
30.11.2025
Siebter Streich! LASK bezwingt auch Rapid
Sieben auf einen Streich! Mit dem 3:0-Heimerfolg in der ADMIRAL Bundesliga über den SK Rapid blieb der LASK auch im siebten Pflichtspiel in Folge siegreich. Kasper Jörgensen hatte die Athletiker vor 16.623 Zuschauern in der Raiffeisen Arena in der 13. Minute der Nachspielzeit in Führung gebracht, in Hälfte zwei legten Moses Usor (55.) und Christoph Lang (82.) zwei weitere Treffer nach.
„Never change a winning team” – auch im sechsten Ligaspiel nacheinander behielt dieser Spruch seine Gültigkeit, der LASK lief einmal mehr mit derselben Startformation auf. Die Athletiker erwischten einen guten Beginn, bis zur ersten echten Torchance dauerte es dennoch ein wenig. Diese fand George Bello in Minute 17 nach einem Corner vor, der Schuss des US-Amerikaners aus der Drehung fiel aber deutlich zu hoch aus. Auf der Gegenseite verfehlte Marco Tilio das Tor aus etwa 16 Metern knapp. Rapid insgesamt mit mehr Ballbesitz, der LASK aber die aktivere und vor allem gefährlichere Mannschaft, wie die Torschuss-Bilanz von 9:2 in Hälfte eins belegte.
Ein weiterer davon ging auf das Konto von Bello, nachdem Sascha Horvath nach Usor-Flanke an Rapid-Goalie Paul Gartler hängen geblieben war, kratzte ein Grün-Weißer den Nachschuss des Linksverteidigers von der Linie (34.). Drei Minuten später waren die Linzer noch näher dran am Führungstreffer: Horvath setzte zum Solo an, tanzte die halbe Rapid-Defensive aus und knallte das Spielgerät ans Torgebälk – der neunte Aluminiumtreffer für die Athletiker in der laufenden Saison. Dass die Schwarz-Weißen dennoch mit einer Führung in die Kabine schritten, lag auch an der 15-minütigen Nachspielzeit, die zwei längere Unterbrechungen erfordert hatten. Noch viel mehr jedoch an Melayro Bogarde, der den mitgelaufenen Kasper Jörgensen mit einem Traumzuspiel perfekt in Szene setzte. Der Däne ließ sich nicht zweimal bitten und zimmerte das Leder aus wenigen Metern ins kurze Eck – 1:0 (45.+13).
Usor mit Köpfchen, Joker stach
Auch nach dem Seitenwechsel ergab sich ein ähnliches Bild: Rapid mit etwas mehr Spielanteilen, der LASK zeichnete für die Offensivaktionen verantwortlich. So auch in Minute 55: Samuel Adeniran spielte nach Idealpass seine Geschwindigkeit aus und tankte sich bis zur Grundlinie durch, ehe er mit einer Zuckerflanke das Haupt von Moses Usor fand, der zum 2:0 einköpfelte! Das vierte Saisontor des einmal mehr äußerst auffälligen Offensivakteurs.
In der Folge verteidigte der LASK wie schon den vergangenen Wochen sehr diszipliniert und ließ bis zur Nachspielzeit keine zwingende Abschlussmöglichkeit für die Gäste zu. Dafür stach ein Joker auf der anderen Seite: Christoph Lang, kurz zuvor eingewechselt, wurde von Bogarde freigespielt und bezwang Goalie Gartler aus kurzer Distanz – 3:0 für den LASK! Die Schlussminuten nutzte Trainer Didi Kühbauer, um sein Wechselkontingent zur Gänze auszuschöpfen, während Rapid noch zu einem Stangen-Kopfball in der 92. Minute kam. Wenig später war Schluss, der LASK durfte den siebenten Pflichtspielsieg in Serie bejubeln und kletterte auf Tabellenrang drei.
LASK – SK Rapid 3:0 (1:0)
Raiffeisen Arena, 16.263, SR Arnes Talic
Tore: 1:0 Jörgensen (45.+13), 2:0 Usor (55.), 3:0 Lang (82.)
Gelbe Karten: Horvath; Amane
„
Ich bin super happy, die Burschen haben heute wirklich ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir sind kurz vor der Pause zu einem guten Zeitpunkt verdient in Führung gegangen, haben in der zweiten Hälfte durch eine sehr schöne Aktion das zweite Tor nachgelegt. Ich muss der Mannschaft ein Riesenlob aussprechen, es ist nicht selbstverständlich, sieben Spiele in Serie zu gewinnen und dabei nur ein Tor zu kassieren.
Didi Kühbauer, Cheftrainer
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