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20.3.2026

LASK verliert bei Serienmeister St. Pölten

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Die Linzer Athletikerinnen verlieren das Freitagabendspiel beim SKN St. Pölten mit 0:3 (0:2). Der LASK hält den Abwehrverband über weite Strecken kompakt, ehe dreimal die individuelle Klasse der St. Pöltnerinnen aufblitzt.

Zur Primetime am Freitagabend gastierten die Linzer Athletikerinnen beim Serienmeister SKN St. Pölten. In der Anfangsviertelstunde zeichnete sich zunächst eine ausgeglichene Partie ab, die LASKlerinnen spielten munter mit. In der 16. Spielminute kamen die Gastgeberinnen schnell nach vorne, legten zurück auf Sarah Mattner, die zum 0:1 einschob. Nur drei Minuten später fanden sie die nächste Chance vor, Carina Brunold vergab aus kurzer Distanz.

Im Folgenden plätscherte das Spielgeschehen vor sich hin, ehe eine St.-Pölten-Maßflanke auf Lisa Ebert kam, die volley zum 0:2 einschob (28.).

Die Niederösterreicherinnen waren fortan tonangebend, die Athletikerinnen hielten aber munter dagegen.

Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Niederösterreicherinnen noch zu einem dreifachen Aluminiumtreffer. Mit dem 0:2 ging’s in die Katakomben der NV-Arena.

Die LASKlerinnen kamen unverändert aus der Kabine. St. Pölten machte das Spiel, aber der LASK agierte kompakt und ruhig im Abwehrverband. Einer frühen SKN-Chance folgten lange SKN-Ballbesitzphasen, die die nun tiefstehenden Linzerinnen im letzten Drittel aber zu blocken wussten.

Bei Torchancen war stets LASK-Keeperin Gavillet zur Stelle. Für die beste Linzer Chance sorgte Andrea Svibkova, die nach schnellem Umschalten zum Schuss kam – SKN-Keeperin Schlüter lenkte den Ball drüber (80.). Kurz vor dem Schlusspfiff ging ein Angriff der Gäste doch durch. Ludmilla Matavkova scherzelte eine Hereingabe zum 0:3-Endstand ins Netz (89.).


Am kommenden Wochenende (28.3., 13 Uhr) empfängt der LASK die First Vienna am LASK-Platz an der Daimlerstraße.

Tore: Mattner (16.), Ebert (28.), Matavkova (89.)

So spielten die LASKlerinnen: Gavillet – Wagner, Räämet, Vrselja (70. Kerschbaummayr), Banfi – Svibkova, Sergeeva (19. Avdic), Nemcova, Fukumoto, Prieler (78. Schmierer) - Volkov

Cheftrainer Markus Eitl: „Im ersten Durchgang haben wir dem Schwung von St. Pölten nicht ganz entgegengehalten. Die zweite Hälfte hat sich anders dargestellt, mit der bin ich sehr zufrieden. Niemand verliert gerne, aber ich glaube, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Hier geht’s zur aktuellen Tabelle der ADMIRAL Frauen Bundesliga.