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10.4.2026

Denkwürdiger Sieg nach irrer Schlussphase

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Was für ein Wellenbad der Gefühle, was für ein irrer Thriller! Nach einer denkwürdigen Schlussphase feierte der LASK in der 26. Runder der ADMIRAL Bundesliga einen 3:2-Auswärtserfolg bei RB Salzburg und landete damit drei echte Big Points. Keba Cisse (8.) und Sasa Kalajdzic (61.) hatten die Athletiker bereits zweimal in Führung gebracht, ehe Joker Xavier Mbuyamba nach dem späten Ausgleich der Salzburger in Minute 95 zum Sieg traf.

Mit derselben Startelf wie beim 4:1 zuletzt gegen die Wiener Austria nahm der LASK das Match in Angriff. Es sollte nicht die einzige Parallele bleiben, denn erneut bejubelten die Schwarz-Weißen einen frühen Führungstreffer, abermals nach einem kurz abgespielten Corner und nach einer Flanke von Sascha Horvath einmal mehr durch einen Kopfball des aufgerückten Abwehrspielers Keba Cisse (8.). Der LASK präsentierte sich in der Anfangsphase sehr aktiv und wusste die Salzburger Defensive immer wieder zu beschäftigen.

Mit zunehmender Dauer kamen die Hausherren besser ins Spiel, ohne zunächst ein probates Mittel gegen den kompakten LASK-Block zu finden. Anders in Minute 28: Ein langer Ball hinter die etwas höher aufgerückte Kette landete bei Frans Krätzig, der in der Box nur noch querlegen musste, Karim Konate schob zum Ausgleich ein. Der Treffer fiel in eine Phase, in der die Linzer etwas zu wenig eigene Ballbesitzphasen verzeichneten, das änderte sich in der Folge wieder, wobei der LASK aus den in Ansätzen immer wieder gefährlichen Vorstößen zu wenig Kapital schlagen konnte. Weitere Abschlüsse? Joao Tornich probierte es per Direktabnahme (32.), auf der Gegenseite verfehlte Konate das Gehäuse (43.).

Der LASK erwischte auch in Hälfte zwei einen starken und ambitionierten Beginn und verzeichnete auch die ersten gefährlichen Offensivaktionen nach Seitenwechsel. Nach schneller Kombination über die rechte Seite bediente Horvath den eingelaufenen Samuel Adeniran an der ersten Stange, sein Kopfball musste sich jedoch mit der falschen Seite des Tornetzes begnügen (49.). Abermals durch Adeniran wurde es kurze Zeit später gefährlich, als er nach einer Kalajdzic-Verlängerung an RB-Goalie Alexander Schlager scheiterte (57.). Wiederum vier Zeigerumdrehungen darauf zappelte der Ball dann doch im Netz: Mit einer überragenden Einzelaktion tankte sich Adeniran über links durch, erblickte im Rückraum Sturmpartner Kalajdzic, der mit dem ersten Kontakt sein drittes Saisontor erzielte – 2:1 für den LASK!

Achterbahnfahrt der Gefühle in der Nachspielzeit

Zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung, weil die Athletiker in dieser Phase das Geschehen klar im Griff hatten. Alles im Griff hatte in Minute 79 auch LASK-Goalie Lukas Jungwirth, als er einen Alajbegovic-Freistoß aus dem Winkel kratzte. Salzburg hatte bis dahin die Offensivbemühungen erhöht, den Linzern gelang es jedoch, durch taktische Disziplin sowie viel Leidenschaft und Energie, den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten.

Im Finish überschlugen sich die Ereignisse. Minute 91, ein zweiter Ball landete vor den Füßen von Maurits Kjaergaard, dessen Distanzschuss zum 2:2 einschlug. Anstatt zu resignieren, rappelten sich die Athletiker aber nochmals auf und wollten mehr – mit Erfolg: 95. Minute, Freistoß in den Strafraum, Joker Xavier Mbuyamba setzte sich mit einem Energieanfall durch und drückte das Leder über die Linie – 3:2, völlige Ekstase in Schwarz-Weiß!

RB Salzburg – LASK 2:3 (1:1)
RB-Arena, 8.737, SR Christian-Petru Ciochirca
Tore:
0:1 Cisse (8.), 1:1 Konate (28.), 1:2 Kalajdzic (61.), 2:2 Kjaergaard (91.), 2:3 Mbuyamba (95.)
Gelbe Karten:
Coulibaly

Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich, Andrade – Coulibaly (90. Mbuyamba) – Jörgensen, Horvath (K), Usor, Bogarde – Kalajdzic (81. Entrup), Adeniran (81. Lang)

Die letzten Minuten waren natürlich sehr aufwühlend, aber aus meiner Sicht mit dem verdienten Ende für uns. Wir haben uns mit dem 1:0 in eine gute Position gebracht, dann wenig zugelassen, aber dennoch das Tor bekommen. In der zweiten Hälfte haben wir es sehr, sehr gut gemacht. Es wäre bitter gewesen, wenn wir heute unentschieden gespielt hätten. Die drei Punkte sind sehr wichtig für uns.

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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