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17.5.2026

Märchen vollendet! LASK setzt sich die Meisterkrone auf

Spieler und Trainer stürmten auf das Feld und lagen sich in den Armen, auf den Rängen herrschte völlige Ekstase: Mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Sebastian Gishamer um 16:18 Uhr stand fest: Der LASK ist wieder Meister! Den finalen Schritt gingen die Athletiker mit einem 3:0-Auswärtssieg in der letzten Runde beim FK Austria Wien durch Treffer von Xavier Mbuyamba (38.), Samuel Adeniran (49./E.) und Melayro Bogarde (76.). Damit war das Märchen einer unglaublichen Saison vollendet!

Xavier Mbuyamba und Krystof Danek rückten im letzten Saisonspiel anstelle des gesperrten Keba Cisse und des verletzten Moses Usor in die Startformation. Die Anfangsphase gehörte den Austrianern, die ambitioniert begannen und versuchten, Druck auf die Linzer Defensive zu erzeugen, ohne jedoch dabei zwingend zu werden. So gehörten die ersten nennenswerten Szenen dem LASK: Danek prüfte Torhüter Samuel Sahin-Radlinger aus der Distanz (8.), eine Hereingabe von Kasper Jörgensen fand keinen Abnehmer in der Mitte (12.). 

Auf der Gegenseite sorgte Ex-Athletiker Johannes Eggestein für die beste Möglichkeit, einen Volley des Deutschen nach 26 Minuten kratzte Lukas Jungwirth sehenswert von der Linie. Der LASK mittlerweile besser im Spiel und mit mehr Aktionen in der gegnerischen Hälfte, so auch in Minute 38: Weiter Einwurf von Jörgensen, Kalajdzic verlängerte Richtung Mbuyamba, der zum so wichtigen 1:0 traf – drittes Saisontor des Niederländers und obendrein ein ganz wichtiges! Kurz vor dem Pausenpfiff verzeichneten die Linzer durch Kalajdzic noch einen Abschluss übers Tor, mit der knappen Führung ging es in die Katakomben.   

Das Meisterstück: Entscheidung durch Bogarde

Einen Traumstart erwischten die Schwarz-Weißen nach Wiederanpfiff. Samuel Adeniran setzte Sturmpartner Kalalajdzic in Szene, der nach einem Haken vorbei an Sahin-Radlinger zu Fall gebracht wurde – Schiedsrichter Sebastian Gishamer zeigte sofort auf den Punk! Adeniran schnappte sich das Leder wie schon zuletzt gegen Rapid und verwandelte trocken mit seinem zehnten Saisontor zum 2:0 (49.)! Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken agierte der LASK nun im Stile einer Meistermannschaft. Abwehrchef Joao Tornich und seine Teamkollegen verteidigten souverän alles weg und ließen nichts anbrennen, nach vorne blieben die Athletiker im Konter weiter gefährlich. 

Während die LASK-Fans bereits Meistergesänge anstimmten, schien die Schale der Begierde in Minute 76 endgültig zum Greifen nahe. Wieder ein Vorstoß der Linzer, Kalajdzic drang über halblinks in die Box ein, behielt dort die Übersicht und legte ab für den mitgelaufenen Melayro Bogarde, der nur noch einzuschieben brauchte – 3:0 für den LASK! Die verbleibende Viertelstunde glich einem Schaulaufen des designierten Meisters, spätestens jetzt war klar, die Linzer krönen eine außergewöhnliche Saison mit dem Gewinn des Doubles. Als Schiedsrichter Gishamer um 16:18 Uhr den Schlusspfiff ertönen ließ, war es offiziell: Der LASK ist österreichischer Meister 2025/26! 

FK Austria Wien – LASK 0:3 (0:1)
Generali Arena, 15.600, SR Sebastian Gishamer
Tore: 0:1 Mbuyamba (38.), 0:2 Adeniran (49./E.), 0:3 Bogarde (76.) 
Gelbe Karten: Barry, Handl; Bello

Aufstellung LASK: Jungwirth – Mbuyamba, Tornich, Andrade – Jörgensen (90. Flecker), Bogarde (90. Kebe), Horvath (K/82. Lang)), Bello – Danek (82. Kacavenda) – Kalajdzic (77. Coulibaly), Adeniran

Wenn uns das jemand vor sieben Monaten gesagt hätte, hätte man ihn für verrückt erklärt. Wir sind ein verdienter Meister, es ist außergewöhnlich, auf welch hohem Niveau die Jungs seit vielen Monaten spielen. Im Spiel hat man zu Beginn verständlicherweise ein wenig die Anspannung gemerkt, mit dem ersten Tor ist es dann ein bisschen einfacher geworden. Nach dem 2:0 habe ich gewusst, die Jungs sind nicht mehr zu stoppen. Ich bin unglaublich stolz, mit dieser Mannschaft zusammenarbeiten zu dürfen.

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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