
29.4.2026
Unser Weg ins Finale
1238 Kilometer legte der LASK bislang auf dem Weg ins Cup-Finale zurück. Während die Athletiker speziell in den ersten Spielen vorwiegend störungsfrei vorangekommen waren, hatte man zuletzt so manch größere Hindernisse zu umkurven - etwa im Halbfinale gegen die SV Ried, als man die „Umleitung Verlängerung“ nehmen musste. Als letzte Hürde stellt sich nun am Freitag (16:00 Uhr, live ORF 1) der SCR Altach in den Weg. Weil die LASK-Fans der Mannschaft bekanntlich überall hin folgen, werden auch die 257 Kilometer ins Klagenfurter Wörthersee Stadion nicht zu weit sein.
Mit Vollgas voraus: Traumstart auf der Hohen Warte
Mit beiden Beinen am Gaspedal steht der LASK in der Anfangsphase: Lediglich 28 Minuten benötigen die Linzer, um das Leder viermal ins Netz zu befördern und einen Auftakt nach Maß auf der Hohen Warte gegen Regionalligist Wiener Sport-Club zu besiegeln. Samuel Adeniran trägt sich doppelt in die Torschützenliste ein, Andres Andrade und Christoph Lang steuern jeweils einen Treffer bei. Moses Usor glänzt indes als dreifacher Vorlagengeber. „Es ist immer schön, zu treffen, das gibt Selbstvertrauen. Ich bin froh, dem Team helfen zu können“, zeigt sich Angreifer Adeniran im Nachgang happy. Gleiches trifft auf Torhüter Lukas Jungwirth zu, der in seinem ersten Pflichtspiel als neue Nummer eins des LASK sogleich die Null hält.
Wiener Sport-Club - LASK 0:4 (0:4)
Hohe Warte, 3.500, SR Schnur
Tore: 0:1 Adeniran (12.), 0:2 Andrade (15.), 0:3 Lang (22.), 0:4 Adeniran (28.)
Aufstellung LASK: Jungwirth - Jörgensen (82. Lebersorger), Bogarde, Andrade, Bello - Horvath (58. Smakaj), Coulibaly - Usor (58. Danek), Lang, Kacavenda (77. Flecker) - Adeniran (77. Berisha)
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt): 372 Kilometer

Bereits nach 28 Minuten machen Christoph Lang (l.) und seine Teamkollegen auf der Hohen Warte alles klar.
Neue Wagen rollen gut: Souveräner Aufstieg in Horn
Zwei Neuverpflichtungen lenken den LASK gegen Regionalliga-Vertreter SV Horn ins ÖFB-Cup-Achtelfinale. Nach perfektem Danek-Zuspiel umkurvt Lukas Kacavenda den gegnerischen Torhüter und sorgt für die frühe Führung. Teamkollege Art Smakaj tut es seinem Kompagnon gleich und schlenzt das Leder gefühlvoll zum 2:0 in den Winkel. Am Ende zieht der LASK im Waldviertel ungefährdet zum zwölften Mal in Folge in die Runde der besten 16 ein. „Wir haben es souverän nach Hause gespielt“, meint Florian Flecker.
SV Horn – LASK 0:2 (0:2)
Sparkasse Horn Arena, 1.918, SR Ristoskov
Tore: 0:1 Kacavenda (9.), 0:2 Smakaj (31.)
Aufstellung LASK: Jungwirth – Jörgensen (90. Bogarde), Tornich, Andrade, Bello (78. Michael) – Smakaj (78. Coulibaly), Horvath (K) – Flecker, Danek, Kacavenda (70. Lang) – Adeniran (70. Pintor)
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt): 304 Kilometer

Lukas Kacavenda ebnet mit seinem Führungstreffer zum frühen 1:0 den Weg Richtung Achtelfinale.
Spritsparend und sicher unterwegs: Arbeitssieg bei Stripfing
Im dritten Pflichtspiel unter Neo-Cheftrainer Didi Kühbauer feiern die Athletiker den dritten Sieg in Folge ohne Gegentreffer. Mitverantwortlich dafür zeigen sich die Abwehrspieler Andres Andrade und Keba Cisse, die für die entscheidenden zwei Treffer in Wiener Neustadt gegen Zweitligist Stripfing sorgen. In die Kategorie sehenswert fällt das 2:0 durch Cisse, der per Distanzschuss sein zweites Pflichtspieltor für die Athletiker erzielt. Weil sich zwischenzeitlich Phasen des Schongangs einschleichen, sagt Coach Kühbauer hinterher: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, müssen uns aber in den nächsten Runden steigern.“
SV Stripfing - LASK 0:2 (0:1)
ERGO Arena Wiener Neustadt, 643, SR Jäger
Tore: 0:1 Andrade (43.), 0:2 Cisse (61.)
Aufstellung LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich (68. Berisha), Andrade – Flecker, Bogarde (79. Jörgensen), Horvath (K, 79. Adeshina), Michael – Lang (74. Kacavenda) – Kalajdzic (68. Usor), Entrup
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt): 408 Kilometer

Mit Keba Cisse (Bild) und Andres Andrade tragen sich zwei Abwehrspieler gegen den SV Stripfing in die Torschützenliste ein.
Nach Stotterstart den Turbo gezündet: Aufholjagd gegen Blau-Weiß
17.498 Fans in der Raiffeisen Arena erleben im ersten Pflichtspiel im neuen Jahr eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach 18 Minuten steht es 0:2, der Schock sitzt tief. Doch der LASK kämpft sich zurück, auch dank eines Traumtores von Sasa Kalajdzic. Der Startschuss für die Aufholjagd der Schwarz-Weißen, die von nun an den Turbo zünden und das Spiel mit einer atemberaubenden Atmosphäre im Rücken drehen. George Bello erzielt den umjubelten Ausgleich, Moses Usor lässt im Finish mit dem Siegtreffer die Emotionen überlaufen.
„Es fühlt sich großartig an, gerade weil es ein Derby ist. Ich freue mich für Team und Stadt“, strahlt Bello nach dem Spiel. Erstmals seit über zehn Jahren verwandelt der LASK einen Zwei-Tore-Rückstand in einen vollen Erfolg. Damit steht der sechste Halbfinaleinzug in acht Jahren zu Buche, der Traum vom Endspiel in Klagenfurt lebt.
LASK – FC Blau-Weiß Linz 3:2 (1:2)
Raiffeisen Arena, 17.498, SR Ebner
Tore: 0:1 Dahlqvist (2.), 0:2 Weissman (18.), 1:2 Kalajdzic (35.), 2:2 Bello (57.), 3:2 Usor (83.)
Aufstellung LASK: Jungwirth - Cisse, Tornich, Andrade - Jörgensen, Bogarde, Horvath (90. Mbuyamba), Bello - Danek (75. Kacavenda) - Adeniran (75. Usor), Kalajdzic
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt): 0 Kilometer

Grenzenloser Jubel herrscht nach der erfolgreichen Aufholjagd im Heim-Derby gegen Blau-Weiß Linz.
Fotofinish: Krimi im Innviertel
Das Linzer Derby ist an Spannung nicht zu überbieten? Denkste! Der Cup-Thriller im Halbfinale in Ried strapaziert die Nerven der LASK-Fans sogar über 120 Minuten. Aus einer Standardsituation gehen die Innviertler in Hälfte zwei in Führung, Samuel Adeniran schlägt nur Sekunden später zurück. Kurz vor Schluss beinahe der Nackenschlag, doch ein Tor der Rieder wird wegen Abseits aberkannt.
In der Verlängerung setzen die Schwarz-Weißen zum Überholen an, es schlägt die große Stunde von Lukas Kacavenda, der nach einer Flanke den Ball via Gegenspieler ins Netz befördert. Der LASK-Sektor tobt, nach dem Schlusspfiff brechen alle Dämme: Erstmals seit 2021 und zum siebenten Mal in der Vereinsgeschichte ziehen die Athletiker ins Finale ein. „Das ist ein tolles Gefühl. Es war ein hartes Stück Arbeit, wir hatten das Glück auf unserer Seite“, steht Sasa Kalajdzic und Co. die Freude ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder: Am 1. Mai hat der LASK auf der Zielgeraden nach Klagenfurt die Chance, Geschichte zu schreiben. Damit die 257 Kilometer auf der Heimfahrt zu den schönsten der Cup-Reise 2025/26 avancieren.
SV Ried – LASK 1:2 n.V. (1:1, 1:1, 0:0)
BWT Oberösterreichische Arena, 7.336 (ausverkauft), SR Gishamer
Tore: 1:0 Rossdorfer (50.), 1:1 Adeniran (51.), 1:2 Kacavenda (108.)
Aufstellung LASK: Jungwirth – Mbuyamba, Tornich, Andrade – Bogarde – Jörgensen (91. Flecker), Lang (61. Usor/120. Cisse), Horvath (K/103. Kacavenda), Bello – Adeniran, Kalajdzic
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt): 154 Kilometer

Über den Cup-Krimi gegen die SV Ried ziehen die Athletiker zum siebenten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale ein.
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