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1.9.2026

LASK siegt in Wolfsberg

Der LASK gewann beim WAC nach einer frühen roten Karte für die Kärntner mit 1:3 (1:0). Beim ersten von fünf Auswärtsspielen in Folge trafen Mbuyamba (54.), Bogarde (68.) sowie Schöpf (84.), der sein erstes Tor für den LASK erzielte.

Die Partie begann für die Linzer ideal. Nach einem Fehler im Spielaufbau lief Christoph Lang Richtung Sechzehner, knapp davor zupfte ihn Behounek regelwidrig am Oberarm, Schiedsrichter Ciochirca zückte die rote Karte (2.). Der anschließende Freistoß brachte nichts ein. In der Folge hatten die Athletiker viel Ballbesitz, ließen aber die Variabilität und Kreativität im Angriffsspiel vermissen. Der WAC mit gut organisierter Defensive und einer ersten Annäherung, Jungwirth hielt Schabauers Schuss aber sicher (13.). Zehn Minuten später die bis dahin größte Chance des Spiels. Nach einem Freistoß des LASK wurde die Flanke an den Sechzehner geklärt, wo Usor abzog und die Latte traf (24.). 

Das blieb die einzige gefährliche Tormöglichkeit der Linzer in Durchgang eins. Zehn Minuten danach belohnte sich der WAC für seine gute Defensivarbeit. Avdijaj spielte einen Freistoß rechts außerhalb des Strafraums flach in die Mitte, wo niemand Wohlmuth auf dem Zettel hatte. Sein Schuss fand an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor (34.). Bis zur Pause passierte danach wenig, die Athletiker ohne zündende Idee, die Kärntner weiterhin gut organisiert in der Defensive.

Überlegene zweite Hälfte des LASK

Zur zweiten Hälfte kam George Bello in die Partie, der LASK wirkte insgesamt wie ausgewechselt. Ein Sololauf von Lang wurde vor dem Strafraum gestoppt (50.). Knapp fünf Minuten später dann der Ausgleich für die Athletiker. Nach einer Ecke landete der Ball bei Jörgensen, der auf Andrade spielte. Sein Schuss wurde geblockt, sprang zu Mbuyamba an den Fünfmeterraum. Sein Kopfball ging an den Oberschenkel eines Verteidigers und von dort an die Unterkante der Latte, bevor der Ball geklärt wurde. Assistent Weiß zeigte jedoch an, dass dieser hinter der Linie war (54.). Die Linzer dominierten die Kärntner nach Belieben, spielten sich Eckball um Eckball heraus. Der WAC beinahe nie in der gegenrischen Hälfte zu sehen.

Nach einer Ecke fiel dann auch das zweite Tor des LASK. Horvath mit der kurzen Variante auf Usor, der auf Bogarde weiterleitete. An seiner Flanke war niemand mehr dran, der Ball ging an Mbuyamba und Gütlbauer vorbei ins Tor (68.). Die Athletiker kontrollierten das Spiel mit einem Mann mehr. Etwa zehn Minuten vor dem Ende der nächste Aluminiumtreffer, Bellos Flanke riss etwas ab und landete auf der Oberkante der Latte (80.). Keine fünf Minuten später dann die Entscheidung. Ein missglückter Pass geradewegs in den Lauf von Florian Flecker leitete einen Konter ein. Flecker lief durch und spielte in die Mitte auf Schöpf, der mit seinem ersten Tor im Dress des LASK den Endstand herstellte (84.). In der Schlussphase feierte Jonas Ilk noch sein Profidebüt für die Athletiker, er kam für Kapitän Horvath ins Spiel (88.). Zudem wäre Nael Kane beinahe sein erstes Tor für die Kampfmannschaft geglückt, Gütlbauer hatte allerdings etwas dagegen (89.).

Tore: Mbuyamba (54.), Bogarde (68.), Schöpf (84.)

Gelbe Karten: Dibango, Usor, Mbuyamba

So spielte der LASK: Jungwirth – Andrade, Mbuyamba, Tornich – Dibango (46. Bello), Bogarde, Horvath (K) (88. Ilk), Jörgensen (71. Flecker) – Lang, Usor (88. Kane), Danek (56. Schöpf)

Wir haben heute zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Halbzeit waren wir langsam im Kopf und sind bestraft worden. In der zweiten Hälfte war es die Mannschaft, die ich kenne, sie haben das Spiel gedreht und verdient gewonnen.

Cheftrainer Didi Kühbauer

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