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22.8.2026

Niederlage nach großem Kampf

Gegen die Vizemeisterinnen aus St. Pölten verloren die LASK Frauen nach großem Kampf und über weite Strecken ebenbürtiger Leistung mit 0:2 (0:1).

Bei bestem Fußballwetter starteten die Athletikerinnen mit einer kalten Dusche, St. Pölten mit der schnellen Führung (3.). Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die Gäste aus Niederösterreich dabei mit mehr Ballbesitz. Die Defensive der LASKlerinnen jedoch gut organisiert, sie ließ vorerst keine weitere Gefahr aufkommen. Nach 20 Minuten, in denen sich beide Teams neutralisierten, kam dann der LASK zu zwei guten Chancen auf den Ausgleich. Zunächst wurde ein Schuss von Katrin Kirpu stark pariert von der Schlussfrau der St. Pöltnerinnen (24.). Nur zwei Minuten später dann eine weitere gute Chance, doch erneut war Schlüter zur Stelle (26.). Die Athletikerinnen in dieser Phase auf Augenhöhe mit den Vizemeisterinnen der letzten Saison. Danach kamen die Niederösterreicherinnen zweimal dem Tor von Andrea Gurtner gefährlich nahe. Zuerst traf Laino die Latte (32.), dann kurz vor der Pause die Außenstange (43.). 

 

Die zweite Hälfte verlief zunächst ähnlich, eine erste Ecke der Linzerinnen brachte nichts ein (51.). Immer wieder erwies sich die Defensive der Athletikerinnen als gut organisierte Einheit, lautstark dirigiert von Kapitänin Siret Räämet und Torfrau Andrea Gurtner. Auch offensiv konnte man immer wieder Akzente setzen, eindeutige Chancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Nach einer guten Stunde dann mehrere Wechsel bei beiden Teams, beim LASK kamen Antea Guvo, Evelina Kos und Miriam Sterrer in die Partie (66.). Der Charakter der Partie blieb weiterhin unverändert, beide Teams auf ähnlichem Niveau. In der Schlussphase kam nochmal mehr Tempo ins Spiel, erst die Gelegenheit auf den Ausgleich, doch erneut eine starke Parade von Schlüter (85.). Wenige Minuten später dann dasselbe Spiel auf der Gegenseite, Gurtner rettete die LASKlerinnen vor dem zweiten Gegentor (89.). Dieses fiel dann in der Nachspielzeit (90. + 2). Somit blieb die gute Leistung der Athletikerinnen unbelohnt, weiter geht es am 29. August in Altach.

So spielte der LASK: Gurtner – Willimek (46. Schmidle), Herbst (66. Sterrer), Gered, Räämet (K), Szabova (66. Kos) – Volkov (78. Schöser), Bokor, Krznaric – Kirpu, Tuppinger (66. Guvo)

Wir haben über das gesamte Spiel eine gute Leistung geboten. Es war das erwartet enge Match, bei dem letztendlich Kleinigkeiten den Unterschied gemacht haben. Heute wäre mehr möglich gewesen.

Markus Eitl

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