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11.10.2026

Niederlage im Spitzenspiel

Nichts wurde es mit dem Sprung an die Tabellenspitze. Im Spitzenspiel der Runde musste sich der LASK in der ausverkauften Raiffeisen Arena gegen Rapid Wien mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

Vor ausverkauftem Haus versuchte der LASK, aktiv zu starten. Eine erste Ecke brachte nichts ein (4.), eine Flanke trudelte durch den Strafraum, fand aber keinen Abnehmer (6.). Zwei Minuten später dann die erste Großchance, die allerdings den Gästen gehörte. Kara nahm einen Chipball aus dem Mittelfeld direkt, das Leder ging an die Latte, Jungwirth im Linzer Tor wäre chancenlos gewesen (8.). Nach dieser Aktion war Rapid leicht überlegen, ein Schuss der Wiener wurde geblockt (12.), einen weiteren, zu zentral angetragenen Schuss aus kurzer Distanz hielt die Linzer Nummer Eins fest (18.). Dann war es wieder die Defensive der Athletiker, die einen Versuch der Gäste blockte (20.). Danach flachte das Geschehen etwas ab. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kam wieder mehr Action ins Spiel. Zunächst jubelte der LASK über das vermeintliche Führungstor. Jörgensen brachte nach langem Ball aus dem Mittelfeld die Flanke per Direktabnahme perfekt auf Kalajdzic, der einnetzte. Nach Intervention des VAR wurde das Tor jedoch zurückgenommen, Jörgensen war knapp im Abseits gestanden (39.). Kurz vor der Pause rettete Jungwirth mit einer starken Parade die Stahlstädter vor dem Rückstand (43.). 

Die zweite Hälfte startete mit ausgeglichenen Spielanteilen für beide Mannschaften, jedoch ohne gefährliche Torchancen auf beiden Seiten. Nach gut zehn Minuten hatten die Wiener einen ersten Eckball, der nichts einbrachte (56.). Wenige Zeigerumdrehungen später dann doch das 0:1 aus Linzer Sicht. Bello, der kurz zuvor nach einer Behandlung an der Seitenlinie zurück aufs Feld gekommen war, konnte die flache Flanke in den Strafraum nicht verhindern, Kara war von der Hintermannschaft des LASK vergessen worden und staubte aus wenigen Metern ab (59.). In der Folge versuchte der LASK, wieder aktiver zu werden, die Gäste aus Wien standen aber defensiv kompakt und ließen kaum Chancen der Athletiker zu. Die beste Gelegenheit hatte der LASK knapp 20 Minuten vor dem Ende, nach guter Flanke aus dem Mittelfeld ging der Schuss aber knapp über die Querlatte (73.). Danach war wieder etwas weniger los auf beiden Seiten, bevor Rapid mit einer Kopie des ersten Treffers die Partie entschied. Erneut war es eine Flanke, die in den Strafraum kam, wo Mbuyi wenige Sekunden nach seiner Einwechslung den Endstand fixierte (82.). Auch hier bestand kurz der Verdacht auf eine Abseitsstellung, der vom VAR aber nicht bestätigt wurde. Der LASK versuchte nochmal, sich der Niederlage entgegenzustemmen, es gelang aber kein gefährlicher Angriff mehr.

Gelbe Karte: Bogarde

So spielte der LASK: Jungwirth – Andrade, Mbuyamba, Tornich – Bello (61. Dibango), Bogarde, Ljubicic (73. Schöpf), Horvath (K), Jörgensen – Kalajdzic (87. Flecker), Lang (61. Usor/73. Adeniran)

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Wir haben in der ersten Hälfte nicht die nötige Energie aufs Feld gebracht und unsere Angriffe nicht ideal ausgespielt. In der zweiten Hälfte waren wir näher dran, haben aber zu einem unglücklichen Zeitpunkt das erste Gegentor kassiert. Insgesamt haben wir heute nicht das auf den Platz gebracht, was es benötigt, um in so einem Spiel erfolgreich sein zu können.

Cheftrainer Didi Kühbauer

Die Spielstatistik präsentiert von simfly

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