
8.9.2026
Knappe Niederlage bei CL-Debüt
Der LASK verliert bei seinem ersten Auftritt auf der großen Bühne namens UEFA Champions League bei AEK Athen knapp mit 1:0 (1:0). Razvan Marin erzielte mit einem wunderschönen Freistoß nach 21 Minuten das einzige Tor des Abends.
Die Griechen gleich mit der ersten großen Chance, Luka Jovic schoss mit dem Außenrist, Lukas Jungwirth wehrte den Ball mit dem Kopf ab (3.). Knapp sechs Minuten später zeigte sich der LASK erstmals vor dem Athener Tor, Moses Usor zielte neben das Gehäuse (9.). Es entwickelte sich ein Spiel, in dem der LASK auf eine stabile Defensive bedacht war, während AEK etwas mehr Ballbesitz hatte. Chancen erspielten sich beide Teams vorerst nicht. Dann kam Minute 21 und ein folgenschweres Foul an einem AEK-Spieler. Außerhalb des Sechzehners wurde ein Grieche gefällt, Marin legte sich den Ball zum Freistoß zurecht. Diesen trat er perfekt und unhaltbar für Jungwirth von links ins rechte Kreuzeck (21.).
Die Athletiker ließen sich dadurch nicht beirren, Usor überhob Gegner und Tor (23.). Danach wieder zehn unspektakuläre Minuten, bevor in der Schlussphase der ersten Hälfte nochmal etwas mehr Betrieb auf beiden Seiten herrschte. Zunächst wurde der allein auf Jungwirth zulaufende Marin rechtzeitig von der Linzer Defensive gestellt (37.). Danach zischte ein Freistoß von AEK knapp rechts am Tor vorbei (40.). Im Gegenzug wurde ein Schuss von Horvath vor die Beine von Lang geblockt. Er scheiterte aus etwa sieben Metern aber am Torhüter der Gastgeber (41.). Vor dem Pausenpfiff ging ein Aufsetzer-Kopfball eines Athener Spielers knapp drüber (45. + 1).
LASK erst im Glück, dann glücklos
In die zweite Hälfte starteten die Linzer aktiv, Ljubicic schoss gegen seine ehemaligen Kollegen drüber (47.). Kurz darauf die beste Gelegenheit auf den Ausgleich. Sascha Horvath rannte auf links allein aufs Tor zu, legte sich den Ball im Strafraum auf rechts und visierte das kurze Eck an. Brignoli wehrte mit dem Fuß ab (49.). Danach war wieder AEK an der Reihe. Jovic lief allein auf Jungwirth zu, wurde aber rechtzeitig gestört, sein Mitspieler wartete etwas zu lang mit dem Abschluss, sodass dieser geblockt wurde (56.). Knapp zehn Minuten später dann der LASK mit etwas Glück. AEKs Neuzugang Majer stand knapp im Abseits, als er den Ball erhielt. So zählte der Kopfballtreffer von Jovic nach Flanke von Majer nicht, wie der VAR mitteilte (64.).
Danach passierte eine Zeit lang wenig, erst zur Schlussphase des Spiels wurden beide Teams wieder aktiver. Wobei die Athener gefährlicher wurden, Marin setzte einen Freistoß aus zentraler Position und etwa 20 Metern in die Mauer (82.). Sechs Minuten später hatte Zini nach einem Konter die Entscheidung auf dem Fuß, er zögerte jedoch etwas zu lang beim Abschluss, die Linzer Defensive konnte blocken (88.). In der Nachspielzeit hatte Sasa Kalajdzic die Chance auf den Lucky Punch. Nachdem sich Brignoli und ein Verteidiger gegenseitig behinderten, sprang der Ball nach Horvaths Ecke auf Kopfhöhe zu unserer Nummer elf. Doch er köpfte den Ball knapp drüber und verpasste damit ein Happy End für den LASK (90. + 2).
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Wir haben das Spiel durch Kleinigkeiten verloren. AEK ist eine gute Mannschaft, die viel internationale Erfahrung hat. Sie haben es abgebrüht gemacht. Dass uns die Erfahrung auf diesem Niveau noch fehlt, hat man heute gemerkt, auch wenn die Mannschaft bis zum Schluss alles versucht hat.
Cheftrainer Didi Kühbauer
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