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13.9.2026

Niederlage im Topspiel

Nach 13 Spielen ohne Niederlage in der Bundesliga verlor der LASK in Graz gegen Sturm mit 1:2 (0:1). Die über weite Strecken besseren Linzer nutzten ihre Chancen nicht, während die Grazer defensive Nachlässigkeiten ausnutzten.

Der LASK startete gut ins Spiel, ein erster Angriff ging über die rechte Seite, doch Lang schoss nach flacher Flanke von Jörgensen drüber (2.). Die Linzer blieben danach die spielbestimmende Mannschaft, ohne zwingend gefährlich zu werden. Nach 13 Minuten zeigte Schiedsrichter Gishamer auf den Elfmeterpunkt, revidierte seine Entscheidung aber nach Intervention des VAR auf Freistoß für den LASK knapp außerhalb des Strafraums, der aber nichts einbrachte (13.). Kurz danach dann Freistoß auf der anderen Seite, wo Bogarde beinahe ins eigene Tor köpfte (16.). Die nächste Chance gehörte wieder den Athletikern, doch Danek schoss aus zentraler Position links vorbei (23.). Drei Minuten später dann die bis dahin größte Chance des Spiels, Sturms Jatta war allein vor Jungwirth durch, der seinen Schuss stark zur Ecke parierte (26.). 

Der LASK mit mehr Ballbesitz, aber ohne zündende Idee in der Offensive. Ein Distanzschuss von Bello ging drüber (33.). Im Gegenzug dann die Führung für die Grazer. Nach einem Zweikampf in der Hälfte der Steirer ging es schnell durchs Mittelfeld, Mamageishvili lief in den Linzer Strafraum, schlug einen Haken nach innen und schloss ins lange Eck ab (34.). Kurz vor der Pause drückte der LASK auf den Ausgleich. Usors Schuss wurde abgewehrt (43.), Mbuyambas Versuch wurde ebenfalls zur Beute des Grazer Keepers (45.). Mit dem Pausenpfiff fiel dann der Ausgleich. Nach einer Flanke köpfte ein Linzer Richtung langes Eck, der Ball wurde in die Mitte geklärt, wo Danek völlig freistehend zum Ausgleich einschoss (45. + 3).

LASK belohnt sich nicht

In Hälfte zwei zeigte sich ein ähnliches Bild. Die erste Chance gehörte diesmal Sturm, nach einem Freistoß ging der Kopfball jedoch drüber (50.). Sechs Minuten später der LASK, nach langem Einwurf wurde ein Distanzschuss von Bello abgeblockt (56.). Drei Minuten später dann die erneute Führung für Sturm. Nach einem langen Ball war sich die Hintermannschaft der Athletiker nicht einig, der eingewechselte Diakite war frei durch, überlupfte Jungwirth und schloss ins leere Tor ab (59.). 

Erneut steckten die Linzer nicht auf, fünf Minuten später hatten sie die Riesenchance zum Ausgleich aus wenigen Metern, doch die Grazer wehrten im Verbund ab (64.). Anschließend kehrte etwas Ruhe vor einer ereignisreichen Schlussphase ein. 

Moses Usor schoss einen Freistoß in die Mauer (82.). Drei Minuten später dann eine kurze Rudelbildung nach Foul des LASK, Kapitän Horvath sah die gelbe Karte (85.). Wenig später hatte Sturm die erste große Chance, den Deckel draufzumachen, doch Jungwirth hielt den LASK mit einer Glanztat im Spiel (88.). 

In der Nachspielzeit agierte der LASK in Unterzahl, nachdem George Bello nach einem Zweikampf nicht mehr weitermachen konnte, das Wechselkontingent aber bereits erschöpft war. Zudem gab es erneut Elfmeteralarm, nachdem Flecker im Strafraum etwas gestoßen wurde. Schiedsrichter Gishamer beurteilte den Zweikampf jedoch als regelkonform. In der letzten Minute hielt wieder Jungwirth stark (90. + 7), bevor in der Folge ein Grazer im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den Elfmeter schoss Kiteishvili jedoch über das Tor (90. + 8). So blieb es beim 1:2, die Serie des LASK von 13 Spielen in Folge ohne Niederlage in der Bundesliga ist damit gerissen.

Wir sind heute an uns selbst gescheitert. Wir haben viele leichte Fehler gemacht, mit denen wir Sturm Graz in die Karten gespielt haben. Wir waren heute die bessere Mannschaft, das bedeutet aber am Ende des Tages nicht immer, dass du gewinnen musst. Wir hätten diese Fehler verhindern sollen und vorne unsere Möglichkeiten einfach nicht genutzt. So ist es passiert, dass wir als Verlierer vom Platz gehen. Das Gute ist, dass wir das analysieren können – kaufen können wir uns davon aber nichts.

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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