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14.2.2026

LASK-Minute-Ausgleich in packendem OÖ-Derby

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Die Serie geht weiter! Mit dem Ausgleichstreffer in der 103. Spielminute bescherte Moses Usor dem LASK in einem rassigen und spannungsgeladenen OÖ-Derby bei der SV Ried in allerletzter Sekunde einen Punkt. Durch das 1:1-Unentschieden vor 7.300 Zuschauern in der BWT Oberösterreichische Arena blieben die Athletiker auch im 13. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen.

Neuzugang Xavier Mbuyamba gab im Innviertel sein Startelfdebüt für die Athletiker, der Abwehrspieler ersetzte den angeschlagenen Keba Cisse. Das Match lieferte in seiner Charakteristik zunächst wenig Überraschendes. Wie erwartet, prägten hohe Intensität, viele Zweikämpfe und zweite Bälle das Geschehen, ebenso wie eine Reihe von Standardsituationen. Aus dem Spiel heraus ergaben sich wenig Torszenen, beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Der LASK kam durch einen abgefälschten Horvath-Schuss zu einer Möglichkeit (12.), auf der Gegenseite scheiterte Jonas Mayer aus kurzer Distanz an Goalie Lukas Jungwirth (25.).

Wie sollte es anders sein, resultierte der erste Treffer des Tages aus einem ruhenden Ball. Eine Freistoßflanke in die Box köpfelten die Linzer in die Mitte, die anschließende Direktabnahme von Antonio Van Wyk fand den Weg ins rechte untere Eck – 0:1 nach 35 Minuten. Eine weitere Standardsituation führte auf der anderen Seite beinahe zum Ausgleich, doch die Stange stellte sich der Hereingabe von Horvath in den Weg. Im postwendenden Konter rettete Jungwirth in höchster Not und bewahrte die Athletiker vor einem weiteren Gegentreffer.

Elfmeter in der 103. Minute

In Hälfte zwei kurbelten die Schwarz-Weißen ihre Offensivbemühungen gehörig an und erzeugten von Beginn an Druck in Richtung Rieder Tor. Das spiegelte sich in einer Reihe an gefährlichen Abschlüssen wider: Einen Versuch von Horvath blockten die Innviertler einmal mehr entscheidend (48.), jener von Jörgensen verfehlte ebenso sein Ziel (51.). Höchstens Millimeter fehlten vier Minuten später, als Mbuyamba aus kurzer Distanz das Leder an die Latte knallte – bereits der zweite Aluminiumtreffer auf Seiten der Schwarz-Weißen an jenem Nachmittag.

Während die Rieder einmal nach einer Umschaltmöglichkeit durch Nicolas Bajlicz zum Abschluss kamen, ging es auf der anderen Seite in oben besagter Tonart weiter: Jörgensen traf in Minute 63 nur das Außennetz, Samuel Adeniran scheiterte an Keeper Andreas Leitner (72.). Trainer Didi Kühbauer brachte für die Schlussoffensive frisches Personal und Moses Usor, Christoph Lang sowie Krystof Danek ins Spiel. Und die Linzer warfen auch am Rasen nochmal alles nach vorne, die siebenminütige Nachspielzeit verlieh neue Hoffnung. Dann die entscheidende, letzte Aktion: Nach einem Corner klärte ein Rieder den Ball mit der Hand, Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca zeigte nach Ansicht der TV-Bilder auf den Punkt! Bereits in der 103. Minute übernahm Usor die Verantwortung – und schoss zum umjubelten 1:1-Ausgleich ein! In letzter Sekunde setzte der LASK damit seine Serie an ungeschlagenen Spielen auch im Innviertel fort.

SV Ried – LASK 1:1 (1:0)
BWT Oberösterreichische Arena, 7300 (ausverkauft), SR Christian-Petru Ciochirca
T
ore: 1:0 Van Wyk (35.), 1:1 Usor (103./E.)
Gelbe Karten:
Bajlicz, Mayer, Steurer, Rasner; Bogarde, Kacavenda, Mbuyamba

Aufstellung LASK: Jungwirth – Mbuyamba, Tornich, Andrade – Jörgensen, Bogarde, Horvath (K/73. Lang), Bello – Danek (77. Kacavenda) – Adeniran (73. Usor), Kalajdzic

Wir haben von Beginn an ein Spiel gesehen, das wir so erwartet hatten. Eine Niederlage hätte heute sehr wehgetan, weil es dem Spiel nicht entsprochen hätte. Speziell in der zweiten Hälfte waren wir die bessere Mannschaft und hätten den Ausgleich schon früher erzielen müssen. Ich muss der Mannschaft aber ein Lob aussprechen, dass sie immer in der Spur geblieben ist. Die Mentalität und die Moral waren bemerkenswert.

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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