GEPA 20260920 101 148 0025

20.9.2026

Enttäuschendes Remis in Hartberg

Die fünfte Auswärtspartie in Folge endete für den LASK enttäuschend. Beim 3:3 (0:2) in Hartberg führte man zweimal mit zwei Toren Differenz, brachte sich mit eigenen Fehlern aber um die drei Punkte.

Erwartet spielbestimmend starteten die Athletiker in die Partie, nach einer Ecke kam Bello zum Distanzschuss, der aber neben das Tor ging (6.). Nur eine Minute später dann die frühe Führung für den LASK. Nach einem Einwurf spielte Ljubicic auf Kapitän Sascha Horvath weiter, der seinen Körper gut einsetzte und den Ball im Zweikampf behauptete. Aus gut 20 Metern zog er ab und traf links unten ins Eck (7.). Im Anschluss ließen die Linzer etwas nach, Hartberg konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Die beste Chance bot sich nach einem Konter, den die Steirer aber nicht gut zu Ende spielten (13.). In der Folge flachte die Partie etwas ab. Die nächste Chance gab es gut zehn Minuten später wieder für den LASK. Lang spielte auf Usor, der im Strafraum am Hartberger Torhüter scheiterte (26.). Vier Minuten später konnten die Linzer dann erhöhen. Nach Vorarbeit von Horvath kam Lang aus zentraler Position vor dem Strafraum zum Schuss, der links unten einschlug (30.). Das sollte die letzte gefährliche Aktion auf beiden Seiten vor der Pause gewesen sein. Zwei Eckbälle der Linzer erzeugten keine Gefahr (33./40.).

Fehler bringen Hartberg zurück ins Spiel

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte es gleich eine kalte Dusche für den LASK. Wenige Sekunden waren gespielt, da bekam der eben erst eingewechselte Radulovic über rechts den Ball. Sein Abschluss landete rechts unten im Tor, Jungwirth hatte keine Abwehrchance (46.). Die Athletiker ließen sich davon zunächst nicht beirren, mehrere Standardsituationen erzeugten aber keine Gefahr für die Hartberger Hintermannschaft (48./52./54./55./56.). Mit dem nächsten kontrollierten Angriff stellten die Linzer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Der LASK kam über links mit George Bello. Er flankte auf Andres Andrade, der in Stürmermanier innerhalb des Strafraums vollendete (58.). Danach hatten die Schwarz-weißen weiterhin die Kontrolle über das Spiel, Fleckers Schuss nach Vorarbeit von Ljubicic wurde von Pecsi gehalten (65.). Drei Minuten später dann ein dreifacher Wechsel beim LASK, unter anderem wurde Samuel Adeniran eingetauscht. Der Stürmer feierte mit Maske sein Comeback nach der im Rückspiel gegen Celtic erlittenen Gesichtsverletzung (68.). Wenig später hatte Robert Ljubicic die große Chance aufs vierte Tor, doch er schoss aus kurzer Distanz in Rücklage knapp drüber (71.). Das sollte sich postwendend rächen. Nach einem Fehlpass direkt in den Fuß von Radulovic schloss dieser trocken zum erneuten Anschlusstreffer ab (72.). Die Hartberger witterten nun ihre Chance, die Partie auszugleichen. Kurze Zeit später gelang ihnen dies auch. Erneut war es ein Angriff über rechts, der nicht gut verteidigt wurde. An dessen Ende kam Jed Drew im Strafraum an den Ball, Jungwirth war dran, konnte den Ball aus kurzer Distanz aber nicht mehr entscheidend ablenken (77.). In der Schlussphase versuchte der LASK nochmals, die Begegnung siegreich zu gestalten, es gelang jedoch kein gefährlicher Angriff mehr.

Tore: Horvath (7.), Lang (30.), Andrade (58.)

So spielte der LASK: Jungwirth – Andrade, Mbuyamba, Tornich (68. Freckleton) – Bello, Bogarde (83. Danek), Ljubicic, Horvath (K) (68. Schöpf), Flecker – Lang (68. Adeniran), Usor (46. Kalajdzic)

Ich denke, wir haben uns heute selbst geschlagen – nicht, dass wir verloren hätten, aber du hast hier eigentlich alles unter Kontrolle und gehst mit einem 2:0 in die Pause. Hartberg war bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich kaum existent. Dann gehst du mit dem Ziel in die zweite Hälfte, schnell das 3:0 zu machen. Leider haben wir dann, speziell in der zweiten Halbzeit, einen zu schlechten Fußball gespielt und drei Tore kassiert. Es ist, lieb ausgedrückt, sehr schade, ohne da jetzt andere Worte verwenden zu wollen.

Cheftrainer Didi Kühbauer

Galerie