
20.8.2026
LASK verliert Play-off Hinspiel
Der LASK verliert das Hinspiel des Champions League Play-off gegen Celtic Glasgow im Celtic Park mit 3:0 (2:0). Beim über weite Strecken couragierten Auftritt der Linzer bestrafen die Schotten die wenigen Fehler eiskalt, offensiv waren die Athletiker im Pech.
Beinahe hätte der LASK den perfekten Auftakt erwischt. Nachdem die Linzer angestoßen hatten schlug Andrade einen langen Ball perfekt auf Usor, der denselben traumhaft im Tor unterbrachte, jedoch aus Abseitsposition gestartet war (1.). Nur zwei Minuten später dann eine ähnliche Situation, diesmal war es Adeniran, der frei durch war, jedoch am Tor vorbeischoss, er war ebenfalls aus abseitsverdächtiger Position auf Sinisalo im Kasten zugelaufen (3.). Fünf Zeigerumdrehungen später musste Lukas Jungwirth erstmals eingreifen, er hielt den Ball sicher (8.).
Danach beruhigte sich das Geschehen am Platz etwas, Celtic Glasgow mit deutlich mehr Ballbesitz, jedoch ohne zündende Idee gegen die gut organisierte Linzer Defensive. Im Gegenteil, die Athletiker ihrerseits mit zwei Abschlüssen, die zur Beute von Sinisalo wurden (11./13.). Auf zehn ereignisarme Minuten folgten zehn bittere aus Sicht des LASK. Nach einer Flanke von links geriet der Versuch zu klären zu kurz, fiel direkt vor die Füße von Nygren, der aus etwa 16 Metern zentraler Position direkt abzog und traumhaft in den Winkel traf (26.). Wenige Minuten später dann der vermeintliche Ausgleich, doch Adeniran stand bei seinem Kopfballtreffer einen Schritt im Abseits (33.). Wiederum fünf Minuten danach patzten die Linzer im Spielaufbau, Celtic über links, der Ball kam zu Duran, der ähnlich wie zuvor Nygren direkt abzog und traf (38.).
LASK bemüht, Celtic trifft erneut
Die zweite Hälfte startete mit zehn Minuten offenem Schlagabtausch und wechselndem Ballbesitz, in denen sich zunächst keine Mannschaft eine klare Torchance erspielen konnte. Dann war der LASK im Glück, als ein abgefälschter Schuss an die Stange ging, die das 0:3 aus Linzer Sicht verhinderte (56.). Wenige Minuten später die Athletiker dann glücklos, nachdem sich Moses Usor im Strafraum mit schönem Haken durchsetzen konnte, wurde sein Schuss vom Glasgower Torhüter stark pariert (62.). Nur fünf Minuten danach fiel dann doch das dritte Tor der Schotten. Nach einem schön aufgebauten Angriff entwischte Duran der Linzer Hintermannschaft, wurde mustergültig bedient und schloss innerhalb des Strafraums platziert ins linke obere Eck ab (67.).
Danach war das Spiel entschieden, wenngleich sich der LASK nicht aufgab und beständig versuchte, nach vorn zu spielen. Klare Tormöglichkeiten erspielte sich keines der beiden Teams mehr, bei den Athletikern fehlte entweder die letzte Präzision, oder es war ein schottisches Bein dazwischen. Celtic hingegen verwaltete das Ergebnis abgebrüht, spielte seine Angriffe aber nicht klar genug aus. So blieb es beim 0:3 aus Sicht des LASK, das Rückspiel um den Einzug in die Champions League Ligaphase findet am kommenden Dienstag, 25. August, in Linz statt.
Gelbe Karte: Jörgensen
So spielte der LASK: Jungwirth – Andrade, Tornich, Mbuyamba – Bello, Horvath (K), Ljubicic, Jörgensen – Usor (74. Lang), Adeniran, Danek (65. Schöpf)
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Es war ein sehr komisches Spiel. Vom Resultat her haben wir 3:0 verloren, aber grundsätzlich war es fast unmöglich, hier kein Tor zu erzielen beziehungsweise drei zu bekommen. Ich denke, wir haben das Spiel aufgrund von Kleinigkeiten unsererseits verloren. Zwei unglaublich gute Schüsse haben uns in Rückstand gebracht. Die Jungs haben sich viele Möglichkeiten erarbeitet, aber keine Effizienz gezeigt. Das hat Celtic heute gemacht und dadurch konnten sie das Spiel 3:0 für sich entscheiden. Es ist schade.
Cheftrainer Didi Kühbauer
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