ASK06607

23.10.2026

Graz keine Reise wert

Nichts zu holen war für den LASK gegen Sturm Graz. Beim 0:5 (0:5) entschieden die Gastgeber die Partie innerhalb von 30 Minuten für sich.

Nach vier Minuten fiel das erste Tor, nach einer Ecke war es eine Linzerin, die den Ball ins eigene Tor bugsierte (4.). Die Athletikerinnen fanden in der ersten Hälfte nicht in die Partie, gut zehn Minuten nach der Führung der Grazerinnen erzielten diese nach Angriff über die linke Seite das zweite Tor durch Pulins (16.). Der LASK nun verunsichert, Spieß markierte das dritte Tor des Tabellenführers (22.). Es folgte das 0:4 durch Krumböck (26.), vier Minuten später stellte Maierhofer nach 30 gespielten Minuten den späteren Endstand her (30.). Danach erfingen sich die Linzerinnen etwas, vor der Pause gab es noch einen Vorstoß, bei dem die Torhüterin der Gastgeber aber zuerst am Ball war (42.).

In der zweiten Hälfte spielte der LASK deutlich verbessert, die Defensive nun stabiler. Die Linzerinnen nahmen die Zweikämpfe an und waren aufmerksamer, fingen einige Bälle ab und wirkten insgesamt konzentrierter. Kurz nach Wiederbeginn hatten die Athletikerinnen eine gute Gelegenheit, der Schuss wurde zur Ecke geklärt (47.). Fünf Minuten später zeigte Sarah Trinkl im Tor des LASK ihre Qualitäten, als sie einen Schuss der Grazerinnen stark parierte (52.). Insgesamt ließ der LASK in den zweiten 45 Minuten wenig zu und zeigte die ein oder andere Offensivaktion. So auch in Minute 65, als eine Ecke keine Abnehmerin fand (65.). Drei Minuten später ging ein Schuss der Linzerinnen knapp drüber (68.). Bis zum Spielende passierte nur mehr wenig, der LASK fährt nach gebrauchten 30 Minuten mit einer Niederlage zurück nach Linz.

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Gelbe Karten: Bokor, Trinkl

So spielte der LASK: Trinkl – Willimek (46. Szabova), Räämet (K), Kos – Gered, Volkov, Herbst (65. Sterrer), Schmidle (77. Wagner), Bokor – Tuppinger (77. Schöser), Guvo (46. Kirpu)

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Die ersten 30 Minuten haben wir nicht die nötige Überzeugung auf den Platz gebracht. Der Gegner hat mit unglaublicher Qualität seine Chancen ausgenutzt. Danach haben wir es besser gemacht und in der zweiten Hälfte wieder zu unseren Tugenden gefunden. Insgesamt war die Leistung aber zu wenig.

Cheftrainer Markus Eitl

Future League:
In der Future League holten die jungen Athletikerinnen nach starker zweiter Hälfte ein 3:3 Unentschieden. Die Tore des LASK erzielten Leonie Schmalzer, Anna Leitner und Teresa Schwaighofer.
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