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14.2.2026

Svibkova schießt LASKlerinnen erstmals ins Halbfinale

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Die Linzer Athletikerinnen fixieren in Klagenfurt den erstmaligen und historischen Einzug ins ÖFB-Cup-Halbfinale. In Unterzahl weiß Andrea Svibkova doppelt zu treffen und versetzt die Linzerinnen in einen Jubelrausch.

Im Klagenfurter Karawankenblick-Stadion starteten die Linzerinnen im ÖFB-Cup-Viertelfinale ins neue Pflichtspieljahr. Zu Beginn gestaltete sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der 27. Spielminute dezimierten sich die Athletikerinnen selbst. Katarina Vrselja sah nach einem Foulspiel die zweite gelbe Karte.

Die LASKlerinnen schickten sich an, in der Offensive einen Zahn zuzulegen. Im Angriffsdrittel fehlte aber auf beiden Seiten die Präzision, um Gefahr auszustrahlen. Der erste Torschuss der Gastgeberinnen datierte in der 33. Spielminute, war aber der harmloseren Sorte zuzuordnen.

Wenig später verbuchten die Klagenfurterinnen die beste Chance des ersten Durchgangs. Ella Sunde schoss aus spitzem Winkel knapp über die Querlatte (39.). Im Gegenzug stürmten die Linzerinnen über die linke Seite gen Klagenfurter Hintermannschaft, Andrea Svibkova hatte viel Kunstgrün vor sich und drückte den Ball wuchtig und präzise vom Sechzehnereck ins Tor – 1:0 (42.). Kurz vor dem Pausentee hatte Neo-LASKlerin Greta Banfi eine Topchance: Ihr Abschluss aus dem Rückraum ging knapp drüber. Die 1:0-Führung nahmen die LASKlerinnen mit in die Katakomben.

Entscheidung nach Corner

Die zweite Spielhälfte bot dem Publikum zunächst einen offenen Schlagabtausch, den ersten nennenswerten Abschluss verzeichneten die Linzerinnen nach 53 Minuten. Torschützin Svibkova tankte sich über die linke Schiene durch und zog nach innen, der anschließende Versuch von Teamkollegin Jaanika Volkov fiel zu zentral aus. Zu diesem Zeitpunkt bereits neu am Feld: Aleksandra Sergeeva, die zur Pause Neuzugang Evelina Kos ersetzte.

Die Klagenfurterinnen in der Folge überzahlbedingt mit etwas mehr Spielanteilen, ohne diese jedoch zunächst in zwingende Torszenen ummünzen zu können. Ab der 70. Spielminute intensivierten die Gastgeberinnen ihre Offensivbemühungen und fanden zunehmend Chancen vor.

Die Linzerinnen zeigten sich unbeeindruckt, rissen das Spielgeschehen wieder an sich und bauten die Führung aus. Nach einem Sergeeva-Eckball köpfte Andrea Svibkova zum 2:0 ein (78.). Das war zugleich der Endstand, womit die LASKlerinnen erstmals in der Geschichte in die Runde der besten Vier einzogen.

So spielte der LASK: Gavillet - Farthofer, Kos (46. Sergeeva), Vrselja, Wagner - Räämet, Fukumoto – Banfi (89. Schöser), Nemcova - Volkov, Svibkova

Gelb-Rot: Vrselja (27.) 

Tore: Svibkova (42., 78.)

Es war heute ein hartes und schwieriges Spiel, mit viel Kampf und Einsatz haben wir es geschafft, in die nächste Runde aufzusteigen. Wir freuen uns riesig, nun erstmals im Cup-Halbfinale zu stehen.

Markus Eitl, Cheftrainer