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3.7.2026

LASK verliert drittes Testspiel gegen Dynamo Kiew

Die Linzer gastierten, wie bereits letztes Jahr, in der Guntamatic Arena in Peuerbach, wo der dritte Test der Vorbereitung gegen Dynamo Kiew stattfand. Vor rund 800 Zuschauern setzte es dabei mit dem 0:2 (0:1) die erste Niederlage im dritten Testspiel der Sommervorbereitung.

Das dritte Testspiel der laufenden Sommervorbereitung bot in Hälfte eins überwiegend magere Kost. Beide Teams neutralisierten sich großteils, ohne sich klare Chancen zu erspielen. Einen ersten Ansatz sah man nach acht Minuten, als ein Distanzschuss der Ukrainer geblockt wurde (8.). Wenig später meldeten sich die Linzer an, zwei Schüsse blieben aber in der gegnerischen Abwehr hängen (10.). Nach knapp 15 Minuten dann der erste Schuss aufs Tor durch Jörgensen, der Aufsitzer fiel zu zentral aus (13.). Dann erhöhte Kiew etwas die Schlagzahl, zwei Flanken fanden jedoch keinen Abnehmer (15./16.). 

In dieser Tonart ging es weiter, der Ballbesitz wechselte immer wieder hin und her, kein Team erspielte sich jedoch klare Abschlusschancen. Nach gut 30 Minuten dann die überraschende Führung für Dynamo Kiew: Nach einem Einwurf brachten die in blau auflaufenden Ukrainer den Ball in die Mitte, wo die Linzer Defensive deren Nummer 11 vergessen hatte, die in Ruhe einschieben konnte (32.). Durch das Tor änderte sich wenig am Spielverlauf, weiterhin blieb es bei wechselndem Ballbesitz ohne gefährliche Offensivaktionen. Mit einem Tor Rückstand ging der LASK in die Kabine.

Mehr Tempo, mehr Körperlichkeit in Hälfte zwei

Die zweiten 45 Minuten nahmen die Athletiker mit mehr Tempo in Angriff, ein erster Schuss ging knapp daneben (46.). Unsere LASKler bemüht, aber ohne die zündende Idee, die in gefährlichen Aktionen mündeten. Nach einer Ecke dann die nächste Chance der Linzer, doch Kebe köpfte drüber (54.). Das Spiel wurde nun merklich intensiver, immer wieder wurde von beiden Teams resolut gegrätscht, teilweise auch über dem Limit, was in einer zerfahrenen Phase mit vielen Unterbrechungen gipfelte. 

Erst in der Schlussphase kamen wieder flüssige Offensivaktionen zustande, die Dynamo Kiew vorbehalten blieben. Schillinger, nach einer guten Stunde ins Spiel gekommen, parierte stark nach einem Schuss aus etwa 16 Metern (78.). Zwei Minuten später war er aber geschlagen, nach schnellem Angriff über links kam der Ball in die Mitte, wo ein Ukrainer unbedrängt zum 0:2 einschieben konnte (80.). Die Athletiker an diesem Tag bemüht, aber ohne Durchschlagskraft in der Offensive. Ein Freistoß von Lang fand keinen Abnehmer (89.), kurz darauf ertönte der Schlusspfiff.

So spielte der LASK: Jungwirth (66. Schillinger) – Kebe, Tornich, Mbuyamba (46. Ibrahim) – Dibango (66. Michael), Horvath (66. Lang), Bogarde (66. Ivkovic), Danek (66. Ilk), Jörgensen (66. Flecker) – Adeniran, Harakate (66. Perovic) 

In der ersten Halbzeit waren wir noch nicht richtig im Spiel, obwohl auf beiden Seiten wenig passiert ist. Nach der Pause haben wir es besser gemacht und zum Schluss vielen jungen Spielern Einsatzzeit gegeben. Es war wichtig zu sehen, was uns noch fehlt. Deshalb bin ich mit den Erkenntnissen aus dem Spiel zufrieden.

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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