
7.2.2026
Stürmische Koproduktion beschert LASK nächsten Heimsieg
Der LASK bleibt auch im neuen Jahr auf der Siegerstraße! Eine Woche nach dem Aufstieg im ÖFB-Cup legten die Linzer in der ADMIRAL Bundesliga einen erfolgreichen Start hin und bezwangen vor 9013 Zuschauern in der Raiffeisen Arena die WSG Tirol mit 1:0. Für den entscheidenden Treffer sorgte das aufgebotene Sturm-Duo, indem Sasa Kalajdzic per Maßflanke Goldtorschütze Samuel Adeniran bediente (17.).
Die Derbysieger-Elf der Vorwoche erhielt auch im ersten Bundesliga-Spiel des Jahres das Vertrauen von Cheftrainer Didi Kühbauer. Und sie stellte von Beginn an unter Beweis, den Erfolgslauf der vergangenen Runden weiter fortsetzen zu wollen. So etwa Kapitän Sascha Horvath, der mit einem Zuckerpass Kasper Jörgensen in Szene setzte, lediglich der Abschluss des Dänen fiel etwas zu schwach aus (3.). Auf der Gegenseite klopften die Gäste erstmals durch einen direkten Freistoß von Nikolai Baden Frederiksen an, der hauchdünn am Tor vorbeistreifte (8.). Kurz darauf prüfte Kalajdzic nach Horvath-Vorlage aus spitzem Winkel Goalie Adam Stejskal.
Angriffsszene Nummer vier ließ schließlich erstmals an diesem Nachmittag die Torhymne erklingen: Einen langen Ball leitete Sasa Kalajdzic mit der Ferse weiter, bekam das Spielgerät von Horvath umgehend wieder und fand mit einer butterweichen Flanke Sturmpartner Samuel Adeniran. Der US-Amerikaner sprang am höchsten und traf mit seinem fünften Saisontor zum 1:0 (17.)! Der vermeintliche Schreck ob des postwendenden Ausgleiches währte indes nur kurz, ein Handspiel in der Entstehung rief den VAR auf den Plan – es blieb bei der Linzer Führung. Diese war zwar verdient, doch Wachsamkeit zugleich oberstes Gebot, ließen die Tiroler doch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte in einigen Aktionen ihre Qualitäten und in Ansätzen Gefahr aufblitzen.
Spannung bis zum Schluss
Das war zunächst auch nach dem Seitenwechsel der Fall, als sich Lukas Jungwirth bei einem Abschluss der Gäste strecken musste. Umgekehrt versuchten die Athletiker, im eigenen Offensivspiel wieder einen Gang hochzuschalten. Ein neuerlicher Kalajdzic’scher Geniestreich landete bei Krystof Danek, dessen Versuch jedoch geblockt werden konnte. Es oblag nun unter anderem dessen eingewechselten Nachfolger Lukas Kacavenda sowie den ebenfalls ins Spiel gebrachten Moses Usor und Xavier Mbuyamba – der den angeschlagenen Keba Cisse ersetzte –, die drei Punkte ins Trockene zu bringen.
Gleich zweimal nah dran an einer möglichen Vorentscheidung war der erneut bärenstarke Kalajdzic in Minute 70: Erst fiel ein Kopfball zu zentral aus, dann hob er das Leder nach einem Vorstoß von Horvath aus kurzer Distanz übers Gehäuse. Die Wattener steckten freilich zu keinem Zeitpunkt auf und sorgten zehn Minuten vor dem Ende für einen erhöhten Puls im Lager der Schwarz-Weißen. Eine Doppelchance erforderte höchsten Einsatz von Andres Andrade, der sich im Sechzehner erfolgreich in beide Schüsse warf. Weil die Athletiker ihre Möglichkeiten nicht gut genug zu Ende spielten, blieb das Spannungslevel bis zum Schluss auf oberstem Level – mit positivem Ausgang zugunsten der Schwarz-Weißen, die mit Tabellenführer RB Salzburg gleichzogen.
LASK – WSG Tirol 1:0 (1:0)
Raiffeisen Arena, 9013, SR Sebastian Gishamer
Tor: 1:0 Adneiran (17.)
Gelbe Karten: Huetz, Hinterseer
Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse (66. Mbuyamba), Tornich, Andrade – Jörgensen, Bogarde, Horvath (K), Bello – Danek (66. Kacavenda) – Kalajdzic (81. Entrup), Adeniran (66. Usor)
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Es war ein verdienter Sieg, aber auch ein hartes Stück Arbeit, weil uns das zweite Tor nicht gelungen ist und wir nicht klar genug waren, um das Spiel früher zu entscheiden. Dadurch ist es bis zur letzten Minute spannend geblieben. Wir wissen aber, wie wichtig diese Spiele sind. Es sind genau diese Punkte, die man fürs obere Play-off benötigt.
Didi Kühbauer, Cheftrainer
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