
29.10.2026
Cup-Wahnsinn in Linz!
Nach einem unglaublichen Cupfight zieht der LASK ins Viertelfinale des UNIQA ÖFB-Cups ein! Beim 5:4 (0:1, 3:3) nach Verlängerung war man beinahe schon ausgeschieden, als Xavier Mbuyambas Gewaltschuss (90. + 3) die Linzer in die Verlängerung brachte.
Der LASK startete vor 13 901 Zuschauern in der Raiffeisen Arena gut ins Spiel, nach einer guten Minute holten sie den ersten Freistoß heraus. Lang schoss allerdings in die Mauer (2.). Wenige Minuten später die nächste Chance, erneut nach einem Freistoß. Der Kopfball ging aber in die Arme des Rieder Tormanns (6.). Ein weiterer Schuss von Danek wurde von Leitner gefangen (8.). Die Linzer dominierten die erste Hälfte, kaum einmal kam Ried über die Mittellinie, die Gäste standen tief gegen den immer wieder anlaufenden LASK. Diese fanden aber kein effektives Mittel, aus den zahlreichen Standards konnten sie kein Kapital schlagen. Das rächte sich in der 37. Minute. Mit dem ersten kontrollierten Angriff kam Ried schnell über links, wo innerhalb des Strafraums auf den freistehenden Maart zurückgelegt wurde, der zum 0:1 traf (37.).
Nach der Pause kam es dick für den LASK. Die erste Aktion der Gäste durch einen Konter führte zum 0:2 durch Thelin (47.). Aber die Antwort der Athletiker folgte auf dem Fuß. Jörgensen flankte auf Tornich, der mit dem Kopf an den Ball kam und dem LASK mit seinem Treffer wieder Hoffnung schenkte (51.). Nach der turbulenten Anfangsphase zeigte sich ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins. Der LASK am Drücker, aber mit schlechter Chancenverwertung. Ljubicic verpasste den Ausgleich haarscharf per Kopf (68.), ebenso Usor aus fünf Metern (70.). Das rächte sich erneut. Ried konterte, wieder war es Maart, der netzte und den Träumen des LASK auf eine Titelverteidigung einen herben Dämpfer versetzte (76.).
Wahnsinn nimmt seinen Lauf
Die Linzer versuchten nun alles, Ried nur mehr in der Defensive beschäftigt. Der Anschlusstreffer fiel nach einer Ecke. Erst ging ein Kopfball an die Latte, Ljubicic stand perfekt und nickte den Abpraller ein (84.). Die Hoffnung war zurück, und die Linzer warfen angepeitscht von den unermüdlichen Fans alles nach vorne. Als niemand mehr damit rechnete, nahm sich Xavier Mbuyamba ein Herz und ließ mit seinem Gewaltschuss aus 20 Metern die Raiffeisen Arena erbeben (90. + 3). Der Jubel kannte kein Halten mehr, der LASK war noch am Leben! In der Verlängerung bestimmten die Athletiker von Anfang an das Geschehen. Usor schoss aus spitzem Winkel in die Arme von Leitner (94.), Danek drüber (102.) ebenso wie Horvath (103.). Dann Ried erneut mit einem gefährlichen Konter, doch Jungwirth rettete den LASK vor dem erneuten Rückstand (105. + 1). In der zweiten Hälfte der Verlängerung ging das Spiel auf ein Tor weiter. Der LASK belohnte sich in Form von Moses Usor für den unglaublichen Kampf, er brachte die Linzer zum ersten Mal an diesem Abend in Führung (111.). Spätestens jetzt kannte der Jubel keine Grenzen mehr, und als Samuel Adeniran acht Minuten später zur Entscheidung traf, fegten die Jubelstürme der Athletiker beinahe das Dach von der Raiffeisen Arena (119.). Auch das 5:4 von Pomer in der Nachspielzeit (120. + 2) änderte nichts mehr am Aufstieg des LASK ins Cup-Viertelfinale. Der Traum von der Titelverteidigung lebt weiter!
Tore: Tornich (51.), Ljubicic (84.), Mbuyamba (90. + 3), Usor (111.), Adeniran (119.)
Gelbe Karte: Kühbauer (Trainer), Adeniran, Usor, Danek, Flecker
Rote Karte: Nastl (Co-Trainer)
So spielte der LASK: Jungwirth – Elfadli, Tornich (63. Mbuyamba), Freckleton – Dibango, Schöpf (63. Ljubicic), Horvath (K) (110. Andrade), Danek, Jörgensen (100. Flecker) – Kalajdzic (72. Adeniran), Lang (63. Usor)
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Wir haben nie aufgegeben. Es war ein Sieg der Leidenschaft, ein Sieg der Arbeit. Wir hätten es uns mit mehr Effizienz leichter machen können.
Cheftrainer Didi Kühbauer
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