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19.4.2026

Punkteteilung nach starkem LASK-Auftritt

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Mit einem 1:1-Unentschieden vor ausverkauftem Haus in der Raiffeisen Arena endete das Schlagerspiel der 27. Runde zwischen dem LASK und dem SK Sturm Graz. Nach einem frühen Rückstand durch einen Elfmeter von Otari Kiteishvili (10.) spielten die Athletiker groß auf und belohnten sich nach 68 Minuten durch den Ausgleich von Sasa Kalajdzic. Die Torschussbilanz lautete am Ende 28:4 zugunsten der Linzer.

Zum dritten Mal in Folge schickte LASK-Trainer Didi Kühbauer die gleiche Startformation aufs Feld. Diese musste nach zehn Minuten einen frühen Dämpfer hinnehmen. Schiedsrichter Walter Altmann wertete einen Zweikampf von Ismaila Coulibaly im Strafraum als Foul und blieb auch nach Ansicht der TV-Bilder bei seiner Entscheidung. Den Elfmeter verwandelte Otari Kiteishvili zum 0:1. Der LASK ließ sich davon jedoch nicht schocken und erzeugte viel Offensivpower. So etwa in Minute 20, als zunächst Samuel Adeniran an Torhüter Daniil Khudiakov, den zweiten Versuch hämmerte Kasper Jörgensen per spektakulärem Seitfallzieher ans Gebälk.

Es sollte der Auftakt zahlreicher Ausgleichsmöglichkeiten sein, die die stark aufspielenden Athletiker im Laufe der ersten Hälfte vorfanden. Beispiele gefällig? Moses Usor platzierte das Leder aus kurzer Distanz ebenso zu hoch (27.), wie vier Minuten später Adeniran. Auch dessen Kopfball in der Nachspielzeit verfehlte sein Ziel, kurz vor dem Pausenpfiff lief der US-Amerikaner noch einmal auf das Tor zu, sein Abschluss streifte hauchdünn vorbei. Ein starker Auftritt im ersten Spielabschnitt, der sich auch in 13:4 Torschüssen widerspiegelte, blieb damit vorerst unbelohnt.

Joker Bello auf Kalajdzic

Auch nach dem Pausentee blieb der LASK das klar spielbestimmende Team und stemmte sich mit großer Leidenschaft, aber auch viel Spielwitz gegen den Rückstand. Ein weiteres Mal haarscharf schrammten die Athletiker nach 65 Minuten am Ausgleich vorbei, als Jörgensen aus kurzer Distanz schon wieder mit Aluminium vorliebnehmen musste. Drei Minuten später war es dann endlich so weit: Perfekte Flanke des eben erst eingewechselten George Bello, in der Mitte stieg Sasa Kalajdzic am höchsten und netzte per Kopf zum überfälligen 1:1 ein.

Ein Resultat, das die Linzer aber noch nicht zufrieden stellte. Auch nach dem Treffer ging es nur in eine Richtung, auf ein weiteres Tor fehlte nicht viel: Erst verpasste Adeniran (76.), dann kratzte Khudakov gemeinsam mit seinen Verteidigern das Spielgerät nach einem Gestocher von der Linie (77.). Auch im Finish blieb der LASK am Drücker, hatte durch Jörgensen noch eine gute Möglichkeit, letztlich sollten eindrucksvolle 28:4 Abschlüsse zu Buche stehen. Der Siegtreffer fiel jedoch nicht, womit vor dem Rückspiel am Mittwoch in Graz der Abstand zu den Steirern weiterhin zwei Punkte beträgt.

LASK – SK Sturm Graz 1:1 (0:1)
Raiffeisen Arena, SR Walter Altmann
Tore:
0:1 Kiteishvili (10./E.), 1:1 Kalajdzic (68.)
Gelbe Karten: Hödl, Vallci, Khudakov

Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich, Andrade – Coulibaly (65. Bello) – Jörgensen, Horvath (K), Usor (86. Lang), Bogarde – Kalajdzic, Adeniran

„Wir haben heute ein unglaubliches Spiel gemacht, das wir eigentlich gewinnen hätten müssen. Deshalb schwingt ein wenig Enttäuschung mit, jedoch nicht wegen der Leistung, die richtig gut war. Wir waren auch nach dem Elfmeter gegen uns immer im Spiel, waren sehr scharf und hatten genügend Möglichkeiten, mehrere Treffer zu erzielen, wenngleich auch ein Tor gereicht hätte...“

Didi Kühbauer, Cheftrainer

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