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1.3.2026

LASK fixiert Einzug in die Meistergruppe

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Nach dem 2:2-Unentschieden bei der Wiener Austria ist es fix: Der LASK steht in der Meistergruppe der ADMIRAL Bundesliga. Moses Usor (23.) und Joker Christoph Lang (73.) hatten die Athletiker vor 14.165 Zuschauern in der Bundeshauptstadt gleich zweimal in Führung gebracht, ein spätes Gegentor aus einem Elfmeter durch Johannes Eggestein sorgte am Ende noch für eine Punkteteilung.

Beim LASK kehrten Keba Cisse sowie der zuletzt erkrankte Krystof Danek in die Startformation zurück, in dieser fand sich wie gewohnt auch Linksverteidiger George Bello wieder, der sein 100. Pflichtspiel für die Athletiker bestritt. Die Partie gestaltete sich zunächst weitgehend ausgeglichen, beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig, während die zwingenden Torszenen ausblieben. Ein Zuckerpass von Kapitän Sascha Horvath in den Lauf von Moses Usor führte nach 18 Minuten zum ersten Linzer Abschluss, dieser fiel jedoch zu schwach und zentral aus, um Torhüter Samuel Sahin-Radlinger ernsthafte Mühen zu bereiten.

Nicht mehr eingreifen konnte der Wiener Schlussmann dagegen fünf Minuten später. Der Ballgewinn von Melayro Bogarde landete vor den Füßen von Kasper Jörgensen, die dänische Hereingabe diente als perfekte Vorlage für Usor, der mit seinem achten Saisontor auf 1:0 zugunsten der Athletiker stellte. Am Charakter des Spiels änderte dies nicht allzu viel, die Austria mit etwas mehr Spielanteilen, jedoch ohne gefährlich zu werden. Einzige Ausnahme: Ein Kopfball von Philipp Maybach, der knapp am Tor vorbeisegelte (40.).

Joker sticht

Die Austria erwischte in Hälfte zwei den deutlich besseren Start und egalisierte die Linzer Führung mit der ersten Aktion: Freistoß aus dem Halbfeld, der zweite Ball landete vor den Füßen des aufgerückten Aleksandar Dragovic, dessen Schuss abgefälscht und damit unhaltbar für Jungwirth im Netz einschlug (47.). Der LASK in dieser Phase einigermaßen unter Druck, der Linzer Schlussmann verhinderte mit einer starken Rettungstat gegen Abubakr Barry einen weiteren Gegentreffer (54.). Doch die Schwarz-Weißen wussten diese Momente nicht nur zu überstehen, sondern auch das Spiel wieder auf ihre Seite zu ziehen. Angefangen mit der großen Möglichkeit auf die neuerliche Führung: Sasa Kalajdzic im Zusammenspiel mit Danek, ehe die Stange einen Treffer des Angreifers verhinderte (61.).

Von da an verlagerte der LASK das Spiel zu großen Teilen in die Hälfte des Gegners und war einem zweiten Tor nun wesentlich näher. Das goldene Händchen von Trainer Didi Kühbauer sollte dieses tatsächlich möglich machen: Perfektes Zuspiel von Usor Richtung zweite Stange, dort lauerte Joker Christoph Lang, der zum 2:1 einnetzte (73.). Erst in der Schlussphase kamen die Hausherren nochmals auf – und drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit zum abermaligen Ausgleich: Keba Cisse touchierte den Ball nach einer Flanke mit der Hand, den anschließenden Strafstoß verwandelte Johannes Eggestein zum 2:2. Mit dieser Punkteteilung fixierte der LASK vorzeitig den Einzug in die Bundesliga-Meistergruppe, ehe nach dem Cup-Halbfinale am Mittwoch kommende Woche zum Abschluss in der Raiffeisen Arena der WAC wartet.

FK Austria Wien – LASK 2:2 (0:1)
Generali-Arena, 14.165, SR Arnes Talic
Tore:
0:1 Usor (23.), 1:1 Dragovic (47.), 1:2 Lang (73.), 2:2 Eggestein (87./E)
Gelbe Karten: Plavotic, Wiesinger, Fischer

Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich, Andrade – Jörgensen, Bogarde (74. Coulibaly), Horvath (K/82. Mbuyamba), Bello – Danek (61. Lang) – Usor (74. Entrup), Kalajdzic (61. Adeniran)

Ich muss der Mannschaft ein unglaubliches Lob aussprechen, ich bin wirklich stolz auf sie. Dass wir in den vergangenen Monaten so viele Punkte gesammelt haben und es für die Meistergruppe reicht, ist einfach top. Ich denke, dass wir heute mehr verdient hätten. Abgesehen von der Phase nach der Pause hatten wir das Spiel unter Kontrolle, am Ende hätten wir manche Situationen besser ausspielen können. Der Punkt reicht zwar, natürlich hätten wir aber gerne drei geholt.

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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