
22.3.2026
LASK verliert trotz früher Führung bei Rapid
Der LASK verliert das Auswärtsspiel beim SK Rapid mit 2:4 (1:2). Die Athletiker können den Schwung des schnellen Adeniran-Führungstreffers nicht nutzen und müssen die zweite Niederlage unter Didi Kühbauer hinnehmen.
Für den LASK ging es nach geglücktem Cupfinaleinzug in Ried nach Wien-Hütteldorf zur 24. Runde der ADMIRAL Bundesliga. Lukas Kacavenda und Moses Usor rückten für den angeschlagenen Kapitän Sascha Horvath und Sasa Kalajdzic in die erste Garnitur.
Die Partie wurde seinem Titel „Schlagerspiel“ ad hoc gerecht und die Linzer Athletiker starteten wuchtig hinein. 31 Sekunden waren von der Spieluhr, als Samuel Adeniran einen Raux-Yao-Fehlpass nutzte und mit einem Strich ins lange Eck das Linzer 1:0 herstellte. Nur zwei Minuten später folgte die Antwort der Wiener: Jakob Schöller köpfte nach einem Corner zum 1:1 ein (3.).
Der offene Schlagabtausch in einer bis dato ansehnlichen Partie setzte sich fort: Lukas Jungwirth behielt im Eins-gegen-eins mit Nikolaus Wurmbrand die Oberhand mit einem starken Reflex (18.).
In Minute 24 sorgte ein schnittiger Usor-Abschluss für Aufhorchen im Lager der Linzer – Hedl parierte. Die Partie war zu Beginn von hoher Intensität und schnellen Passstafetten geprägt. Die Gastgeber, die das Ballbesitzplus beanspruchten, kombinierten sich sauber über den linken Flügel: Jannes Horn brachte den Ball präzise auf die zweite Stange, von wo aus Bendeguz Bolla den 1:2-Pausenstand herstellte (33.).
Usor-Anschluss schnell egalisiert
Nach dem Seitenwechsel kam Emmanuel Michael für George Bello ins Spiel. Samuel Adeniran war es, der ein erstes offensives Ausrufezeichen setzte. Seinen Kopfball nach Halbfeldflanke parierte Hedl (49.). Die Athletiker hatten im zweiten Durchgang zunächst mehr Spielanteile als im ersten Durchgang, fanden aber nicht zwingend den Weg in den gegnerischen Strafraum. Zum Unmut aller, die es mit den Linzern halten, baute Rapid die Führung aus. Nach einem SCR-Corner kam Joao Tornich mit der Hand an den Ball und den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Bendeguz Bolla zum 1:3 (65.).
Für die nächste Linzer Chance sorgte Melayro Bogardes Abschluss vom Strafraumrand, der knapp daneben ging (72.). Die Athletiker wussten daraufhin aber den Anschluss zu markieren. Eine Andrade-Flanke verlängerte Samuel Adeniran auf Moses Usor, der zum 2:3 einschob (78.). Dem LASK-Aufbäumen folgte der bittere 2:4-Entscheid durch Matthias Seidl vom Strafraumrand (85.). Der LASK muss damit vor der Länderspielpause die zweite Niederlage unter Didi Kühbauer hinnehmen. Weiter geht’s in der ADMIRAL Bundesliga am 5.4., um 14:30 Uhr gegen die Austria Wien in der Raiffeisen Arena.
SK Rapid - LASK 4:2 (2:1)
Allianz Stadion, 13.591 Zuschauer, SR Arnes Talic
Tore: 0:1 Adeniran (1.), Schöller 1:1 (3.), Bolla 2:1 (33.), Bolla 3:1 (65., HE), Usor 3:2 (79.), Seidl 4:2 (85.)
Gelbe Karte: Horn (77.), Demir (90.+1)
Aufstellung LASK: Jungwirth – Mbuyamba, Tornich, Andrade – Bogarde – Jörgensen, Kacavenda (75. Coulibaly), Lang (63. Kalajdzic), Bello (46. Michael) – Usor, Adeniran (83. Entrup)
„
Mit dem schnellen Führungstreffer sind wir sehr gut ins Spiel gekommen, haben aber wieder zu schnell das Gegentor kassiert. Gerade im ersten Durchgang haben wir den Ball zu schnell verloren und zu wenige Passstafetten gehabt, die es gegen Rapid braucht. In der zweiten Hälfte waren wir dann besser im Spiel.“
Didi Kühbauer, Cheftrainer
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