
15.1.2026
Zwei Siege im Testspiel-Doppel
Mit einer makellosen Testspielbilanz tritt der LASK am Freitag die Heimreise aus dem Trainingslager in Belek an. Nach dem 3:0-Erfolg über die Young Boys Bern bezwangen die Athletiker am Donnerstag zunächst den bulgarischen Tabellenzweiten ZSKA 1948 Sofia mit 2:1 (2:0), am Nachmittag legten die Schwarz-Weißen einen 4:1-Sieg über den polnischen Ligadritten Jagiellonia Bialystok nach.
Die erste Startelf des Tages war gespickt mit zahlreichen jungen Spielern wie Cheikne Kebe, Alpha Balde, Emmanuel Michael oder Angreifer Filip Perovic. Dessen ungeachtet versuchte der LASK, das Zepter gegen den Tabellenzweiten der höchsten bulgarischen Spielklasse in die Hand zu nehmen, und fand in Person von Perovic die erste Möglichkeit vor, der das Spielgerät jedoch über die Latte beförderte (14.). Auf der Gegenseite konnte sich Keeper Tobias Schützenauer auszeichnen, indem er aus kurzer Distanz gegen Kapitän Georgi Rusev parierte.
Nach einer halben Stunde erhöhten die Linzer den Offensivdruck und näherten sich dem ersten Treffer des Tages. Nach perfektem Chip von Perovic scheiterte Maximilian Entrup zunächst noch an der Latte (34.), zwei Zeigerumdrehungen später klingelte es dann erstmals: Abermals setzte Perovic seinen Sturmpartner in Szene, der den Ball vorbei am gegnerischen Keeper zum 1:0 ins Netz setzte. Nicht minder sehenswert das 2:0: Spieleröffnung LASK, die Linzer kombinierten sich schnörkellos nach vorne, Lukas Kacavenda tunnelte seinen Gegenspieler, ehe er platziert ins lange Eck einschob (39.).
Zur Pause brachte Trainer Didi Kühbauer Queyrell Tchicamboud ins Spiel, der sich auf der Achterposition einfand, während Christoph Lang eine Reihe weiter nach vorne rückte. Die Bulgaren nun mit den gefährlicheren Aktionen, etwa in Minute 53, als Schützenauer einen Maciel-Volley entschärfen musste. Auch gegen Brian Sobrero konnte sich der LASK-Goalie auszeichnen, einmal rettete die Latte. Auf der Gegenseite hätten Tchicamboud und Entrup in Form einer Doppelchance beinahe alles klargemacht, während ZSKA neun Minuten vor Schluss zum Anschlusstreffer kam: Den ersten Abschluss konnten die Athletiker noch abblocken, den Abpraller verwertete Sobrero mit dem ersten Kontakt (81.). Weil die Schwarz-Weißen nach einer Umschaltsituation durch den erneut eingewechselten Perovic nur die Stange trafen, blieb das Match bis zum Schluss eng, letztlich durften die Linzer aber über den zweiten Testspielsieg jubeln.
LASK – ZSKA 1948 Sofia 2:1 (2:0)
Susesi Luxury Resort, SR Abdullah Inal
Tore: 1:0 Entrup (36.), 2:0 Kacavenda (39.), 2:1 Sobrero (81.)
Aufstellung LASK: Schützenauer – Adeshina, Kebe (52. Midzic), Balde – Coulibaly (75. Perovic) – Flecker (K), Kacavenda, Lang, Michael – Entrup, Perovic (46. Tchicamboud)
Cheftrainer Didi Kühbauer zum ersten Spiel:
"Das Ergebnis ist natürlich sehr gut. Wir hatten eine sehr junge Mannschaft am Platz, die die Dinge gut gemacht hat. Natürlich ist noch Verbesserungspotenzial da, aber wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die in Bulgarien auf Platz zwei steht, deshalb bin ich schon zufrieden."
LASK in Torlaune
Testspiel Nummer drei in Belek bestritt eine völlig andere Elf, nämlich überwiegend jene, die vor der Winterpause auch in der Meisterschaft zumeist aufgelaufen war. Der LASK diktierte auch in dieser Partie das Spielgeschehen, kombinierte oftmals fein und präsentierte sich gegen den Ball sehr griffig. Das führte in Hälfte eins zu einer Reihe an guten Möglichkeiten, die erste vergab Krystof Danek per Kopf nach einer Bello-Flanke (12.). Mit einem Doppelschlag gingen die Athletiker schließlich in Führung: Sasa Kalajdzic, der schon gegen Bern zwei Scorerpunkte verbucht hatte, schickte Samuel Adeniran tief, der eiskalt zum 1:0 abschloss (19.). Nur wenige Augenblicke später setzte Sascha Horvath nach Bellos Ballgewinn zum Solo an und schlenzte das Leder nach kurzem Haken nach innen präzise ins Kreuzeck – ein sehenswerter Treffer!
In ähnlicher Tonart, wenn auch vorerst ohne weiteren Treffer, sollte es weitergehen. Kalajdzic scheiterte an der Latte (20.), George Bello verfehlte das Ziel mit seiner Direktabnahme knapp (30.), Kasper Jörgensen fand in Torhüter Slawomir Abramowicz seinen Meister (35.) und Adeniran verpasste nach Horvath-Vorlage einen Doppelpack (37.). Der Tabellendritte aus Polen kam zweimal gefährlich vors Tor von Lukas Jungwirth, einmal in Form eines direkten Freistoßes neben das Gehäuse und in Minute 28, als der Keeper einen Schuss ins lange Eck entschärfte.
Hälfte zwei begann ähnlich wie der erste Abschnitt, nur mit einem feinen Unterschied: Wieder Flanke Bello, Kopfball Danek, doch diesmal sprang der Ball von der Latte hinter die Linie – 3:0 (46.). Durch einen Handelfmeter kamen die Polen nach 56 Minuten etwas heran, Afimico Pululu verkürzte auf 1:3. Nur fünf Minuten später war der alte Abstand wiederhergestellt: Eine Umschaltaktion spielten die Linzer perfekt aus, Horvath schickte Adeniran, der das Leder ins lange Eck zimmerte – zugleich der Endstand im letzten Test in Belek, ehe der LASK am Freitag die Heimreise antritt.
LASK – Jagiellonia Bialystok 4:1 (2:0)
Maxx Royal Resort, SR Ibrahim Güner
Tore: 1:0 Adeniran (19.), 2:0 Horvath (20.), 3:0 Danek (46.), 3:1 Pululu (56./E.), 4:1 Adeniran (61.)
Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich, Andrade – Bogarde – Jörgensen, Danek, Horvath (K/85. Tchicamboud), Bello – Kalajdzic (78. Perovic), Adeniran
Cheftrainer Didi Kühbauer zum zweiten Spiel:
"Bis auf die ersten 20 Minuten haben wir ein sehr gutes Spiel gegen einen wirklich guten Gegner gezeigt. Wir waren in vielen Dingen klarer, haben es erneut in beide Richtungen sehr gut gemacht und das Spiel verdient gewonnen."
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