
17.5.2026
Doublesieger! Der Spielfilm des Meisterstücks
„Wir wollen das letzte Kapitel unserer Geschichte schreiben“, hatte LASK-Torhüter Lukas Jungwirth vor dem finalen Showdown angekündigt. Um 16:18 Uhr wurde besagtes Schriftstück endgültig zu Papier gebracht. Der Spielfilm des letzten Spieltags, an dem der LASK über die gesamten 90 Minuten den Platz an der Sonne innehatte - und eben auch darüber hinaus.
14:25 Uhr: Die Mannschaften versammeln sich im Spielertunnel. Nur noch wenige Minuten sind es bis zum Anpfiff. Die Ausgangslage ist klar: Der LASK hat alle Karten in der Hand, ein Punkt reicht im Fernduell mit dem SK Sturm, der zuhause auf Rapid trifft, um sich zum österreichischen Meister zu krönen.
14:30 Uhr: Anpfiff in den Stadien. Tabellenstand: Der LASK liegt mit 37 Punkten vor Sturm (35).
14:38 Uhr: Der LASK schießt durch Krystof Danek erstmals aufs Tor, nachdem zuvor die Austria den besseren Start erwischt hat. In Graz beginnt Sturm druckvoll. Tabellenstand: LASK 37, Sturm 35.
14:52 Uhr: Erster Aufreger im Parallelspiel: Rapids Yusuf Demir wird wegen eins Schuhwurfes mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Tabellenstand? Unverändert.
14:56 Uhr: Lukas Jungwirth zeichnet sich mit einer Glanzparade aus und fischt einen Eggestein-Volley aus dem Winkel. Ganz stark! Der LASK weiter zwei Punkte vor Sturm.
15:08 Uhr: Riesenjubel bricht im Gästesektor und nebenan aus! Abwehrspieler Xavier Mbuyamba bringt die Athletiker nach einem weiten Einwurf in Führung und dem Meistertitel wieder einen Schritt näher. LASK 39, Sturm 35.
15:15 Uhr: Pünktlich pfeift Schiedsrichter Sebastian Gishamer zum Pausentee, wenige Augenblicke später folgt ihm Kollege Harald Lechner in Graz, wo noch keine Tore gefallen sind. Der LASK hat zur Pause eine Hand am Meisterteller.
15:35 Uhr: Der Traum scheint langsam wahr zu werden. Gishamer zeigt nach einer Attacke gegen Sassa Kalajdzic im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Sturmpartner Samuel Adeniran verwandelt eiskalt - 2:0 für die Linzer, kann da noch etwas schiefgehen?
16:01 Uhr: Das war das Meisterstück! Nach überragender Kalajdzic-Vorarbeit vollstreckt Melayro Bogarde zum 3:0. Das lassen sich die Linzer nicht mehr nehmen! Die LASK-Fans breiten ihr mitgebrachtes Transparent aus. „Doublesieger ASK“ - klingt gut, nicht wahr?
16:15 Uhr: Die Nachspielzeit bricht an, Spieler und Trainer stehen bereits Arm in Arm an der Seitenlinie und können den Sturmlauf Richtung Feld nicht mehr erwarten. Dass Sturm im Parallelspiel im Finish noch zwei Tore erzielt und am Ende 2:0 gewinnt, ist längst Nebensache.
16:18 Uhr: Endlich, Referee Gishamer beendet das Spiel, mit seinem Schlusspfiff steht fest: Der LASK ist österreichischer Fußballmeister und krönt eine herausragende Saison mit dem Double! Der Endstand: LASK 39, Sturm 37!
16:38 Uhr: Es obliegt dem Kaderspieler mit der höchsten Rückennummer, als Erster die in Windeseile aufgebaute Meisterbühne zu betreten: Cheikne Kebe.
16:44 Uhr: Die anderen Spieler und der gesamte Staff folgen, als Vorletzter kommt der Vater des Erfolgs: Didi Kühbauer! Unter ihm holte der LASK einen unglaublichen Punkteschnitt von 2,22 Zählern pro Spiel, gewann 15 von 23 Ligapartien und verlor nur zweimal. Die LASK-Fans huldigen dem Meistermacher mit Sprechchören.
16:46 Uhr: Jetzt betritt auch Kapitän Sascha Horvath die Bühne. Der goldene Teller liegt bereit und wandert in die Hände des unermüdlichen Antreibers, der sich auch hier keine Blöße gibt und die Schale nach 61 Jahren Pause für den LASK in den Wiener Nachmittagshimmel stemmt. „Für mich ist es ein Wunder. Der schönste Moment meiner Sportlerkarriere“, strahlt der Kapitän im Sky-Interview. „Ein unbeschreibliches Gefühl. Ich könnte die ganze Welt umarmen“, lässt Sportdirektor Dino Buric seinen Emotionen freien Lauf.
17:15 Uhr: Nach der Feier ist vor der Feier: Während in Wien die Bühne abgebaut wird, wartet in der Fanzone vor der Raiffeisen Arena eine weitere. Für die Meisterfeier in der Heimat ist alles angerichtet!

Um 16:46 Uhr stemmte Sascha Horvath den Meisterteller in die Höhe.
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