
15.1.2026
Tagebuch aus Belek: Das war das Trainingslager 2026
Nur einen Tag nach dem Auftakt der Frühjahrsvorbereitung verabschiedete sich der LASK bereits Richtung Wärme: Das jährliche Trainingslager im türkischen Belek ruft, dort schwitzen die Athletiker bis 16. Jänner unter der Leitung von Cheftrainer Didi Kühbauer und dessen Trainerteam. Mit den Partien gegen YB Bern (10. Jänner) sowie ZSKA Sofia und Jagiellonia Bialystok (jeweils 15. Jänner) stehen in diesem Zeitraum auch drei Testspiele auf dem Programm. Wir versorgen euch wie gewohnt in Form eines Tagebuches mit allen Neuigkeiten von der türkischen Riviera.
Tag 10
Einmal noch alle Kräfte bündeln und den müden Beinen trotzen - unter diesem Motto stand Tag 10, zugleich der Abschluss des Trainingslagers an der türkischen Riviera. Alle 22 Feldspieler sollten noch einmal in den Genuss eines Einsatzes kommen, jene Mannschaft, die gegen den bulgarischen Tabellenzweiten ZSKA 1948 Sofia antrat, erwischte das Los des früheren Arbeitsbeginnes. Florian Flecker führte als Kapitän ein Team aufs Feld, das gespickt war mit jungen Talenten wie Alpha Balde, Cheikne Kebe oder Filip Perovic. Der Routinier stellte den Youngsters jedenfalls ein positives Zeugnis aus: "Ich bin sehr stolz auf die Burschen, jeder hat sich bis zum Schluss reingehaut", befand "Flecki" nach dem 2:1-Erfolg im auswärtigen Susesi Luxury Resort, bei dem Maximilian Entrup und Lukas Kacavenda mit zwei sehenswerten Treffern in Erscheinung traten.
Nicht lumpen ließen sich nachmittags auch jene Auserwählten, die sich dem Test gegen den polnischen Tabellendritten Jagiellonia Bialystok im wohlbekannten Maxx Royal Resort stellen durften, vielmehr hatten die Athletiker beim 4:1-Sieg offenkundig jede Menge Spaß am Toreschießen. "Wir haben die Umschalter richtig gut ausgespielt, defensiv sind wir wieder 'Bombe' gestanden", meinte ein zufriedener Kapitän Sascha Horvath, der selbst bei seinem Treffer zum 2:0 ein gehöriges Maß an Gefühl in seinem rechten "Zauberpatscherl" an den Tag legte. Ein perfekter Abschluss eines rundum gelungenen Trainingscamps, wie auch Doppelpackschütze Samuel Adeniran bestätigte - die schweißtreibenden Einheiten nahm der US-Amerikaner dem Trainerstab hingegen nicht übel:"Es war sehr, sehr intensiv, aber das Trainerteam hat einen guten Plan zusammengestellt, um uns nach der Pause wieder in Form zu bringen. In der Vorbereitung muss man sehr hart arbeiten. Wir wissen, dass wir ein schwieriges Spiel gegen Blau-Weiß Linz vor uns haben, dafür müssen wir bereit sein." Sprachs und verabschiedete sich zunächst Richtung Hotel und später zum gemeinsamen Mannschaftsabend, den sich die Protagonisten nach zehn Tagen knochenharter Arbeit redlich verdient hatten.
Während die Schwarz-Weißen am Freitag den Rückflug ins nach wie vor winterliche Österreich antreten und sich bis Montag erholen dürfen, heißt es nun auch von unserem Tagebuch Abschied nehmen. Zu einem durchaus adäquaten Zeitpunkt, stößt der Autor dieser Zeilen doch in seiner Kreativität langsam, aber sicher gleichfalls an seine Grenzen.
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Tag 9
Noch sind die Koffer nicht gepackt, nichtsdestotrotz biegt das Trainingslager in Belek langsam, aber sicher auf die Zielgerade ein. Mit dem letzten Training machten die Athletiker das Dutzend voll, Einheit Nummer zwölf beinhaltete unter anderem Standardsituationen sowie taktische Abläufe im Hinblick auf das finale Testspiel-Doppel zum Abschluss am Donnerstag. Sehr zum Wohlgefallen von Trainer Didi Kühbauer, dessen Resümee nach neun Tagen überaus positiv ausfiel: "Aufgrund der Witterung sind wir echt happy, dass wir hier sein können. Wir hatten perfekte Bedingungen und konnten viele technisch-taktische Übungen durchführen. Dadurch sind wir alle sehr zufrieden." Auch das Engagement seiner Schützlinge behagte dem LASK-Coach. "Die Jungs haben wunderbar mitgezogen, wobei ich auch nicht von etwas anderem ausgegangen wäre. Im Großen und Ganzen war es ein richtig gutes Trainingslager."
Ein Eindruck, den die Linzer auch in den beiden abschließenden Tests erwecken möchten. Am Vormittag (9.00 Uhr MEZ) wartet das Aufeinandertreffen mit dem bulgarischen Erstligisten und aktuellen Tabellenzweiten ZSKA 1948 Sofia, Match Nummer zwei bestreiten die Athletiker um 13.30 Uhr MEZ (jeweils im Livestream auf unserer Website) gegen den Tabellendritten der polnischen Ekstraklasa, Jagiellonia Bialystok. Nicht mit dabei ist Moses Usor wegen einer Vorsichtsmaßnahme nach muskulären Problemen. Aufgrund der besseren Behandlungsmöglichkeiten ist er nach Österreich zurückgereist und soll zeitnah wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Um sich nach dem 3:0 gegen die Young Boys Bern am Donnerstag erneut von einer mustergültigen Seite zu präsentieren, frönten die Schwarz-Weißen am zweiten und letzten freien Nachmittag noch einmal diversen Regenerationsmaßnahmen sowie vereinzelt gemütlichen Freizeitaktivitäten. Wizard stand dabei hoch im Kurs, ein Kartenspiel, bei dem so mancher Profi versteckte Talente zum Vorschein brachte. Als besonders hart im Nehmen erwies sich hingegen das Duo Lukas Jungwirth und Christoph Lang, das dem Anblick des Meeres nicht widerstehen konnte und sich kühn in die Fluten warf. Angesichts der herrschenden Wassertemperatur von knapp 19 Grad schienen da selbst die winterlichen Verhältnisse in der Heimat überschaubar. Der Betreuerstab widmete sich derweil schon wieder der Matchvorbereitung. "Wir spielen gegen zwei gute Gegner. Ich möchte schon Dinge sehen, die wir in den letzten Monaten trainiert haben. Und es muss uns jeder Spieler das Gefühl geben, dass man auf ihn setzen kann. Diesen Eindruck hatten wir aber ohnehin immer", betonte Kühbauer.
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Tag 8
Pünktlich zum imaginären Krähen des Hahns enthüllten zwei LASK-Profis das Geheimnis des Vorabends: George Bello und Melayro Bogarde war es vorbehalten, in die Rolle der Social-Media-Administratoren zu schlüpfen und die schwarz-weißen Anhänger durch Tag acht zu führen. Eine wohlbedachte Entscheidung, wie sich herausstellte, wusste das Duo doch abwechslungsreiche Einblicke in den Alltag in Belek stets mit der nötigen Prise Humor zu vereinen. Zumindest, solange kein Wettbewerb auf dem Spiel stand, doch dazu später mehr. Schon bei der ersten Mahlzeit erwiesen sich die beiden als Brüder im Geiste, unterschied sich der Frühstücksteller mit Brot, Eiern und frischen Früchten sowie einem Glas Apfelsaft doch nur marginal. Während die Begutachtung der Aktivierungsübungen des Kollegen Danek zufriedenstellend ausgefallen war, hatte es den Zweien ein Mini-Shuttle angetan, um den eigentlich überschaubaren Weg zum Trainingsplatz zu bewältigen. Nur zu Kamerazwecken, versteht sich, jedoch nicht ohne zuvor des Zeugwarts Urteil über die örtlichen Gegebenheiten einzuholen. "Wir haben Top-Bedingungen, super Wetter, einen super Platz", gab dieser sogleich grünes Licht für Training Nummer zehn.
Die Vormittagseinheit ließ George und Mela freilich keinen Spielraum für Content-Produktion. Rondos und ein Elf gegen Elf sollte die inhaltliche Arbeit weiter vorantreiben und zugleich die Spieler einmal mehr an ihre Grenzen und darüber hinaus beordern. Garniert wurde das Ganze mit einem Kopfball-Wettbewerb als Auflockerung zum Abschluss. Von Lockerheit konnte bei unseren beiden Hauptprotagonisten jedoch keine Rede sein, vielmehr orteten sie in ihrem letzten Platz und damit verbundener Einzahlung in die Mannschaftskassa ein abgekartetes Spiel. "Das war unfair, wir haben das erste Tor erzielt." Irrtum, die Antwort des Trainers fiel eindeutig aus, die Bellogarde'schen Beschwerden ließen Didi Kühbauer kalt: "Sie sind für ihre Überheblichkeit vom lieben Gott bestraft worden. Sie meinten, sie wären die Ersten gewesen, aber nur, wenn man die Tabelle von der anderen Seite anschaut. Sie sind Letzter geworden und mussten einzahlen, darüber habe ich mich riesig gefreut," befand der Coach mit einem Augenzwinkern.
Der Ärger sollte rasch verrauchen, wie eine kurze Tanzeinlage auf dem Weg vom Mittagessen Richtung Zimmer belegte, ehe es am Nachmittag ein weiteres Mal auf das Fußballergrün ging - Trainingseinheit Nummer elf in Belek. Auf den Trainingsplan schafften es neben dem obligatorischen "Hösche" hochintensive Rondoformen, dazu gesellten sich taktische Abläufe inklusive zahlreicher Torabschlüsse. Der finale Wettkampf durfte auch zur zweiten Tageshälfte nicht fehlen: Jung gegen Alt hieß das Duell diesmal, wobei sich George Bello und Melayro Bogarde jeweils im Team der Routinierten wiederfanden. Besagte Erfahrung dürfte dieser Truppe letztlich wohl auch zum Triumph verholfen haben, womit der Tag auch für das frischgebackene Social-Media-Duo mit einem Erfolgserlebnis endete.
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Tag 7
In alter Frische und vor Tatendrang sprühend meldeten sich die Athletiker Montagfrüh zurück, um am siebenten Belek-Tag das Energielevel wieder entsprechend hochzufahren und die bevorstehende Doppel-Einheit - die Nummern acht und neun, wohlgemerkt - in Angriff zu nehmen. Frühstück, Gesundheits-Fragebogen und CK-Messung mit Athletikcoach Leopold Angerer erfolgreich gemeistert, tönte bereits die wohlbekannte Stimme Ralf Neumanns aus dem Gym des Hotel Maxx Royal. "Zehn Minuten für euch zum Einbewegen, Cardio, Rolle, was ihr braucht. Und dann ein kurzer Teil zusammen", erklärte der Reha-Trainer den nun folgenden Aktivierungspart für die Schwarz-Weißen, die sich anschließend am nach wie vor satten Grün des Trainingsfeldes wieder vollumfänglich verausgaben durften.
Passend zu den wiederaufgeladenen Akkus der Spieler beendete auch die Sonne ihr zwischenzeitliches Versteckspiel und wagte sich zwischen vereinzelten Wölkchen hervor, während es am Platz über 90 Minuten ohnehin heiß hergehen sollte. Eine Turnierform hatte das Trainerteam unter anderem für den Vormittag auserkoren, freilich nicht, ohne das Siegerteam in Form eines Jubelfotos entsprechend zu würdigen (siehe Titelbild). Siegermentalität erforderte unterdessen auch das Nachmittagsprogramm. Athletik war wieder einmal angesagt, zwei Gruppen schufteten abwechselnd im Gym sowie im Nebenraum in Form eines Zirkeltrainings. Erneut eine Sache für Leopold Angerer und Ralf Neumann, deren strenge Aufsicht nichts dem Zufall überließ und einmal mehr dafür sorgte, dass sich die Abendaktivitäten vorrangig um regenerative Maßnahmen wie Sauna, Massagen und, nicht zu vergessen, ausreichend Schlaf, drehten. Tag 8 und damit die nächste Doppeleinheit soll schließlich nicht minder energiegeladen gestartet werden - Selbiges gilt übrigens für den geplanten Takeover, im Zuge dessen zwei LASK-Profis (Namen sind der Redaktion bekannt) für unseren Instagram-Kanal durch den Tag führen werden.
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Tag 6
Endlich ausschlafen! Nach dem kräftezehrenden 120-Minuten-Test gegen die Young Boys Bern ertönte der frühmorgendliche Klang des Weckers erst eine Stunde später. Sieben Einheiten plus Spiel hatten die Athletiker zu diesem Zeitpunkt in den Beinen, eine Liste, die in den kommenden Tagen noch einigen Zuwachs erhalten wird. Dementsprechend hieß es ausnahmsweise, dem Sonntag alle Ehre zu machen und die Akkus wieder aufzuladen.
Der längst geübte Gang ins Gym diente diesmal ausschließlich Recovery-Zwecken, Gleiches galt für den Weg Richtung Trainingsplatz, wo lockeres Auslaufen angesagt war. Noch ungewohnter gestaltete sich die zweite Tageshälfte: Der erste freie Nachmittag rief! So mancher Profi nutzte die Gunst der Stunde, um die Stadt ein wenig zu erkunden, die Mehrheit zollte jedoch den Anstrengungen der vergangenen Tage Tribut und genoss ausschließlich die Vorzüge des Relaxierens. Ein Umstand, der auch gewisse Auswirkungen auf die Länge des heutigen Tagebucheintrages nach sich zieht - ganz im Gegensatz zu Tag 7, der wieder volles Programm parat hält.
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Tag 5
Lieber spielen oder trainieren? Die Antwort auf diese Frage dürfte wohl bei ziemlich allen Profis ähnlich ausfallen. Dementsprechend rasch wich der Hauch von Müdigkeit zur Halbzeit im Trainingslager der Vorfreude auf die erste Gelegenheit im neuen Jahr, den Wettkampfmodus zu aktivieren. Tag fünf in Belek stand demnach ganz im Zeichen des Testspiels gegen die Young Boys Bern, seines Zeichens 17-facher Schweizer Meister, der bereits kommenden Samstag den Ligabetrieb wieder aufnimmt.
Dem späteren Programmpunkt wurde vormittags Rechnung getragen, weshalb sich die erste Einheit des Tages auf Rondos und Standardsituationen beschränkte. Zumal man sich mit den üblichen 90 Minuten nicht begnügen wollte, die Spielzeit von 2 x 60 Minuten sollte einem Gros der Protagonisten zu ausreichend Einsatzminuten verhelfen. Sämtliche 23 Feldspieler sowie zwei Torhüter durften sich letztlich beweisen und waren Teil eines starken Auftrittes, dem selbst die Rückkehr des Regenwetters nichts anhaben konnte. "Es war ein sehr guter Test für uns gegen einen richtig guten Gegner", hatte Trainer Didi Kühbauer wenig auszusetzen, ohne die notwendige Bescheidenheit im Nachsatz zu verabsäumen: "Aber auch nicht mehr."
Angreifer Sasa Kalajdzic zog es die Mundwinkel ebenfalls nach oben, kein Wunder, durfte er doch neben seinem Assist zum 1:0 für Sturmpartner Moses Usor nach Vorlage Desselben über seinen Premierentreffer im schwarz-weißen Trikot jubeln. "Das Resultat ist sehr gut, die Leistung war in beiden Halbzeiten auch gut", befand der der Zwei-Meter-Hüne nach einem rundum gelungenen Test, dem eines freilich nicht fernbleiben durfte: ein gemeinsames Gruppenfoto getreu dem Motto "Young Boys und der ASK", sinnbildlich für die langjährige Fanfreundschaft der beiden Traditionsvereine.
Tag 4
So manch sehnsüchtiger Blick Richtung türkische Riviera ließ sich an jenem Freitag wohl nicht verhehlen: Während in der oberösterreichischen Landeshauptstadt der hiesige Winter wütete und ein mittleres Schneechaos verursachte, lachte rund 1850 Kilometer Luftlinie entfernt die Sonne vom strahlend blauen Himmel und den Schwarz-Weißen ins Gesicht. So geschehen während des Vormittagstrainings am vierten Tag, immerhin bereits Einheit Nummer fünf in Belek. Von Urlaubsfeeling oder Sonnenbädern konnte freilich keine Rede sein, schufteten die Linzer Athletiker doch munter weiter. Erst beim Aktivieren im Gym, dann beim Warm-up am Nebenfeld und schließlich in einer ausgiebigen Einheit auf dem nach wie vor bestens bespielbaren Untergrund, dem selbst der leicht übertriebene Wolkenbruch des Vortages nichts anhaben konnte.
Inhaltlich stand zunächst ein mannschaftstaktischer Teil im Elf gegen Elf auf dem Geheimzettel von Didi Kühbauer, ehe nach temporeichem Zwischenpart im Drei gegen Zwei Defensive und Offensive in separaten Gruppen spezifisch werkten. Da genossen Maximilian Entrup, Sasa Kalajdzic und Co. sogar das anschließende Eisbad zu Regenerationszwecken. Kein Wunder, bot der Trainingsplan doch auch nachmittags keine Gelegenheit zum Verschnaufen: Ein weiteres Mal rief das Gym, in zwei Gruppen wurde im athletischen Bereich gearbeitet. Danach war endgültig Regeneration angesagt - halt, zuvor brannte noch eine wichtige Frage der Woche unter den Fingernägeln: Mit wem teilen die Spieler ihr Zimmer und aus welchem Grund? In der aktuellen Instagram-Story lüften die Profis das Geheimnis. Dabei kommt auch ans Tageslicht, dass Moses Usor offenbar Melayro Bogarde kurzerhand durch Emmanuel Michael ersetzte, während Andres Andrade sich über derartige Späße nicht den Kopf zerbrechen muss.
Nachdem alle Unklarheiten beseitigt werden konnten, gilt der volle Fokus nun dem ersten Test der Frühjahrsvorbereitung, der am Samstag gegen den 17-fachen Schweizer Meister Young Boys Bern ansteht. Und damit gegen einen Klub, mit dem den LASK seit vielen Jahren eine Fanfreundschaft verbindet. Kleine Notiz am Rande: Die bisher einzigen Pflichtspielduelle gingen 1982 im Intertoto-Cup über die Bühne, damals gewannen die Athletiker auswärts mit 2:0, ehe sich die Berner im Rückspiel am LASK-Platz mit 3:0 durchsetzten. Das Spiel wird ab 13:00 Uhr MEZ via Livestream auf unserer Website übertragen.
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Tag 3
Wenig überraschend bildete auch am dritten Tag der Gang in den Speisesaal die erste nennenswerte Aktivität, gepaart mit dem täglichen Beantworten des Fragebogens über den persönlichen Gesundheitszustand. Die übliche Aktivierungseinheit mit Bravour gemeistert, lockte bereits der Duft des einmal mehr perfekt gepflegten Rasens auf dem Trainingsfeld, wo das Trainerteam den Profis in den kommenden eineinhalb Stunden den Schweiß ins Gesicht treiben sollte. Dafür sorgten unter anderem ein Zonenspiel sowie eine hochintensive Umschaltspielform mit Wettkampfcharakter - nicht ohne gesunde Prise an Emotionen, versteht sich. Im Kampf um den begehrten Platz auf dem Siegerfoto sollten sich am Ende gleich zwei Teams auf besagtes Bild reklamieren, löste doch der vermeintliche Triumph des jeweiligen Konkurrenten Unzufriedenheit mit den Unparteiischen am Feld aus.
Das einmal mehr köstliche Mittagessen vermochte die Gemüter jedoch rasch zu beruhigen, wie auch Kapitän Sascha Horvath feststellte: "Die Bedingungen hier sind überragend, das Essen ist sehr lecker, es fehlt an nichts. Wir sind extrem glücklich, dass wir in so einem Hotel sein dürfen." Einheit Nummer zwei fiel allerdings ein wenig verkürzt aus, plötzlich aufkommender Starkregen und heftige Windstöße erklärten das Nachmittagstraining etwas früher als geplant für beendet. Den immer schwerer werdenden Beinen tat dies aber keinen Abbruch. "Wir trainieren sehr viel, haben nicht viel Freizeit, aber das gehört dazu im Trainingslager. Wir versuchen, die Fitness weiter zu schärfen, und sind auf einem guten Weg. Jeder macht mit, auch die jungen Spieler, ich bin sehr zufrieden", fiel das Horvath'sche Fazit nach Tag drei durchwegs positiv aus.
Tag 2
Mit einem nahrhaften Frühstück eröffneten die LASK-Kicker den ersten vollen Tag an der südlichen Mittelmeerküste. Weil auch in Belek der frühe Vogel den Wurm fängt, bat das Trainerteam um Athletikcoach Leopold Angerer die Mannschaft bereits um kurz nach 9.00 Uhr zum Aktivieren ins Gym, das topmoderne Geräte von Team Partner Technogym zu bieten hatte. Die Bedingungen am bestens präparierten Trainingsfeld glichen einem englischen Rasen, dementsprechend intensiv ging es in der ersten Einheit im Trainingslager mit Ball zur Sache. Aufwärmen, das obligatorische "Hösche" und diverse Spielformen standen am Vormittag bei angenehmen Temperaturen von rund 16 Grad auf dem Programm, garniert von einem abschließenden Lattenschießen, welches die fünf Verlierer, über die wir den Mantel des Schweigens hüllen, zur Kasse bat.
Während herzliche Geburtstagsglückwünsche an Jubilar Christoph Lang ebenso wenig fehlen durften, wie ein sportlergerechtes Mittagessen, waren die Reaktionen über das anstehende Nachmittagsprogramm bis dato nicht überliefert: Aufgeteilt in zwei Gruppen, werkten die einen im Gym, die anderen durften in Form von Lauftests ihren Fitnesszustand unter Beweis stellen, ehe getauscht wurde. Als besonders unermüdlich erwiesen sich dabei die Gewinner Krystof Danek und Kasper Jörgensen, doch auch Torhüter Tobias Schützenauer war der verdiente Applaus angesichts seiner persönlichen Bestleistung gewiss. Das Abendessen dürfte den 27 Spielern ob des harten Tages besonders gemundet haben.
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Tag 1
Während hierzulande der strenge Frost Einzug hält, verwehrte die Mehrheit des rund 45-köpfigen LASK-Trosses der Winterjacke die Aufnahme ins Gepäck für den Flieger Richtung türkische Riviera, wo angenehme Temperaturen um die 18 Grad lockten. Auch deshalb herrschte prächtige Stimmung unter jenen 27 Kaderspielern, welche die Reise antreten durften und intensiven zehn Tagen entgegenblickten. Mit dem Mannschaftsbus sowie zwei Kleinbussen starteten die Athletiker den Trip am frühen Vormittag, die erste Zwischenstation führte von der Raiffeisen Arena zum Flughafen Wien Schwechat, wo man pünktlich am frühen Nachmittag gen Antalya abhob. Freilich nicht, ohne sich zuvor das Vorrecht auf einen Fensterplatz auszuspielen, inklusive eines emotionalen Jubelausbruches von Melayro Bogarde nach dessen Triumph im Schere-Stein-Papier über Teamkollege Moses Usor.
Komplikationslos sollte sich der rund zweieinhalbstündige Flug gestalten, Gleiches galt für die Fahrt zum aus dem Vorjahr liebgewonnenen Hotel Maxx Royal in Belek, welches man um knapp 20.00 Uhr, die Zeitverschiebung von zwei Stunden bereits inbegriffen, erreichte. Das anschließende Abendessen stellte das letzte Highlight des ansonsten unspektakulären Anreisetages dar, während nun eineinhalb Wochen voller Schweiß, harter Arbeit und intensiver Trainingseinheiten auf dem Platz bevorstehen.

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