kleinmünchen/FC Blau-Weiß Linz im Hofmann Personal Stadion.
Sichtlich beflügelt starteten sie in die Partie, ehe sich bereits in der zehnten Spielminute die erste schwarz-weiße Jubeltraube bildete. Einen Abpraller nach Fukumoto-Abschluss versenkte Kapitänin Bety Nemcova souverän im Eck – 1:0.
Nur zehn Minuten später jubelten die Athletikerinnen erneut. Der Treffer nach einem energischen Svibkova-Solo wurde zur Verwunderung der LASKlerinnen aber aufgrund eines angeblichen Fouls zurückgenommen.
Die Schwarz-Weißen waren klar tonangebend, kamen durch Florentina Wagner zu einem Hochkaräter, der knapp übers Gehäuse ging (38.). Danach war es Andrea Svibkova kurz vor dem Halbzeitpfiff, die mit einem gewaltigen Lattenknaller für Aufhorchen sorgte. Mit der Linzer Pausenführung ging’s in die Katakomben.
Kurz nach dem Seitenwechsel dezimierten sich die Linzer Athletikerinnen. Nach einem langen Ball in die Tiefe stürmte Lea-Sophie Nimmrichter aufs Tor zu und ausgerechnet Ex-Blau-Weiß-Spielerinn Siena Breitwieser zog die Notbremse.
Der LASK fortan zwar zunehmend mit der Defensive beschäftigt, probierte es dennoch durch schnelle Umschalter via Andrea Svibkova immer wieder in die Tiefe zu kommen.
Die bis dato beste Blau-Weiß-Chance fand Kapitänin Valerie Sprung vor, die einen Schlenzer ans Kreuzeck‘sche Aluminium ließ (63.). Auch Hochkaräter Nummer zwei gehörte den Gastgeberinnen: Jana Koflers Distanzschuss lenkte Emilie Gavillet stark über die Querlatte (68.). Einen abgefälschten Schuss von Linda Kammerer lenkte sie ebenso übers Tor. Die LASK-Schlussfrau fand einen überragenden Nachmittag vor, vereitelte im Nachgang noch eine Kopfballchance nach dem resultierten Eckball (86.). An Gavillet gab es an diesem Nachmittag kein Vorbeikommen und die LASKlerinnen dürfen sich verdient Derbysiegerinnen nennen.
Tor: 1:0 Nemcova (10.)
So spielten die LASKlerinnen: Gavillet – Banfi (88. Prieler), Breitwieser, Vrselja, Räämet, Wagner – Fukumoto (65. Kerschbaummayr) – Nemcova, Volkov (88. Avdic) – Leitner (56. Sergeeva; 88. Schmierer), Svibkova
Cheftrainer Markus Eitl: „Es freut mich, dass wir gewonnen haben – das ist die Hauptsache in einem Derby. In der ersten Hälfte waren wir dominant und hätten das Spiel entscheiden können. Durch den Ausschluss wurde es dann verzwickt. Unsere Mannschaft hat den Kampf aber angenommen und verdient den Derbysieg geholt.“
Hier geht’s zur aktuellen Tabelle der ADMIRAL Frauen Bundesliga.
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