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14.10.2026

LASK beweist Moral gegen Liverpool

Der erste Auftritt vor heimischem Publikum in der UEFA Champions League endete mit einer Niederlage. Gegen Liverpool musste sich der LASK wie erwartet geschlagen geben, bewies beim 3:6 (0:3) aber vor allem in der zweiten Hälfte Moral.

Vor ausverkauftem Haus und weltmeisterlicher Stimmung startete der LASK gegen Liverpool ins erste Heimspiel überhaupt in der UEFA Champions League. Dabei versuchte man, gegen den klaren Favoriten aus England gleich Akzente zu setzen. Eine Ecke von Danek brachte jedoch nichts ein (5.). Kurz danach fiel beinahe das frühe Tor für Liverpool, doch die Defensive besserte einen verunglückten Ausflug von Jungwirth aus (6.). Danach war wieder der LASK an der Reihe, Jörgensen schoss nach einer Ecke knapp drüber (8.). In der Folge übernahm dann Liverpool immer mehr das Kommando. Nach einem Eckball kam Wirtz an den Ball und zog ab, Jungwirth im Tor der Linzer parierte (11.). Ein weiterer Eckstoß brachte nichts ein (17.). Fünf Minuten später wurde der Druck der Engländer belohnt. Erneut war es eine Ecke, die Tsimikas perfekt auf Araujo brachte, der mit dem Kopf zur Stelle war (22.). Liverpool spielte nun seine qualitative Überlegenheit aus. Über die rechte Seite drang Ngumoha in den Strafraum ein und konnte nicht gestoppt werden. Er geriet zwar ins Straucheln, der Ball lief aber weiter zu Barcola, der aus wenigen Metern trocken einschoss (24.). Der LASK kam in dieser Phase nur selten aus der eigenen Hälfte, die Reds mit Dauerdruck. Die nächste Großchance hatten sie dann in Minute 33, als ein Schuss an die Innenstange ging (33.). Vier Minuten später dann die Vorentscheidung. Wirtz steckte schön auf Barcola durch, der aus erneut kurzer Distanz eiskalt blieb (37.). 
 

LASK zeigt nach der Pause Moral

Die zweite Hälfte begannen die Athletiker erneut aktiv, Langs Schuss vom Sechzehner ging knapp vorbei (49.). Beinahe postwendend dann die endgültige Entscheidung. Liverpool griff über links an, von der Grundlinie wurde in die Mitte geflankt, wo Frimpong einen Kopfball perfekt platzierte und die Gäste zum vierten Mal jubeln ließ (51.). Von diesem Dämpfer ließ sich der LASK aber nicht unterkriegen. Zehn Minuten später zwang Danek Liverpools Schlussmann Alisson zu einer Parade (61.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später dann der Anschlusstreffer. Lang dribbelte auf die Verteidiger zu, spielte dann raus auf Dibango. Der passte in die Mitte zum gerade erst eingewechselten Ljubicic, der aus fünf Metern unten links einschoss (63.). Liverpool zog dann wieder etwas das Tempo an. Barcola erzielte nach feinem Angriff der Reds sein drittes Tor des Abends (66.), nach einem Fehler im Spielaufbau des LASK kam Liverpool über rechts zur Flanke, die Koumas ohne Probleme zum 1:6 verwertete (72.). Damit war die Messe gelesen, doch die Linzer bäumten sich nochmals auf. Sie eroberten nun ihrerseits den Ball am Sechzehner der Gäste, Dibango lief mit dem Ball auf Alisson zu und spielte mit Übersicht zu Florian Flecker, der per Kopf den zweiten Treffer der Athletiker erzielte (74.). Nur vier Minuten später war es abermals Flecker, der die Oberösterreich Arena, die sich stimmungstechnisch von ihrer besten Seite zeigte, zum Beben brachte. Nach einer Flanke von der linken Seite traf er diesmal mit dem Fuß mustergültig links unten ins Eck (78.). Danach passierte nicht mehr viel, Liverpool spielte die Partie kontrolliert zu Ende. Der LASK konnte sich bei seiner Heim-Premiere in der Königsklasse erhobenen Hauptes von den Fans verabschieden.

Tore: Ljubicic (63.), Flecker (74./78.)

Gelbe Karte: Elfadli

So spielte der LASK: Jungwirth – Andrade, Mbuyamba, Tornich – Dibango, Bogarde (62. Ljubicic), Schöpf (71. Elfadli), Danek, Jörgensen (46. Flecker) – Lang (82. Kane), Adeniran (71. Kalajdzic)

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Man hat gesehen, dass Liverpool über uns einzuordnen ist. Mit dem dritten Tor war klar, dass es schwierig wird, zurückzukommen. Trotzdem haben die Burschen nach der Pause alles versucht und drei Tore erzielt. Insgesamt war Liverpool aber zu gut. Das müssen wir anerkennen und aus diesem Spiel lernen.

Cheftrainer Didi Kühbauer

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