
5.4.2026
4:1 nach Traumstart: LASK bejubelt österlichen Torreigen
Ein schwarz-weißes Fußballfest am Ostersonntag erlebten die 12.849 Zuschauer beim Heimauftritt des LASK gegen den FK Austria Wien. Nach einem echten Traumstart mit drei Toren in den ersten 13 Minuten feierten die Athletiker einen verdienten 4:1-(4:1)-Erfolg. Die Wiener mussten nach der Roten Karte gegen Tin Plavotic in der Anfangsphase mit einem Mann weniger auskommen.
Bereits nach vier Minuten eröffnete der LASK den österlichen Torreigen, der frühen Führung ging eine Standardsituation voraus: Einen kurz abgespielten Corner beförderte Moses Usor Richtung Zentrum, wo Keba Cisse goldrichtig stand und zum 1:0 einköpfelte – das erste Saisontor für den Abwehrspieler! Die Athletiker nutzten den Schwung des Erfolgserlebnisses und profitierten auch von einem Platzverweis: In einem Laufduell mit Usor klärte Tin Plavotic mit der Hand, nach Ansicht der TV-Bilder schickte Schiedsrichter Jakob Semler den Austria-Verteidiger unter die Dusche.
Der anschließende Freistoß war eine Angelegenheit für Kasper Jörgensen: Der Däne bewies viel Gefühl im rechten Schussbein und zirkelte das Spielgerät sehenswert zum 2:0 über die Mauer (12.). Wiederum nur wenige Sekunden später erklang die „Torjägerzeit“ ein drittes Mal: Nach einem Ballgewinn von Sascha Horvath spielten die Schwarz-Weißen die Umschaltaktion nach Stationen über Sasa Kalajdzic, Samuel Adeniran, Melayro Bogarde – der auch als linker Wingback zu gefallen wusste – und abermals Horvath perfekt zu Ende, Usor staubte zum 3:0 ab!
Der Traumstart mit drei Treffern binnen 13 Minuten erlitt nur einen kleinen Dämpfer, als Lee Tae-Seok nach einem Corner den zweiten Ball erwischte und aus der Distanz zum 1:3 einschoss (16.). Der LASK ließ sich davon jedoch nicht beirren, kontrollierte das Spielgeschehen und klar und legte den Veilchen nach einer halben Stunde ein weiteres Tor ins Osternest. Diesmal bediente Andres Andrade mit einer Maßflanke Kalajdzic, der mit seinem zweiten Saisontreffer auf 4:1 stellte.
Zweimal Latte: Chancen auf weitere Treffer
Hälfte zwei hätte durchaus mit einem ähnlichen Torhagel beginnen können, Chancen auf weitere Treffer fanden die Athletiker zunächst zuhauf vor. Usor etwa, als er das Gehäuse nach 47 Minuten knapp verfehlte, oder auch Kalajdzic, der gleich zweimal Bekanntschaft mit der Latte machte. Der LASK insgesamt an jenem Nachmittag spielfreudig, dominant und im Gegenpressing äußerst wach.
Mit Fortdauer des zweiten Abschnittes ließen es die Athletiker einen Tick ruhiger angehen, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Die Austria verteidigte in Unterzahl tief und versuchte so, weitere Gegentreffer zu vermeiden, was letztlich gelingen sollte. Für die Linzer, die in der laufenden Saison gegen die Veilchen noch ungeschlagen sind, war es der erste Sieg im Finaldurchgang, mit dem man zugleich den Gegner aus Wien überholte.
LASK – FK Austria Wien 4:1 (4:1)
Raiffeisen Arena, SR Jakob Semler
Tore: 1:0 Cisse (4.), 2:0 Jörgensen (12.), 3:0 Usor (13.), 3:1 Lee (16.), 4:1 Kalajdzic (32.)
Rote Karte: Plavotic (11./Handspiel)
Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich, Andrade (86. Mbuyamba) – Coulibaly – Jörgensen (78. Flecker), Usor (70. Kacavenda), Horvath (K/86. Lang), Bogarde – Kalajdzic, Adeniran (78. Entrup)
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Das war heute ein enorm wichtiger Sieg, der uns dabei hilft, weiter oben dabeizubleiben. Wir hatten natürlich einen super Start, mit dem Ausschluss und dem Tor unmittelbar danach hat sich das Spiel in eine gute Richtung für uns entwickelt. Ich bin wirklich zufrieden und muss der Mannschaft ein Lob aussprechen.
Didi Kühbauer, Cheftrainer
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